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DUBAI DESERT CLASSIC 2010
Emirates GC, Dubai, VAE
4.2. - 7.2.2010 >> € 1,750.000

Final:

7.2.2010 - 14:50 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Der alte Fuchs

Miguel-Angel Jimenez ringt Lee Westwood im Stechen nieder und knüpft an seine Form von 2008 an.


Europas Leitwolf gegen den alten Fuchs: Lee Westwood gegen Miguel-Angel Jimenez, ein Duell der besonderen Sorte bekamen die Fans am Finaltag der Dubai Desert Classic geboten. Beide ohne ihr bestes Spiel, aber mit Klasse und Erfahrung kratzen die Co-Leader nach 54 Löchern am Schlusstag ihre Par-Runden, das reicht um in ein Stechen um den Siegerscheck von knapp 300.000 Euro einzuziehen.

Alvaro Quiros dominierte die ersten zwei Drittel der Finalrunde, brachte sich mit grossartigem Spiel alleine in Front. Der Knackpunkt für den spanischen Longhitter war wohl der Dreiputt aus 7 Metern an der 13: statt des Eagles marschiert er mit Par vom Grün. Davon verunsichert pullt er die nächsten beiden Putts zum Par am Loch vorbei und macht den Weg für andere frei.

Klasse setzt sich durch

Westwood und Jimenez lassen sich nicht zweimal bitten und übernehmen in der Schlussphase die Spitze: Westwood macht ein frühes Doppelbogey mit Birdies auf den letzten beiden Par 5 wieder gut, der Spanier pitcht perfekt die 17. Fahne an und erreicht mit dem Birdie so wie Westwood 11 unter Par, das sollte für den Einzug in ein Stechen reichen.

Thongchai Jaidee hat auch am Schlusstag das Pech am Putter kleben, gut 5 Schläge lässt der Thai neuerlich auf den Grüns liegen und muss sich nach der 73 am Ende mit Platz 3 begnügen. Fast hätte noch Martin Kaymer um den Sieg mitgespielt, der Deutsche Meisterputter pirscht sich mit drei unglaublichen Birdieputts zwischen 5 und 20 Metern bis auf zwei Schläge heran. Am Ende waren es die beiden Doppelbogeys am Donnerstag und Freitag an der 9, warum der Düsseldorfer nicht über Rang 4 hinauskommt. Titelverteidiger Rory McIlroy kommt diesmal nicht mit den Grüns zurecht, erreicht aber mit Platz 6 ein weiteres Topergebnis.

Par reicht zum Sieg

Statt auf der Range noch ein paar Bälle zu schlagen, überbrückt Jimenez die Wartezeit bis zum Playoff mit einer Havanna - und das beruhigt die Nerven. Am Par 5 der 18, das zuerst zweimal im Stechen gespielt wird, hat Westwood mit 40 Metern mehr Länge vom Tee klare Vorteile, kann diese jedoch nicht zu Birdies nützen. Jimenez kratzt beim zweiten Mal aus Rough und Bunker seelenruhig das Par zusammen, somit geht es weiter an die 9.

Auf diesem langen Par 4 misslingt Westwood der Versuch über Chip und Putt das Par zu halten. Somit reicht dem 46-jährigen Spanier seinerseits der verwandelte Par-Save am 3. Extraloch zum Titelgewinn, seinem ersten seit der BMW Chamionship 2008.



Final Scores nach 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1 JIMÉNEZ, Miguel Angel -11 70 67 68 72
2 WESTWOOD, Lee -11 72 65 68 72
3 JAIDEE, Thongchai -10 70 66 69 73
4 MOLINARI, Edoardo -9 68 70 70 71
4 KAYMER, Martin -9 71 70 68 70
6 QUIROS, Alvaro -8 69 69 67 75
6 MCILROY, Rory -8 68 70 69 73
8 WATSON, Tom -6 73 70 71 68
8 STENSON, Henrik -6 76 69 69 68
8 BOURDY, Grégory -6 74 70 70 68
weiters:
11 CASEY, Paul -5 69 71 70 73
20 HANSEN, Søren -3 71 72 73 69
27 CLARKE, Darren -2 71 70 72 73
38 SIEM, Marcel Par 71 70 75 72
38 SCHWARTZEL, Charl Par 68 70 76 74
44 KARLSSON, Robert 1 70 71 76 72


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