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Der Kennemer G&CC in Zandvoort war zumeist ein guter Boden für Markus Brier. Im Jahr 2006 belegte der Wiener dort den 7. Rang, 2007 konnte der Österreicher das hochdotierte Turnier auf dem 8. Platz beenden. 2009 scheinen sich die KLM Open wieder in die richtige Richtung zum richtigen Zeitpunkt zu entwickeln. Das Ziel von Markus Brier ist es, noch den Sprung in die Top 60 im Race-to-Dubai zu schaffen. Eine Umsetzung dieses Vorhabens geht einher mit Topplatzierungen im letzten Drittel der Saison. Mit der 67 bringt sich der 41-Jährige in Position. "Das war heute eine sehr solide Runde. Die zwei Bogeys muss man akzeptieren, da lasse ich mir keinen grauen Haare wachsen", so der Österreicher nach dem Auftakt. Am Nachmittag, als Bernd Wiesberger auf der 10 in die Runde ging, wendete sich das Wetterblatt, Wind kam auf und die Scores gingen nach oben. An die beiden Führenden Paul McGinley (64) und Gary Orr (64) kam kein Spieler der Nachmittagsgruppe ran. Präzision ausgespielt Auf dem verhältnismäßig kurzen Platz in Zandvoort ist es wichtig den Ball zu platzieren und sich so Chancen auf Birdies zu eröffnen. Markus Brier konnte seine Präzision am ersten Tag ausspielen. Er traf 11 von 13 Fairways und 13 Grüns in Regulation. Auf der 10 gestartet, nützt der Fontana Pro das erste Par 5 zum ersten Schlaggewinn. Auch auf dem langen Par 4 der 16 kann der Österreicher einen Schlag gutmachen. Der Ball hält nach einem Schlag mit dem Eisen 9 einen Meter neben der Fahne. Zum Abschluss der ersten Hälfte verspringt sich der Schlag vom Tee in den Bunker. Der Wiener kassiert ein Bogey. Im zweiten Abschnitt bessert der Österreicher auf der 2 den Schlagverlust aus. Nach einem Birdie auf der 5, tritt sich der Routinier das zweite Bogey des Tages ein. Der Teeshot bleibt auf einem Busch hängen, ein Drop ist erforderlich. Der Wiener hat aber mit einem Birdie auf der 8 den richtigen Konter parat. Aus über 200 Metern bringt Brier den Ball 40 Zentimeter an das Loch ran. "Das ist ein Loch, bei dem man happy ist, wenn man das Grün erreicht", so Markus Brier. Bernd Wiesberger muss sich am ersten Arbeitstag lange Zeit in Geduld üben. Der Burgenländer kommt solide aus den Startlöchern und schreibt Par um Par an. Im Wind erschwert sich die Birdiejagd zusehends. Wiesberger fängt sich vor dem Turn ein Bogey und ein Doppelbogey ein. Auf der 2 kann der Fontana Pro das langersehnte erste Birdie lochen. Nach einem Bogey auf der 5 wird das Turnier wegen Gewitter für eine Stunde unterbrochen. Nach der Pause im Klubhaus geht es wieder zurück auf den Platz. Zum Abschluss auf der 9 gibt der Tour-Rookie einen weiteren Schlag zur 74 ab. "Es war nicht der leichtere Draw am Nachmittag", beschreibt Wiesberger die Bedingungen. "Der Wind war ziemlich unberechenbar. Schwache Schläge wurden bestraft", so Wiesberger. Auf die Cutränge fehlen dem Oberwarter nach der ersten Runde vier Schläge. Scores nach 1 von 4 Runden (Par 70):
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