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2. Runde: |
5.5.2007 - 19:15 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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3. Siegchance in Folge
Markus Brier macht auf den schwierigeren Front 9 zwei Schläge zur 69 gut, gibt dennoch die Führung an Andrew McLardy ab. Das Turnier wird auf 3 Runden verkürzt. |
Markus Brier bleibt auch nach zwei Runden bei der vom Wetterpech verfolgten Telecom Italia Open 2007 im Titelrennen. Am Samstag hatte der 38-jährige Wiener die deutlich schwierigeren Front 9 zu absolvieren, die sich auf dem tiefen Geläuf weit zäher spielten als zum Auftakt. "Das war reinste Schwerarbeit, ab der 2 habe ich nur noch lange Eisen und Hölzer ins Grün geschlagen."
Der Putter neuerlich Goldes wert
Nach gutem Par-Save an der 18 legt Markus gleich am Par 5 der 1 mit Birdie ein Schäuferln nach: "Die Bahn war leichter als die Par 4 danach, vom Vorgrün locker mit zwei Putts das Birdie geholt." Nur das 450 Meter (!) stramme Par 4 der 6 kann ihm einen Schlag abknöpfen, nachdem er mit dem Holz 3 knapp das Grün überschlägt. Doch Markus hat die richtige Antwort parat: ein perfektes Holz 5 ins nächste Grün - Birdie! Selbst am schwierigsten Par 3 von Castello di Tolcinasco, der über 200 Meter langen 8, kann der Wiener punkten und spielt sein bereits 13. Birdie dieser Woche. "Wieder das Holz 5 perfekt gespielt. Bei beiden Birdies war der Putter mitbeteiligt, aus jeweils 6 Metern eingelocht."
 Mit der 69er-Runde erreicht Markus Brier ein 36 Loch-Ergebnis von 12 unter Par, eine Marke, die zuvor schon der junge Spanier Alvaro Quiros mit der 67 setzte. Noch besser ist der Südafrikaner Andrew McLardy unterwegs, der mit 65er-Runde noch zwei Schläge besser als Brier am Leaderboard steht. Die Runde des Tages zaubert allerdings Nick Dougherty mit der 64 hin, der Engländer schiebt sich auf 13 unter Par, ebenfalls noch vor Brier.
Die Entscheidung um den Sieg fällt am Sonntag, wo Markus Brier bei dem auf 3 Runden verkürzten Turnier von Platz 3 weg, wieder mit einer Siegchance auf die Runde geht - zum dritten Mal in Folge! Sollte der Putter weiter so heiß bleiben - nur jeweils 24 Putts pro Runde, ein Weltklassewert - dann sollte alles möglich sein: "Die zwei Schläge auf McLardy sind aufzuholen. Aber vorerst freue ich mich darauf, endlich ausschlafen zu dürfen," ist von Nervosität keine Spur!
Rückblick auf den verregneten Freitag
“Von der Früh weg hat es heftig geregnet, der Platz stand gerade wie ich um 8:20 Uhr starten sollte, komplett unter Wasser,“ betätigte sich Markus Brier am Freitag Morgen als Wetterfrosch. Die Zweitrunden-Scores der frühen Starter wurden annuliert, bis um 17:15 Uhr hieß es Abwarten und Tee trinken im Clubhaus. Auch ohne Birdielawine zu Platz 1 Dann konnte doch noch ein par Stunden Golf in Castello di Tolcinasco gespielt werden, Markus Brier durfte um 18:05 Uhr am 10. Tee ran: Holz 3 aufs Fairway, kurzes Eisen auf 3 Meter zur Fahne, Putt rein – nach 10 Minuten hatte sich der Wiener die geteilte Führung bei 10 unter Par gekrallt. Auch an der 11 hat der 63er-Schütze vom Vortag eine machbare Chance, die er jedoch vergibt. Doch auf dem patschnassen Platz müht sich auch der Österreicher deutlich mehr ab. "Dann hats wieder geregnet, war eine mühsame Angelegenheit." Beide Par 5 der Back 9 absolviert er nur in Par: "An der 12 bin ich nicht wirklich vorwärtsgekommen, musste sogar aus 5 Metern einen haarigen Par-Putt stopfen. Am anderen Par 5 hätte ich eine Chance gehabt, nur geriet der Chip etwas zu lang." Dann patzt Markus am wasserreichen Par 4 der 13, wo er im fast unspielbaren Grpnbunker landet und einen Schlag abgibt. Zum Glück folgt sofort der Konter: präzises kurzes Eisen am Par 3 der 14, der Putt zum Birdie fällt. "Das war wichtig mit dem Eisen 7 gut hinzuschießen, aus zwei Metern hat der Putter verwertet." Gefahr droht zu Beginn vom Engländer Richard Finch, der mit 3 Birdies von der 10 weg brandheiß eröffnet, ehe er sich nach Wasserball an der 13 das Doppelbogey umhängt. Der Japaner Taishi Teshima, Dritter nach Tag 1, kassiert gleich zwei doppelte Bummerln auf den Front 9 und ist somit kein Faktor.
