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OPEN DE FRANCE 2008
Le Golf National, Paris, Frankreich
26. - 29.6.2008 >> € 600.000

Vorschau:

25.6.2008 - 08:00 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Viel am Spiel

In Paris beginnen für Markus Brier und Martin Wiegele die wichtigsten Wochen des Jahres. Können sie mehr Konstanz in ihr Spiel bringen?


Rang 99 für Markus Brier, Martin Wiegele in der Volvo Order of Merit gar nur 157. Beide Österreicher haben in der zweiten Saisonhälfte einiges gutzumachen, die Open de France ist dank des dicken Preisgeldes von 4 Millionen Euro die beste Bühne dafür.

Hauptaugenmerk auf der Konstanz

Gut gespielt haben Brier und Wiegele zwar zuletzt, aber zwischenzeitlich fehlerbehaftete Phasen eingestreut, die Topergebnisse verhinderten: "Am Dienstag habe ich an einem gleichmäßigen Rhythmus gearbeitet, den Ballflug konstanter und berechenbarer zu machen," ist sich Brier bewusst, dass er zu seiner alter Stärke, der Konstanz, zurückfinden muss.

Den spektakulären Kurs von Le Golf National bei Paris kennt Brier wie seine Westentasche, hat hier schon 1994 als Amateur gespielt und ist seit 1999 regelmäßiger Gast mit der European Tour. "Daher bin ich auch erst am Dienstag angereist, habe einen Trainingstag eingeschoben und spiele am Mittwoch im Pro-Am."
Besonders auf dem bockharten, linksähnlichen Kurs mit seinen welligen Fairways, wo die Bälle gerne ins hüfthohe Rough abbiegen, ist Präzision gefordert. Auch die Par 5 sind sehr zäh, hier bekommt man am ehesten auf den kurzen Par 4 Chancen, wo man gute Wedges schlagen und seine Chancen nützen muss."

Brier hofft auf Wind

Der Wind kommt auf dem offenen Golfplatz besonders ins Spiel, für das Turnier ist ein Zweischlägerwind angesagt. "Umso mehr muss man dann den Ball im Spiel halten," weiss Brier. Das 190 Meter lange Par 3 der 2 zählt zu seinen Lieblingslöchern auf der Tour, wo es gilt übers Wasser ein schmales Grün zu treffen: "Ein geiler Schuss, dort habe ich vom Eisen 7 bis zum kleinen Holz schon alles geschlagen."

"Einer der besten Plätze die ich kenne," äußerst sich auch Martin Wiegele begeistert, der am Dienstag eine komplette Trainingsrunde abspulte und im Training viel am Puttstroke gearbeitet hat. "Sehr harte Fairways, das macht es schwer den Ball am Fairway zu halten." Der Grazer hofft auf einen ähnlichen Lauf wie anfangs in Fontana, auch er muss jedoch einmal vier konstante Runden hinbekommen.

Bei seiner ersten Open de France vor 4 Jahren verpasste Wiegele klar den Cut, Brier hat einige Male Ergebnisse zwischen den Plätzen 20 und 35 erreicht, das Topergebnis fehlt jedoch auch ihm in Paris.

Wiegele freut sich über seine frühe Startzeit: "Endlich einmal werde ich perfekte Grüns vorfinden." Markus Brier eröffnet das Turnier erst um 13:20 Uhr.

Stargespicktes Feld

Martin Kaymer reist als frischgebackener Turniersieger an, mit Miguel-Angel Jimenez, Lee Westwood, ian Poulter und Robert Karlsson sind Europas zuletzt stärkste Spieler am Start. Graeme Storm verteidigt den Titel, Luke Donald musste wegen seiner Handgelenksverletzung neuerlich absagen. Zusätzlich zum stolzen Preisgeld geht es langsam auch in die Zielgerade für die Ryder Cup-Qualifikation.







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