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WALES OPEN 2008
Celtic Manor Resort, Newport, Wales
29.5. - 1.6.2008 >> € 4,500.000

Vorschau:

28.5.2008 - 07:57 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Wet Wet Wet in Wales

Schwere Regenfälle trüben die Vorfreude auf den ultimativen Golftest am brandneuen Ryder Cup-Platz von 2010 in Wales: Brier, Wiegele und Prägant sind mit dabei.


Das Foto, das Brier-Caddie Max Zechmann am Montag von seinem Chef schoss, sagt mehr als 1.000 Worte: Land unter am ersten Trainingstag der Wales Open, erst am Dienstag konnte Markus Brier seine erste Trainingsrunde absolvieren: "Der 2010-Kurs hat die Flut aber gut vertragen und war wieder einigermaßen bespielbar." Doch für die Turniertage sind weitere Regenfälle angesagt, der mit Hochspannung herbeigesehnte Golftest am nächsten europäischen Austragungsort des Ryder Cups dürfte ein nasses Vergnügen werden.

3.500 Meter für 9 Löcher ...

Mit 6.724 Metern - Par 71 und weiten Fairways präsentiert sich der 2010-Kurs als wahres Longhitterparadies, vor allem auf den über 3.500 Meter (!) langen Front 9 werden sich die Pros die Arme ausreissen: "Verschärfend kommt dazu, dass Null Roll am Ball ist. Auf den Par 3 und Par 4 habe ich bis auf eine Ausnahme Eisen 6 und länger ins Grün geschlagen, meistens sind es Eisen 3 oder 4," illustriert Markus Brier die zu erwartende Schwerarbeit.

Zwei der vier Par 5 sind um die 560 Meter lang, drei Par 3 ebenfalls sehr knackig mit über 190 Metern. Kurze Entspannung bieten bloss die etwas kürzeren Löcher 14 und 15, das Par 4 der 15 ist sogar den Versuch wert, das Grün anzudriven. "Die Longhitter haben hier sicherlich bessere Karten, auch weil die Drivezonen eher breit sind," grübelt Brier.

Angenehm empfindet Markus, dass ihn das typisch amerikanische Layout mit viel Wasser und Bunker sehr an Fontana erinnert, nur halt um einiges länger: "Die Grüns haben zwar eine andere Oberfläche als Fontana, aber die Wellen und die Run Offs auf den Rändern sind ähnlich."

Österreicher-Trio muss zulegen

Die zuletzt drei verpassten Cuts, jeweils nur hauchdünn um ein oder zwei Schläge, hat Markus abgehakt: "Jetzt muss wieder gescheit Golf gespielt werden, Punkt, aus basta, mehr denke ich nicht dazu." Auch in Wales funktionierte sein Spiel auf der Trainingsrunde sehr gut: "Der Schwung passt, das Feeling auch, jetzt muss ich das nur im Turnier umsetzen. Mehr Birdies spielen als zuletzt und die Fehler weglassen."

Rückschläge hatte auch Martin Wiegele wegzustecken, vor allem gesundheitlicher Natur: "Der Schwindel sollte nun auf der Golfrunde weg sein. Nach dem Flug war der Nacken zwar wieder verspannt, aber nach einer Behandlung im Physio-Bus bin ich wieder gelockert." Auch der Grazer zeigte großen Respekt vor dem neuen Ryder Cup-Platz: "Sehr lang, schwer und nass auch noch, viel härter gehts nicht mehr."

Florian Prägant komplettiert das Österreicher-Trio in Wales, der Kärntner ist gerade noch ins Feld gerutscht und musste seinen geplanten Start bei der Lyoness Open in Gut Freiberg kurzfristig absagen. Der Tourneuling möchte sich auf die typisch britischen Verhältnisse besser einstellen als zuletzt in Irland, wo er knapp den Cut verpasst hatte.

Frühe Startzeiten für die Österreicher am Donnerstag, Markus Brier beginnt um 9:25 MEZ, Martin Wiegele folgt um 9:35 Uhr, Florian Prägant um 10:35 Uhr.

Stars üben für den Ryder Cup

Die Neugierde auf den 2010-Kurs treibt auch erstmals Padraig Harrington zur Wales Open, der British Open-Champion führt ein hochkarätiges Feld an mit Namen wie Darren Clarke, Miguel-Angel Jimenez, Paul McGinley, Robert Karlsson und David Howell. Richard Sterne (RSA) verteidigt seinen Titel.







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