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1. Runde: |
26.10.2007 - 13:00 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |

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Zweimal aufgeholt
Markus Brier verschätzt sich bei den Längen und muß zweimal Bogeys ausbessern um die Par-Runde und einen Platz im Mittelfeld zu retten. |
Auch bei der Mallorca Classic hat Markus Brier mehr zu kämpfen als ihm lieb ist um die Chance für die weiteren Runden am Leben zu halten. "Dabei habe ich den Ball sehr gut getroffen, war nur öfters zwischen zwei Schlägern und einige Male deutlich zu lang," erklärt er die Herausforderung; mit gutem Kurzspiel zieht er sich jedoch zumeist gut aus der Affäre.
Ein Arbeitstag in den schwarzen Zahlen
An der 10 gestartet ist es gleich das überlange Par 4 der 12, das hantigste Loch am Platz, wo Brier das Bogey auf der Scorekarte notieren muß. "Eisen 5 oder 6, das war die Frage, dann habe ich ein leichtes Eisen 5 probiert, war zu lang und hatte einen mühsamen Chip auf die kurze Fahne." Gut, daß er am kurzen Par 4 zwei Bahnen später gleich kontern kann, mit dem Gapwedge tot zum Stock schießt und mit Birdie sein Score wieder auf die Reihe bekommt.
Die nach den vielen Umbauten sehr unterschiedlichen Grüns sind generell schwer anzuspielen: "Wann wusste nie, wie der Ball releasen wird, und selbst der Roll auf den Grüns war beim Putten nur schwer einzuschätzen." Markus bekommt das schmerzlich am langen Par 3 der 18 zu spüren, wo er nach Dreiputt bergauf über eine Welle neuerlich in Rückstand gerät.
Immer wieder muß Brier hart ums Par kämpfen, einmal gelingt dies gut aus dem Grünbunker der 1 und gleich fünfmal aus dem Rough rund ums Grün. "An der 2 war ich dann mit dem Eisen 7 wieder zu lang, heute allgemein die Tendenz."
Spät erkämpft Brier zumindest noch die Par-Runde: am Par 4 der 7 fällt der erlösende, zweite Birdieputt. "Der war wichtig, ist aus gut 10 Metern gefallen. Weil sonst ist auf der Runde zu wenig passiert." Mit der 70er-Runde hält Markus den Schaden in Grenzen, mit 3 Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist der Zug zu den vorderen Rängen noch nicht abgefahren, trotz Platz 42 nach Runde 1. "Morgen mehr Birdies spielen, zum Glück haben auch die anderen zu kämpfen und vorne läuft keiner davon."
Fasth schnappt sich spät die Führung
Mehr als 66er-Runden gibt der Platz von Pula am Donnerstag Vormittag nicht her, die Andrew McLardy (RSA) und Gary Murphy (Irl) hinlegen. Gewitter beenden vorzeitig den Spieltag vor 15 Uhr, Fortsetzung am Freitag. Und beim Nachspiel ergibt sich ein neuer Spitzenreiter: Niclas Fasth setzt mit der 65 die neue Bestmarke.
Durch die Gewitterpause am Donnerstag Nachmittag verspätet sich auch der weitere Turnierfahrplan. Erst am Freitag zu Mittag konnte die zweite Runde gestartet werden, die Startzeiten verschieben sich um 3 Stunden und 20 Minuten nach hinten.
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