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QATAR MASTERS 2010
Doha GC, Doha, Qatar
28.1. - 31.1.2010 >> € 2,500.000

Final:

31.1.2010 - 14:36 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Siegertyp ist zurück

Robert Karlsson ringt Lee Westwood in einem begeisternden Duell nieder und feiert ein tolles Comeback als Sieger.


Vier Monate verlor Robert Karlsson im Vorjahr aufgrund seiner Augenverletzung: beim Qatar Masters feiert der Gewinner der European Order of Merit 2008 ein beeindruckendes Comeback, ringt im direkten Duell seinen "Nachfolger" Lee Westwood nieder und holt seinen 10. Titel auf der European Tour: "Ein fantastisches Gefühl wieder gewinnen zu können, die harte Arbeit nach den vielen Rückschlägen hat sich gelohnt," ist dem Schweden anzuhören, was ihm dieser Triumpf bedeutet.

Wer ist die bessere Nummer 1?

Im Stile eines Ryder Cup-internen Duells lief das Finale im Doha GC ab. Die Nummer 1-Spieler Europas der letzten beiden Saisonen lieferten sich ein packendes Duell um den Titel, nachdem rasch klar war, dass die Kollegen im Schlussflight, Casey und Dredge, nicht in den Kampf um Platz 1 eingreifen würden können.

Westwood erwischte mit zwei Birdies den besseren Start: doch ohne den beschädigten Paradedriver wirkte der Engländer vom Tee verunsichert und kassierte bis zur Halbzeit drei Bogeys. Karlsson wiederum agierte fehlerfrei und schnappte sich noch auf den Front 9 mit drei Birdies die Führung.

Lee WestwoodSehenswerter Zwischenspurt auf den Back 9 jedoch von Lee Westwood, der den Driver im Bag stecken lässt und mit vier Birdies auf einer Strecke von 5 Löchern wieder herankommt. Die Vorentscheidung fällt am kurzen Par 4 der 16, als Lee mit einem Dreiputt zwei Schläge zurückfällt. Karlsson krönt seine fehlerlose Vorstellung mit einem Birdie-Doppelpack zum Abschluss, holt mit bester Turnierrunde von 65 Schlägen klar den Titel bei 15 unter Par.

Dank eines starken Finish mit drei Birdies fängt Alvaro Quiros noch Lee Westwood ab und sichert sich den alleingen zweiten Platz drei Schläge hinter dem Schweden.

Martin Kaymer und Marcel Siem teilen sich nach farblosen Finalrunden von 73 Schlägen den 32. Platz. Markus Brier, einziger Österreicher im Feld, fand auf dem anspruchsvollen Shotmaking-Kurs nicht zu erforderlicher Form und scheiterte um 5 Schläge am Cut.



Final Scores nach 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1 KARLSSON, Robert -15 68 70 70 65
2 QUIROS, Alvaro -12 71 70 68 67
3 WESTWOOD, Lee -11 68 69 70 70
3 RUMFORD, Brett -11 69 66 73 69
5 WILSON, Oliver -8 67 70 72 71
5 DREDGE, Bradley -8 67 69 70 74
5 CASEY, Paul -8 71 69 66 74
8 BJÖRN, Thomas -7 73 70 70 68
9 LAWRIE, Peter -6 72 68 73 69
9 GONZALEZ, Ricardo -6 72 72 71 67
9 FASTH, Niclas -6 70 68 73 71
9 GOOSEN, Retief -6 73 71 66 72
9 VILLEGAS, Camilo -6 70 72 70 70
weiters:
14 SCHWARTZEL, Charl -5 70 69 73 71
20 HANSEN, Søren -4 75 69 72 68
24 GARCIA, Sergio -3 70 70 72 73
32 SIEM, Marcel Par 68 75 72 73
32 KAYMER, Martin Par 74 70 71 73


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