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Die Madeira Open gelten als perfekte Vorbereitung auf die Festlandsaison in Europa, die nächste Woche mit der Open de Andalucia beginnt. Markus Brier bezeichnet die Madeira Open, als gutes Turnier um Form aufzubauen. Das haben die beiden Österreicher definitiv. Martin Wiegele fährt sein bestes Saisonergebnis ein. Markus Brier zeigt mit der 67 im Finale, dass er zusehends in Schwung kommt. Erste Top 10 Platzierung Die zweite Europeantoursaison entwickelt sich für Martin Wiegele nach Plan und vor allem mehr als positiv. Der Steirer unterstreicht seine derzeitige Form mit dem 9. Rang in Madeira. Es ist die erste Top 10 Platzierung in der Saison 2008. Für dieses Ergebnis gibt es fast 16.000 Euro und zudem wieder einen Platz unter den Top 100 der Order of merit. In manchen Belangen hat sich Wiegele am Finaltag steigern können. Der Steirer hat beispielsweise 17 Greens in Regulation getroffen, aber auch insgesamt 33 Putts gebraucht. Sechs mehr als in der dritten Runde. "Ich habe vier Tage lang sehr gutes Golf gespielt, aber schlecht bis mittelschlecht geputtet", deutet Wiegele auf seine einzige, derzeitige Schwäche hin. "Zwei Drei-Putts in der Finalrunde sind einfach zu viel. Zudem habe ich zuviele Chancen auf den Grüns ausgelassen", sagt der Grazer. Der Steirer hat in der Finalrunde fünf Birdies gestopft, aber auch zwei Bogeys notieren müssen, die aus den angesprochenen Drei-Putts entstanden sind. Alle Par 5 unter Par Markus Brier ist am Finaltag von der 10 aus gestartet. Der Wiener hat es in der vierten Runde vor allem auf die Par 5 Bahnen abgesehen. Bereits auf der 11 gelingt ein riesiger Drive. Brier zieht ein Eisen 6 aus dem Bag. Mit zwei Putts vom Vorgrün ist das erste Birdie des Tages eingefahren. Auf der 13 misslingt der Abschlag, ein Bogey ist die Folge. Dann setzt der Österreicher zu einer Birdieserie an. Das nächste Par 5 ist die 16. Bahn. "Es war ein geiler 3 Meter Putt", sagt der Wiener. Auf dem 150 Meter Par 3 landet der Ball lediglich 30 Zentimeter vom Loch entfernt, auf der 18 fällt der Birdieputt aus 5 Meter. Auf seinen hinteren 9 bleibt Markus Brier fehlerfrei. Der 39-jährige Routinier locht noch zwei weitere Birdies zur 67. Die Bilanz fällt dementsprechend zufriedenstellend aus. "Der Finaltag hat sich nach richtigem Golf angefühlt. Ich habe keine Fehler gemacht. Die Schläge sind sehr solide gewesen und vor allem nicht weit weg vom Ziel", erklärt Brier. Das am Ende noch der 15. Rang heraus gekommen ist, ist für Brier eher nebensächlich. "Die Platzierung in dieser Woche ist eigentlich egal. Es ist ein gutes Turnier um Form aufzubauen. Nächste Woche in Spanien sollte ich noch den einen oder anderen unnötigen Fehler weglassen und dann passt das schon", gibt sich der Wiener zuversichtlich. Markus Brier bekommt beinahe 10.000 Euro. Spannende Schlussphase Alastair Forsyth (67) ist der Gewinner der Madeira Open 2008. Der Schotte hat am Finaltag noch Hennie Otto (72) abgefangen und den Südafrikaner ins Stechen gezwungen. Otto hat das Turnier drei Tage lang dominiert. Ausgerechnet in der Finalrunde schwächelt der Südafrikaner. Der Titel für Forsyth kommt überraschend. Der Schotte hat in der heurigen Saison noch keinen einzigen Cut geschafft. Final Scores (72):
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