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OPEN DE FRANCE GOLF 2007
Le Golf National, Paris, Frankreich
28.6. - 1.7.2007 >> € 4,000.000

Vorschau:

26.6.2007 - 21:05 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Turnier der Superlative

Die Open de France zählt zu den begehrtesten Meisterschaften – Markus Brier will erstmals in Paris ganz vorne mitspielen.


Die älteste Golfopen am europäischen Kontinent ist auch 2007 ein Turnier der Superlative: mit 4 Millionen Euro sind nur die Majors und die BMW Championship höher dotiert, mit dem Albatros-Parcours im Pariser Club Le Golf National wartet einer der längsten und schwersten Herausforderungen auf der Tour – und der Wetterbericht verspricht das Ganze mit Regen und Wind zu würzen.

Brier seit den Jugendjahren ein Stammgast

“Zum Glück kenne ich den Platz bis ins kleinste Detail, Umbauten gibt es auch keine,“ konnte sich Markus Brier seit seinem ersten Antreten im Jahre 1994 (Amateur-WM) praktisch alljährlich bei verschiedenen Turnieren in Le Golf National beweisen. Seit 1999 lieferte der Wiener bei der Open de France viele hervorragende Runden ab, zu mehr als einem 28. Platz im Jahr 2001 und Platz 29 im Vorjahr hat es aber noch nicht gereicht: „Hier ist es besonders schwer vier gute Runden hinzubekommen, weil der Rhythmus genau passen muss um die Landezonen zu treffen.“

Das verpatzte Wochenende von München hat Brier bereits abgehakt: „Gut trainiert in den letzten Tagen. Zudem weiß ich, wo ich auf diesem Platz hinschießen muss.“ Der Gameplan ist unverändert gegenüber früher: das brutal schwere Par 3 der 2 mit dem frontalen Wasserhindernis unbeschadet überstehen, die Birdielöcher 3 bis 6 nutzen, geduldig auf weitere Chancen warten und auf den wasserreichen Schlusslöchern 15 bis 18 auf Nummer Sicher spielen.

Das dicke Rough gilt es unbedingt zu vermeiden, also müssen die Abschläge besser klappen als zuletzt. Mit den schnellen und äußerst treuen Grüns kam Brier in der Vergangenheit hervorragend zurecht.

Planung für die British Open steht

Die Open de France ist zugleich das Finale der Mini-Qualifikation für die British Open, wo aktuell Bradley Dredge und Richard Green ein Ticket bekämen und Jimenez und Björn attackieren müssen – Brier hat allerdings erstmals in seiner Laufbahn bereits vorzeitig sein Ticket für das dritte Major des Jahres in der Tasche: „Ein besonders angenehmes Gefühl, nicht an diese Qualifikation denken zu müssen. So konnte ich schon alles für meine Familie und mich in Carnoustie planen.“

John BickertonJohn Bickerton verteidigt seinen Titel aus dem Vorjahr gegen härteste Konkurrenz: Jose-Maria Olazabal, Lee Westwood, Ian Poulter, BMW Open-Champion Niclas Fasth, Anders Hansen, Fontana-Sieger Richard Green, Colin Montgomerie und Michael Campbell wollen ein gewichtiges Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden.

Markus Brier startet am Donnerstag erst um 13:20 Uhr vom 1. Tee, wieder einmal mit seinem Playoff-Kontrahenten von Mailand, Gonzalo Fernandez-Castano sowie Ryder Cup-Recken Paul McGinley als Flightpartner.







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