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QATAR MASTERS 2012
Doha GC, Doha, Qatar
2.2. - 5.2.2012 >> € 2,000.000
1. Runde: 2.2.2012 - 15:47 MEZ Golf-Live.at - Andreas Trippolt

Im Desert Swing



Martin Wiegele bringt in Doha bei schwierigen Bedingungen die 71 ins Klubhaus. Markus Brier benötigt 72 Schläge, Bernd Wiesberger 73.

Mit der 71 bei der zweiten Station des Desert Swing schnuppert Martin Wiegele an die Top 10 heran. Bei sandsturmartigen Bedingungen kann der Steirer vor allem auf den Backnine punkten, auch wenn die neue Putttechnik noch nicht perfekt sitzt. "Die Verhältnisse waren sehr ungewohnt und die meisten von uns haben, glaube ich, noch nie bei einem Sandsturm gespielt", setzen die erwartet windigen Umstände bereits am ersten Tag des Millionenturniers ein.

"Das Spiel war schon viel besser", kommt der Grazer als 15. früh in der Saison zusehends voran. Markus Brier kämpft sich auf den Backnine zurück und scort dank starkem Finish mit drei Birdies die 72 zum Auftakt des Qatar Masters. "Ich habe mit Sonnenbrillen gespielt und trotzdem hat es stark in den Augen gekratzt", beschreibt Brier die seltene Situation. "Die Runde war schwer okay, eine meiner besten Parrunden überhaupt", geht der Wiener als 37. in den zweiten Tag. 

Bernd Wiesberger bewegt sich nach der 73 als 52. im Mittelfeld. Der Burgenländer streut häufiger vom Tee und muss sich mit dem Auftakt im niedrigen Plusbereich begnügen. "Wow, das war ein echt windiger Tag. Bei diesen Verhältnissen bin ich mit einer 73 nicht unzufrieden", so der Oberwarter.

Auf und Ab auf den Grüns

Martin Wiegele stellte im Winter beim Putten seine Technik um und kommt nun im Doha GC auf den Grüns schon deutlich besser zurecht als noch zuletzt in Abu Dhabi. Im Verlauf der Runde fallen lange Putts, die wertvolle Schlaggewinne bringen, im Gegenzug tritt sich der Grazer aber auch drei Dreiputts ein, die für die einzigen Bogeys sorgen.

Nach einem Birdie aus fünf Metern auf der 1, passieren auf der 2 und 6 zwei Dreiputts. Auf den Backnine kommt der Steirer aber wieder in Schwung. Auf dem für Wiegele wahrscheinlich schwersten Loch, der 14, leuchtet die Scorekarte rot auf. Der Birdieputt fällt aus 12 Metern. Auf der 16 kommt es noch besser. Der Maria Lankowitz Pro attackiert mit dem Holz 3 das Grün, trifft und versenkt aus 15 Metern zum Eagle.

Auf dem Par 5 der 18 gerät der Birdieputt aus fünf Metern zu lang. Der Rückputt aus rund einem Meter geht vorbei. "Leider ein bisschen zu aggressiv. Falsch eingeschätzt", so Wiegele. "Insgesamt war das Putten aber recht fein, obwohl es schwer war."

Bogeys ausgebügelt

Markus Brier, der sich im Doha GC sehr wohl fühlt, benötigt etwas an Anlaufzeit in der ersten Runde. Bei unangenehmen Verhältnissen fährt der Wiener vorerst ein Par nach dem anderen ein, bevor zwei Bogeys kurz vor dem Turn den Österreicher abdriften lassen. Ein weiteres Bogey auf der 11 durch einen Dreiputt lässt den Stress höher werden. "Das Putten ist bei 3 bis 4 Schläger Wind brutal. Unter einem halben Meter kann quasi alles passieren." Brier kann aber rechtzeitig die Kehrtwende machen. Ein Birdie auf der 12 und zwei weitere auf den Bahnen 16 und 17 bügeln die Scorekarte wieder glatt.

"Für morgen sind noch höhere Windgeschwindigkeiten angesagt."

Gut gekämpft

Bernd Wiesberger findet schnell zu seinem Rhythmus und absolviert ein fehlerfreies erstes Drittel, garniert mit einem Birdie auf der 2. Mitte der Runde machen sich Probleme breit. Der Oberwarter verfehlt bei dem lebhaften Wind auf den Bahnen 7 und 8 das Grün und kassiert den Schlagverlust. Auf dem Par 3 der 13 bleibt das Bogey nicht aus, allerdings ist das Par 3 das schwerste Loch an diesem Tag. Der Longhitter bäumt sich auf der 16 aber noch einmal auf und dämmt mit einem Birdie zur 73 den Schaden ein.

"Leider hatte ich einige Probleme mit dem Driver und konnte nur 4 Fairways treffen", so der 26-Jährige. "Nachdem ich zu Beginn dieser Woche auch zu einem Bellyputter gewechselt bin, habe ich auf den Greens noch eine kurze Eingewöhnungsphase. Aber trotzdem bin ich ohne grosse Probleme von den Greens gekommen - ohne Dreiputt!"

Fernandez-Castano fängt John Daly

John Daly weiß seine frühe Startzeit zu nutzen und übernimmt am ersten Tag mit einer bogeyfreien 67 lange Zeit die Führung in Doha. "Es war eine der besten Runde, die ich bei so einem Wind gespielt habe", meint der 45-Jährige. Am Nachmittag packt Gonzalo Fernandez-Castano aber eine noch bessere Runde aus. Der Spanier absolviert die Hälfte seiner Löcher mit Birdie und fixiert die 66 (-6). K.J. Choi bleibt ebenfalls ohne Schlagverlust und wird mit der 68 belohnt.



Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1
1 FDEZ-CASTAÑO, Gonzalo -6 66
2 DALY, John* -5 67
T3 CHOI, K J* -4 68
T3 DAY, Jason -4 68
T5 COLSAERTS, Nicolas* -3 69
T5 LAWRIE, Paul* -3 69
T5 HANSON, Peter* -3 69
T5 FINCH, Richard* -3 69
T5 WILLETT, Danny* -3 69
T10 KINGSTON, James -2 70
Weiters:
T15 KAYMER, Martin* -1 71
T15 WIEGELE, Martin -1 71
T37 CABRERA-BELLO, Rafael* Par 72
T37 BRIER, Markus Par 72
T52 GOOSEN, Retief* 1 73
T52 JIMÉNEZ, Miguel Angel* 1 73
T52 HORNE, Keith* 1 73
T52 WIESBERGER, Bernd 1 73
T52 JAMIESON, Scott 1 73


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15
14
Bernd Wiesberger
€ 438.464
98
97
Markus Brier
€ 86.353
203
203
Martin Wiegele
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214
214
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