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11.4.2007 - 08:15 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |

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Shanghai Noon
Seine gute Form von Portugal hatte Markus Brier hoffentlich im Golfgepäck: bei der Volvo China Open startet er auf dem ihm unbekannten Kurs von Silport in Shanghai. |
Turnier Nummer 8 und 9 in Asien am European Tour-Kalender 2007, zugleich der letzte Abstecher zur Asian Tour. Zum Unterschied zu vielen anderen "Golffernreisen" macht Markus Brier der Trip nach Shanghai jedoch Freude: "Angenehmes Wetter mit 18, 20 Grad, der Graswuchs ist fast europäisch, dazu ein guter Golfplatz, vor allem die Grüns sind deutlich besser als zuletzt in Portugal," kann er nach der ersten Trainingsrunde zur anstehenden Volvo China Open viel Positives abgewinnen.
Enger Shotmaking-Kurs sollte Brier liegen
Auch wenn der Silport GC für den Österreicher Neuland ist - vor zwei Jahren wurde hier zuletzt gespielt, ehe das Turnier 2006 nach Peking übersiedelte - konnte er sich rasch mit dem Terrain anfreunden: "Ein eher flacher, offener Platz, mit 6.200 Metern und Par 71 nicht allzu lang. Angenehm und ohne große Überraschungen zu spielen, die Platzkenntnis würde hier wenig bringen."
Einfach dürfte es trotzdem nicht werden, kein Wunder daß Stephen Dodd hier vor zwei Jahren bei seinem Sieg als Einziger zweistellig unter Par blieb. "Die Fairways sind extrem eng geschnitten, abseits davon wird es richtig unlustig, viel mehr als raushacken spielts dann nicht," weiß Brier, dass gerade Drives das Kriterium dieser Woche sind. "Dazu ist der Platz sehr windanfällig, bei den schmalen Fairways kann das doppelt schwierig werden."
In die teils sehr großen und welligen Grüns schlägt man viele mittlere und kurze Eisen, nur ein Par 4, die 1, ist über 400 Meter lang. "Dafür sind die Par 3 auf der hantigen Seite, Eisen 4 bis 5 schlägt man da zumeist." Mit den Grüns kam Markus von Beginn an gut zurecht: "ähnlicher Strich wie bei uns und sehr gut gepflegt."
Konkurrenz nicht allzu stark
Von Augusta hat von den Stars nur Thomas Björn den Weg nach Shanghai gefunden - und auch der ist dort vorzeitig ausgeschieden. Sonst finden sich nur wenige prominente Namen auf der Startliste: Raphael Jacquelin dürfte nach dem 2. Platz von Portugal zu beachten sein. Die erste Garde von der Asian Tour mit einem Thongchai Jaidee oder Mardan Mamat dürfte zu favorisieren sein, auch wenn Titelverteidiger Jeev-Milkha Singh nach dem Masters pausiert. Mit Sven Strüver und Marcel Siem hat Brier angenehme Gesellschaft in Shanghai.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 7:40 Ortszeit (1:40 MEZ) vom 10. Tee.
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