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Die Madeira Open zählen zu jenen Turnieren, bei denen sich die Spieler immer auf sehr viel Wind einstellen müssen. Auch am ersten Tag haben die Europeantour Pros schwierige Wetterverhältnisse vorgefunden. Markus Brier kann aber trotzdem seine erste Runde unter Par im heurigen Jahr verzeichnen. Martin Wiegele hatte am ersten Tag Probleme mit dem Putter, Florian Prägant ärgert sich über schlechte neun Löcher. Windspezialist Markus Brier kommt mit den Bedingungen in Madeira gut zurecht. "Es war am Ende der Runde schon kalt, aber ich habe gut trainiert. Es ist zwar sehr schwer, aber diese Verhältnisse liegen mir weit besser und das macht den Unterschied aus", erklärt der Wiener nach der 71, die nach dem ersten Tag Platz 17 bringt. Der Österreicher ist mit einer soliden Parserie gestartet, ehe Brier auf der 6 den Drive rechts in den Wald verzieht. Drei Putts am Grün bescheren dem Wiener ein Doppelbogey. Die Reaktion darauf folgt auf der 8: Der Birdieputt aus 3 Metern fällt. Auf der 10 benötigt Brier nur mehr ein "pfiffiges Sandwedge" ins Grün und puttet aus einem halben Meter zum Birdie. Im Laufe der Runde hat sich Markus Brier immer besser auf die Grüns eingestellt. "Ab der 13. Bahn habe ich die Runde mit 5 Singleputts beendet. Das war enorm wichtig. Ich habe einige gute Par-Saves gemacht, zum Beispiel an der 15, als ich aus 2 Metern bergab zum Par geputtet habe". Insgesamt hat Brier 10 Singleputts gemacht und trotz eines Dreiputts hat der Österreicher nur 27 Putts im Santo da Serra gebraucht. Kopfschütteln am Grün Martin Wiegele geht nach dem ersten Tag vor allem mit seiner Puttleistung hart ins Gericht. "Katastrophal", beschreibt der Steirer kurz und knackig, was sich auf den Grüns abgespielt hat. "Es war zwar sehr viel Wind, wie immer hier, aber ich habe eigentlich ganz gut gespielt, abgesehen von der Vorstellung auf den Grüns". Wiegele kommt, wie gewohnt in den letzten Wochen, gut ins Turnier. Bereits nach vier Löchern liegt der Grazer 2 unter Par. "Auf der 2 habe ich den Birdieputt aus fünf Metern versenkt, auf der 4 aus sechs Metern". Weitere Birdies sollen im weiteren Verlauf der Runde aber nicht mehr gelingen. Der 29-jährige Pro fängt sich jeweils durch Drei-Putts drei Bogeys ein. Mit 73 Schlägen nach Tag 1 ist am 48. Platz aber alles offen. Florian Prägant ist von der 10. Spielbahn aus in die Madeira Open gegangen. Nach der 76 in der ersten Runde liegt der Kärntner am 97. Platz. Ausschlaggebend dafür waren seine Frontnine. Hier hat sich der Bad Kleinkirchheimer vier Bogeys eingetreten. "Ich spiele zur Zeit leider immer neun Löcher schlecht", ärgert sich Prägant,"ansonsten war es aber ganz ok". Auf seinen hinteren Bahnen stabilisiert sich das Spiel des Kärntners. Prägant beendet die Backnine in Par. Strüver holt sich die frühe Führung Sven Strüver hat eine 66 notiert. Mit -6 führt der Deutsche zwei Schläge vor den Verfolgern. "Es ist einer dieser Golfkurse, auf denen alles passieren kann. Ich hatte auch einiges an Glück. Jetzt in Führung zu sein ist ok", sagt Strüver. >> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT |
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