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SINGAPUR OPEN 2008
Sentosa GC, Singapur
13.- 16.11.2008 >> € 4,000.000

Vorschau:

12.112008 - 08:48 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Auf Asientour

Erstmals startet Markus Brier bei einem reinen Event der Asian Tour, 5 Millionen Dollar locken ein Weltklassefeld nach Singapur.


Die wachsende Bedeutung des asiatischen Golfmarkts spiegelt eindrucksvoll das Starterfeld der Singapur Open wider: Phil Mickelson, Ernie Els, Padraig Harrington, Adam Scott und Darren Clarke führen ein absolutes Weltklassefeld an. Kein Wunder, ist das Turnier im Sentosa GC mit 5 Millionen US Dollar auch die bestdotierte Open Asiens.

Premiere auf der Asian Tour

Markus Brier
nutzt erstmals sein Spielrecht auf der Asian Tour, das er durch den Sieg bei der China Open 2007 automatisch erwarb um in Singapur zu starten, außerdem ein idealer Zwischenstopp am Weg zur Hongkong Open in der kommenden Woche: "Zum Glück bin ich schon am Montag angekommen und konnte mich inzwischen aklimatisieren," stand er am Dienstag erstmals am Kurs von Serapong, einem der beiden Resortkurse auf einer Insel an der Südspitze Singapurs. "Ein guter Platz, der sich zwar lang spielt, dafür aber riesengroße Grüns hat," so sein erster Eindruck.

Heftige Regenfälle trübten zwar das Vorbereitungsprogramm, daher konnte Markus am Dienstag nur 13 Löcher spielen, was aber nicht weiter schlimm ist, da er am Mittwoch im Pro-Am aufteen wird: "Den Platz kannte ich noch nicht, die European Tour hat früher nur das Singapur Masters gespielt, ein Turnier das es nicht mehr gibt", beschreitet der Österreicher Neuland.

Das ungeliebte Bermudagras

Das Bermudagras ist nach langer Europasaison etwa gewöhnungsbedürftig: "Die Grüns sind aber sehr gut in Schuss, das Layout des Platzes ist sehr amerikanisch mit breiten Fairways und vielen Fairwaybunkern." Dazu kommt auf der Hälfte der Spielbahnen das Wasser stark ins Spiel: "Teilweise spielt man an der Küste entlang und kann sich die Containerschiffe im Hafen anschauen. Zusätzlich wurden zwei Teiche in das Layout integriert."

Etwas Sorgen bereitet der Wetterbericht, auch in den kommenden Tagen soll es immer wieder intensiv regnen: "Der Platz ist aber sehr gut drainagiert. Wenn es zum regnen aufhört kann man eine Stunde später weiterspielen." Der Kurs spielt sich jedoch sehr lang, dazu gilt es die richtigen Stellen auf den oft 45 Meter langen Grüns zu treffen um den teils extremen Wellen auszuweichen.

Markus Brier startet am Donnerstag um 8:30 Uhr Ortszeit (1:30 MEZ), leider gibt es keine TV-Übertragung.







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