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24.10.2007 - 07:30 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |

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Der Mallorca-Faktor
Nie schlechter als auf Platz 27 kam Markus Brier in Mallorca ins Ziel - das soll 2007 auch nicht anders werden. |
114 "Ballermänner" schlagen ab Donnerstag ihre Golfbälle in die Mallorca Classic ab, somit ein ganz kleines Feld beim regulären Saisonfinale vor dem Volvo Masters. Markus Brier freut sich auf die Generalprobe für Valderama. Wie gut ihm der Shotmaking-Kurs von Pula liegt, beweist dass er bei vier Starts jedes Mal cuttete und sich über Topergebnisse zwischen Rang 4 und 27 freuen durfte.
Pula und Brier: das passt zusammen
"Pula kommt mir einfach in allen Belangen entgegen: ein Platz, wo die Länge keine Rolle spielt, wo man taktisch herangehen muss, es meist windig ist und die Scores entsprechend hoch sind," erklärt sich Brier den "Mallorca-Faktor". Unvergessen bleibt der Finaltag 2004, wo Markus am Sonntag mit Sergio Garcia im letzten Flight spielte, sich dem Spanier aber geschlagen geben musste und Platz 4 erreichte.
"Wenn ich die Fehler von voriger Woche weglasse, dann könnte ich vielleicht wieder auf Garcia treffen," hofft Markus trotz verpasstem Cut in Portugal: "Ich habe in den letzten zwei Wochen zuviel am Schwung gebastelt, das war noch nicht alles automatisiert. Aber in den letzten zwei Tagen war wieder alles sehr stabil."
Der 6.263 Meter kurze Par 70-Platz bietet auch heuer keine Überraschungen: "Nur das 6. Fairway wurde ein wenig begradigt und der Platz wächst besser zusammen, also mehr Gras und weniger Erde," hat Brier wenig Neues auf seinen 11 Probelöchern am Dienstag festgestellt. Im Pro-Am am Mittwoch wird sich Brier alle 18 Löcher geben.
Bei dem 2 Millionen Euro-Event geht es darum den Ball gut im Spiel zu halten, einige längere Par 4 zu überstehen und auf den vielen kürzeren Bahnen perfekte Wedges zu schlagen. Da diese Disziplin auch die Anderen beherrschen, entscheidet sich sehr viel auf den Grüns in Pula.
Wie zuletzt bei der British Open hat sich Markus ein Haus gemietet, wo er mit Familie, Freunden und Caddie Max das Turnier entsprechend gemütlich erleben will.
Garcia peilt zweiten Titel an
Sergio Garcia, der bei seinen drei Starts einmal gewann und zweimal Zweiter wurde, ist auch heuer der Mann, den es zu schlagen gilt. Thomas Björn, Paul McGinley, Gonzalo Fernandez-Castano, Miguel-Angel Jimenez und Niclas Fasth werden alles daran setzen, genau das zu bewerkstelligen.
Großes Finale außerdem für das Rennen um die neuen Tourkarten: da benötigt Marcel Siem ein absolutes Topergebnis - und auch Markus Busenfreund Sven Strüver könnte noch ein paar Euros benötigen.
Markus Brier startet am Donnerstag um 9:05 Uhr vom 10. Tee, gemeinsam mit seinem Dauerkonkurrenten von der Seve Trophy, Phillip Archer, sowie Graeme McDowell.
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