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OMEGA MISSION HILLS WORLD CUP 2007
Olazabal Course, Mission Hills, China
22. - 25.11.2007 >> € 3,400.000

Vorschau:

21.11.2007 - 08:30 MEZ Golf-Live.at - J. Widl

Fontana für Österreich

Österreichs bester Golfer und bester Trainer wollen ab Donnerstag in China die Sensation von 2004 wiederholen und beim World Cup vorne mitmischen.


Die unglückliche Terminüberschneidung mit der Tourschool brachte ein ungewöhnliches rotweißrotes Team für den Omega Mission Hills World Cup an den Start: Markus Brier und sein Trainer Claude Grenier vertreten Österreich im Kreis der 28 besten Golfnationen im chinesischen Mission Hills.

Österreich stellt das erfahrenste Team

Und das ist weit mehr als eine aus der Not geborene Lösung: „Bei einem Teambewerb fallen Erfahrung und das Kennen der gegenseitigen Stärken besonders stark ins Gewicht. Nicht nur weil Claude zugleich mein Trainer ist, kennt jeder das Spiel des anderen perfekt, zusätzlich stimmt auch die persönliche Chemie,“ erwartet sich Markus Brier dennoch eine starke Vorstellung. Grenier ist am Sonntag in Hongkong eingetroffen, von dort ging es gemeinsam mit dem Auto in das nur eine Stunde entfernte Mission Hills.

Grenier hat bei seinen wenigen Einsätzen als Playing Pro im heurigen Jahr nicht nur starke Leistungen gezeigt, er vertritt übrigens bereits zum dritten Mal unser Land beim World Cup, zuletzt vor 8 Jahren. Unvergessen ist der sensationelle 5. Platz für Österreich, den Brier mit Wiegele vor drei Jahren erkämpfte, samt Führung nach dem ersten Tag.

World Cup 2007World Cup Reloaded

Der von den World Golf Championships in den letzten Jahren stiefmütterlich behandelte World Cup hat im Mission Hills Resort nicht nur für die nächsten 12 Jahre eine feste Heimat gefunden, sondern auch mit Omega einen finanzstarken Partner. In dem mit 12 Plätzen größten Golfresort der Welt, jeder einzelne Kurs von Stardesignern wie Olazabal, Norman, Nicklaus oder Faldo gebaut, soll der Nationenvergleich zu neuem Glanz erstrahlen.

Gespielt wird am 2003 eröffneten Olazabal-Course um ein stolzes Preisgeld von 5 Millionen US Dollar. 28 Zweierteams werden am Donnerstag und Samstag im Bestball und am Freitag und Sonntag im klassischen Vierer antreten, nicht wie beim Ryder Cup im Lochwettspiel sondern im Zählwettspiel. Das Siegerteam darf sich auf stolze 1,6 Millionen US Dollar freuen.

England der große Favorit

Marcel Siem und Bernhard Langer gewannen für Deutschland den World Cup 2006 in Barbados, den Titel werden jedoch Alex Cejka und Martin Kaymer verteidigen. Als Topfavoriten werden die Engländer gehandelt, mit Ian Poulter (in der Vorwoche Sieger in Japan) und Europas Nummer 1 Justin Rose. Südafrika mit Retief Goosen und Trevor Immelman sowie Spanien mit Hongkong-Champion Miguel-Angel Jimenenz und Jose-Manuel Lara wird ebenfalls viel zugetraut.

Platz hat es in sich

Sehr amerikanisch, mit weiten Fairways und auch ziemlich lang präsentiert sich der Olazabal-Kurs auf den Trainingsrunden: "Wo wir vielleicht mittlere Eisen schlagen werden andere kurze Eisen haben, aber das ist nicht so schlimm. Wichtig ist, dass man sich im Bestball gut ergänzt und im Vierer wenig Fehler macht," meint Markus. Aufpassen heißt es auf den welligen Bermuda-Grüns, die jedoch weit weniger strichig sind als zuletzt in Hongkong.

Den Bestball am Donnerstag werden Brier und Grenier gemeinsam mit Rose und Poulter eröffnen - ein gutes Omen, auch 2004 spielte Brier am ersten Tag mit den Engländern. Wieder ein 5. Platz drinnen? "Eher nicht, 2004 war sicher ein Highlight, da werden wir uns sehr strecken müssen um das zu wiederholen. Ein Top 10-Ergebnis wäre schon ein Riesenerfolg," schätzt Brier seine Chancen ein.







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