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KLM OPEN 2009
Kennemer GC, Zandvoort, Holland
20.8.- 23.8.2009 >> € 1,800.000

Final:

23.8.2009 - 18:00 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Kleinere Brötchen

Wenig gelingt am Finaltag, die 73 kostet Brier 15 Plätze. Immerhin ist das Minimalziel erreicht, die neue Tourkarte endlich angespart.


Die "Weder Fisch noch Fleisch-Saison" von Markus Brier findet auch bei der KLM Dutch Open seine Fortsetzung. Nichts wird es nach schwacher Finalrunde mit dem 4. Top 10-Ergebnis in Holland in den letzten 5 Jahren. Mit 73 Schlägen (+3) wird der Fontana-Pro vom 8. auf den 23. Rang zurückgereicht.

„Das war ziemlich schlecht heute. Ich habe mit den langen Eisen überhaupt kein Gefühl gehabt. Die Chips waren auch nicht gut genug, und wenn ich einmal die Möglichkeit gehabt habe, ist nichts gefallen. Heute ist alles zusammen gekommen,“ erklärt er sich den enttäuschenden Golfsonntag.

Bei 12 Finalteilnahmen der Saison kassiert Brier damit zum 9. Mal einen Preisgeldscheck zwischen 10.000 und 30.000 Euro (diesmal sind es 19.260), für Massstäbe der Euopean Tour ist dies mittelmässig. Immerhin hat er endgültig rund 240.000 Euro zusammengespart, das wird für die neue Tourkarte reichen. Um wie in den letzten drei Saisonen mit den Top 60 beim Saisonfinale um fette Beute mitzuspielen, wird er seinen Kontostand im Race to Dubai im Finish noch verdoppeln müssen.

Probleme auf Front 9

Mit dem Bogey geht es für Brier gleich am 1. Grün in die falsche Richtung, auf den Zweischläger-Wind kann er sich nicht von Beginn an einstellen. Deutlich mehr Spielbahnen und Grüns als an den Vortagen sollte der 41-jährige Routinier verfehlen und sich auch zu wenige dicke Birdiechancen erarbeiten.

Am Par 3 der 8, wo rund ums Grün das dickste Rough lauert, kann Markus erst mit dem 5. Schlag einlochen, nachdem der Chip auf das 20 Meter höhere Grün zu lang gerät und auch der zweite Chip nicht zwingend ausfällt. Der dicke Hals über das Doppelbogey setzt immerhin Kräfte frei: Brier kontert entschlossen mit einem Birdie-Doppelschlag, bei 1 über Par nach 10 gespielten Löchern bleiben die Top 10 in Sichtweite.

Par 5 nicht genutzt - auf Par 3 verspielt

Ganz anders als noch am Samstag lässt Brier die aufgelegten Birdielöcher, die Par 5 der 2 und 12 ungenutzt, verliert hier mit frustrierenden Pars mehr als nur einen Schlag auf das Feld. Die Back 9 bieten überhaupt die besseren Gelegenheiten aufzuholen, Brier sollte jedoch nach der 10 kein Erfolgserlebnis beschieden sein. Die vielen unpräzisen Eisen rächen sich vor allem auf den Par 3, die ihm am Sonntag gleich vier Schläge abknöpfen sollten - so auch noch spät an der 17 mit dem Bogey. „Wieder ein fürchterliches Eisen rechts in den Bunker, und dann auch noch ein Spiegelei gehabt.“

Nur 6 Finalisten scoren zum Abschluss schwächer als Brier mit der 73 (+3), damit bringt er sich um den Bonus der starken Samstagsrunde von 65 Schlägen, fällt exakt auf jenen 23. Platz zurück den er schon zur Halbzeit eingenommen hatte.

Dreier-Stechen um den Sieg

Simon DysonPeter Lawrie sieht bereits wie der sichere Sieger aus, verspielt mit Bogey an der 16 jedoch seinen Vorsprung. Das bringt auch Simon Dyson - mit der 63 Tagesbester und Platzrekord eingestellt - sowie Peter Hedblom wieder ins Rennen, die ebenfalls mit 15 unter Par ihren Platz im Stechen buchen.

Seine Überform am Finaltag nutzt Dyson gleicht am ersten Extraloch um nach starkem Birdieputt seinen dritten Toursieg zu fixieren, nach 2006 sein zweiter bei der KLM Open.



Final Scores nach 4 Runden (Par 70):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1 DYSON, Simon -15 67 67 68 63
T2 HEDBLOM, Peter -15 66 66 64 69
T2 LAWRIE, Peter -15 65 68 65 67
4 McGRANE, Damien -14 67 67 68 64
T5 CLARKE, Darren -13 65 67 67 68
T5 DONALDSON, Jamie -13 66 68 66 67
7 DREDGE, Bradley -12 66 67 69 66
8 PILKADARIS, Terry -11 69 65 66 69
9 FASTH, Niclas -10 69 68 67 66
weiters:
T15 GREEN, Richard -7 69 67 69 68
T23 BRIER, Markus -6 67 69 65 73
T26 McGINLEY, Paul -5 64 70 70 71
T47 DERKSEN, Robert-Jan -2 70 66 70 72


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