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Nach den enttäuschenden letzten Wochen nähert sich Markus Brier zum Auftakt der Open de France wieder der Form von Shanghai und Mailand. Auf dem megaschweren Albatros-Kurs von Le Golf National setzt der Österreicher einen klugen Gameplan und seine Platzkenntnis aus vielen Turnieren auf dem Pariser Kurs zu einem ansprechenden Erstrundenscore um. "Die Runde war wirklich gut, vor allem vom Tee weit besser als zuletzt," war der 38-jährige Wiener mit seinem Golf endlich wieder zufrieden. Brier nutzt früh seine Chancen Die beste Zeit zur Attacke ist zwischen den Bahnen 3 bis 9 gekommen, so Markus im Vorfeld – und auf dieser Strecke schießt der Fontana-Pro besonders scharf auf die Fahnen und versenkt gleich drei Birdieputts. "Am ersten Par 5 mit zwei Schlägen das Vorgrün erreicht und dann zweimal gut mit den kurzen Eisen hingeschossen. Länger als drei Meter war keiner der Birdieputts." Auf den Back 9 eröffnet der von hüfthohen Roughs abseits der schmalen Spielbahnen umrahmte Golfplatz nur wenige Birdiechancen. Am über 400 Meter langen Par 4 der 12 ist man schon mit Par zufrieden, Markus krönt seine Leistung auf diesem Grün mit Birdie Nummer 4. "Ein perfektes Eisen 6 ins Grün geschlagen, ließ dem Putter nicht viel mehr als einen Meter übrig." Spät aber doch erwischt ihn der Albatros-Kurs, das ausgerechnet am letzten Par 5. Vom 14. Tee geht der Abschlag ins ganz dicke Gras, nach Drop mit Strafschlag kann Markus erst mit einem langen vierten Schlag das Grün angreifen und muss nach zwei Putts sein einziges Bogey notieren. Im Finish gleichen sich gute und schlechte Breaks aus: am 16. Grün verhungert ein 10 Meter-Birdieputt auf der Linie, dafür hat Brier nach verzogenem Drive an der 17 Glück, kann dank guter Lage im Rough das Grün mit dem Holz 3 attackieren und noch das Par spielen. Ein kritischer Retourputt an der 18 aus mehr als zwei Metern sichert Brier die 68 zum Auftakt, bei 3 unter Par klassiert er sich auf dem hervorragenden 8. Platz, in Schlagdistanz zur Spitze. "Bei meiner Startzeit am Nachmittag war auch weniger Wind, richtig angenehm zu spielen," meint Markus, der deutlich frischer und angriffslustiger als in den letzten Wochen wirkt: "Kein Wunder, endlich komme ich dazu wieder mehr zu schlafen." Der Zweite der Montags-Quali, James Kamte, sorgt bei nachlassendem Wind am Nachmittag mit der 65 für die beste Auftaktrunde. Der Farbige, sonst auf der Sunshine Tour eher unauffällig agierende Südafrikaner, kann sich dank eines Eagles sogar zwei Bogeys leisten. Challenge Tour-Aufsteiger Kyron Sullivan (Wal) stellte im letzten Flight spielend noch diese Bestmarke ein. Einen Schlag dahinter bringen sich Christian Nilsson (Swe), der Beste vom Vormittag, sowie der Engländer Ben Barham gut in Position. Scores nach 1 von 4 Runden (Par 71):
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