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25.7.2007 - 08:40 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Erfolgslauf fortsetzen
Auch in Hamburg wartet ein langer, pitschnasser und schwerer Platz auf Markus Brier. In der aktuellen Superform ist ihm bei der Players Championship aber alles zuzutrauen. |
Ein bisserl geschlaucht landete Markus Brier am Dienstag in Hamburg, schaute daher nur einen Sprung nach Gut Kaden, um sich einen Überblick zu verschaffen, mehr aber nicht: "Die British Open war sehr anstrengend, eine Spur mehr als andere Turniere," nutzte er die letzten beiden Tage um ein wenig die Batterien aufzuladen. Erst am Mittwoch im Pro-Am wird er seine erste Proberunde drehen.
Longhitter-Wiese in Hamburg
Mit der Deutsche Bank Players Championship of Europe wartet ein weiterer schwerer Happen: 6.666 Meter Par 72, dazu ist der Platz nach heftigen Regenfällen pitschnass: "Heuer wird das schwierig, weil alles Carry zu spielen ist, also eher ein Platz für die Longhitter, weil ohne Roll am Ball spielen sich die Fairways breiter," beschreibt Markus Brier die Verhältnisse, die ihm so gar nicht liegen dürften.
Doch der Österreicher hat auf langen Plätzen wie in Carnoustie oder bei der Italian Open gezeigt, dass er überall ein Faktor ist, wenns einmal bei ihm läuft - und das ist derzeit wahrlich der Fall. "Der Schlüssel werden die Schläge mit den mittleren und langen Eisen sein," spielt Brier auf die 5 überlangen Par 4 und die knackige Par 3 an, "und da man mit diesen Schlägern tendenziell mehr Grüns verfehlt, wirds auch aufs Kurzspiel ankommen."
Dafür ist das Rough nicht allzu schlimm, ein weiterer Vorteil ist seine Platzkenntnis: "Gut Kaden kenne ich schon ewig. Hier habe ich bei allen Verhältnissen gespielt, ein guter Platz."
Im Vorjahr, bei allerdings staubtrockenen Bedingungen, holte Brier mit Platz 28 sein bestes Ergebnis. Dazu musste er 11 unter Par spielen, der Sieg ging bei 25 unter Par an Robert Karlsson. Auch heuer startet ein Weltklassefeld: Paul Casey, Paul McGinley, Niclas Fasth, Henrik Stenson und Retief Goosen jagen den Titelverteidiger. Nicht fehlen darf Bernhard Langer, zuletzt Zweiter beim anderen Heimturnier in München. Dazu sind einige Stars von der US PGA Tour in Europa geblieben, wie etwa Rory Sabbatini (RSA), der Australier Rod Pampling oder die US-Boys JB Holmes, Brett Wetterich und Matt Kuchar.
Brier mit guten Chancen auf weiteren Major-Start
Sehr gut sind auch die Chancen von Markus Brier auf seinen ersten Start bei einem Major-Turnier in Amerika: traditionell wird für die PGA Championship das Feld mit Spielern aus den Top 100 im World Ranking mit Einladungen aufgefüllt. Die US PGA wird in den nächsten Tagen diese Invites aussprechen, hat dazu auch Rücksprache mit der European Tour gehalten, wo Markus Brier natürlich jede Unterstützung genießt. Lostag für die US PGA ist jedoch erst der kommende Sonntag, nach Abschluß der Canadian Open, wo die Top 70 im US Ranking ihr Startticket erhalten.
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