 Spanier in Birdielaune
Am Ehesten kommt noch Druck von den Spaniern: Alvaro Quiros, heuer bereits siegreich in Südafrika, schließt nach 10 Bahnen zu Brier auf und „Gonzo“ Fernandez-Castano und Titelverteidiger Francesco Molinari fehlen auch nur zwei Schläge zu Platz 1.
Nach 8 absolvierten Bahnen darf Markus Brier endlich Feierabend machen - auf Platz 1 tut man das gerne, auch geteilt mit Quiros und Bäckström bei 10 unter Par. Das Nachspiel zur zweiten Runde folgt am Samstag ab 7:45 Uhr, das halbe Feld hat die zweiten 18 Löcher überhaupt erst in Angriff zu nehmen ...
"Platz 1 ist relativ zu sehen," blickt Brier skeptisch aufs Leaderboard, "Morgen muss ich die schweren Front 9 spielen. Wenn sich das Wetter bessert, hat die andere Gruppe ideale Verhältnisse um tief zu scoren. Also muss ich am Samstag noch ein par Birdies reinkriegen."
Alle Spielberichte von der Italian Open:
>> 1. Runde: Mit der 63 zu Platz 1
>> Vorschau: Mitfavorit in Mailand
Scores nach 2 von 3 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
McLARDY, Andrew |
RSA |
-14 |
65 |
65 |
| 2 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
-13 |
67 |
64 |
| T3 |
BÄCKSTRÖM, Joakim |
SWE |
-12 |
62 |
70 |
| T3 |
BRIER, Markus |
AUT |
-12 |
63 |
69 |
| T3 |
QUIROS, Alvaro |
ESP |
-12 |
65 |
67 |
| 6 |
COLSAERTS, Nicolas |
BEL |
-11 |
66 |
67 |
| T7 |
FRASER, Marcus |
AUS |
-10 |
68 |
66 |
| T7 |
HAFTHORSSON, Birgir |
ISL |
-10 |
67 |
67 |
| T7 |
HEATH, James |
ENG |
-10 |
65 |
69 |
| T7 |
KAYMER, Martin |
GER |
-10 |
69 |
65 |
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weiters: |
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| T17 |
MOLINARI, Francesco |
ITA |
-8 |
67 |
69 |
| T17 |
SCHWARTZEL, Charl |
RSA |
-8 |
67 |
69 |
| T22 |
JACQUELIN, Raphaël |
FRA |
-7 |
66 |
71 |
| T30 |
LEHMAN, Tom |
USA |
-6 |
70 |
68 |
| T30 |
STRÜVER, Sven |
GER |
-6 |
68 |
70 |
|
|
|
|
|
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Cut verpasst (-4): |
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| T69 |
McGINLEY, Paul |
IRL |
-3 |
72 |
69 |
| T84 |
SIEM, Marcel |
GER |
-2 |
71 |
71 |
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