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Final: |
13.12.2009 - 15:32 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Kleiner 1. Schritt
Markus Brier verspielt mit vier Bogeys auf den letzten 9 Löchern seine Chancen, die 74 reicht nur um mit einem Minischeck in der Order of Merit anzuschreiben. |
Mit einem bescheidenen Preisgeldscheck von 7.400 Euro schreibt Markus Brier in seiner 11. European Tour-Saison im Race to Dubai an. Obwohl er sich im Vofeld der Alfred Dunhill Championship gut in Schuss fühlte, kommt der Wiener auf dem Longhitterkurs von Leopard Creek nicht über einen 35. Platz hinaus.
Späte Bummerln schmerzen doppelt
Zum Abschluss scort Brier an einem heissen und windigen Finaltag bei bekannt gemeinen Sonntagsfahnen nur die 74, wobei er auf den letzten 9 Löchern so viele Bogeys kassiert wie an den ersten drei Spieltagen zusammen, nämlich vier Stück. "Zum Schluss waren ein paar schlechte Drives dabei. Das kurze Spiel war die gesamte Runde über nicht in Ordnung" äussert sich Brier unzufrieden über seine Leistung.
Wie schon zum Auftakt bockt beim Fontana-Pro der Driver, das macht es bei den vielen wasserreichen und langen Spielbahnen extrem schwierig das Grün anzuspielen. Auf den ersten 12 Löchern hält Markus sein Score noch gut zusammen, kann zweimal Bogeys rasch mit Birdies wieder ausbügeln.
Im Finish erwischt es Brier doch noch: drei Bogeys auf den letzten 5 Löchern. Nur noch an der17 gelingt ein weiteres Birdie. Mit der 74 verliert der einzige Österreicher im Feld noch 8 Ränge und erreicht bei 3 unter Par den 35. Rang. "Ich habe nur zwei Mal nahe zur Fahne geschossen und oft um die Pars kämpfen müssen," geriet er zu oft in die Defensive.
Turnieranalyse
Diesmal lags nicht am Putter, Brier zählte an den ersten drei Tagen zu den 10 Besten am Grün. Auch das Eisenspiel lief über weite Strecken hervorragend, sonst spielt man keine 5 Birdies auf den Par 3. Das Ryhthmus-Problem bei den Drives, das sich bei Brier wie ein roter Faden durch die Saison 2009 zieht, setzte sich jedoch auch in Südafrika fort, besonders eklatant am 1. und 4. Spieltag.
In der neuen Order of Merit gleich beim ersten Turnierstart anzuschreiben, hilft zumindest moralisch weiter. Weltranglistenpunkte erhalten in Leopard Creek jedoch nur die besten 22, hier geht Brier somit leer aus - vor einem Jahr nahm Österreichs Paradegolfer noch Platz 140 im World Ranking ein, jetzt reicht es nur für ca. Rang 250.
Pablo Martins erster Profisieg
Pablo Martin, der vor zwei Jahren als erster Amateur ein European Tour-Turnier gewinnen konnte, holt sich nervenstark den ersten Profititel. Nur an der 7 hat der Spanier eine Schrecksekunde zu überwinden, als er seinen Ball Mitte Teich platziert. Doch Flightpartner Charles Schwartzel kann keinen Druck ausüben, somit gewinnt Martin bei 17 unter Par einen Schlag vor dem jungen Südafrikaner. Am gefürchteten Inselgrün der 18 gibt es die gewohnten Dramen, so fängt sich Sion Bebb eine "11" ein, die ihn vom 4. auf den 17. Rang zurückwirft.
Final Scores nach 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
R4 |
| 1 |
MARTIN, PABLO |
-17 |
68 |
63 |
71 |
69 |
| 2 |
SCHWARTZEL, CHARL |
-16 |
67 |
69 |
68 |
68 |
| 3 |
HANSEN, ANDERS |
-14 |
68 |
70 |
68 |
68 |
| T4 |
MAYBIN, GARETH |
-12 |
68 |
70 |
67 |
71 |
| T4 |
ROCK, ROBERT |
-12 |
69 |
68 |
70 |
69 |
| T4 |
STERNE, RICHARD |
-12 |
72 |
66 |
72 |
66 |
| T4 |
WHITNELL, DALE |
-12 |
70 |
68 |
72 |
66 |
| T8 |
KAPUR, SHIV |
-11 |
68 |
71 |
68 |
70 |
| T8 |
LORENZO-VERA, MICHAEL |
-11 |
71 |
69 |
66 |
71 |
| T8 |
McGRANE, DAMIEN |
-11 |
67 |
70 |
68 |
72 |
|
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weiters: |
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| T17 |
ELS, ERNIE |
-7 |
68 |
67 |
69 |
77 |
| T35 |
BRIER, MARKUS |
-3 |
72 |
68 |
71 |
74 |
| T35 |
CABRERA BELLO, RAFAEL |
-3 |
69 |
68 |
74 |
74 |
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