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IRISH OPEN 2010
Killarney Golf & Fishing Club, Killarney, Irland
29.7. - 1.8.2010 >> € 3,000.000 |
| 2. Runde: |
30.7.2010 - 21:16 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Tour-Duo cuttet wieder
Martin Wiegele wird nach Superstart vom Wind zur 73 verblasen. Markus Brier sichert sich trotz arger Rückenprobleme die 72 und ebenfalls den Cut. |
Exakt zwei Jahre ist es her, dass Markus Brier und Martin Wiegele zuletzt gemeinsam ein Finale auf der European Tour erreichten. Bei der Irish Open dürfen beide nach drei verpassten Cuts wieder am Wochenende arbeiten. Und das obwohl sie bei schlechteren Bedingungen am Nachmittag über Par spielten und ein wenig an Boden verloren. "Wieder den schlechteren Draw erwischt, wie man an den deutlich höheren Scores am Nachmittag sieht. Aber im Wind habe ich sehr gut gekämpft," ist Wiegele mit der Halbzeitbilanz zufrieden.
Wiegele nur kurz bei den Top 10
Mit Birdie-Birdie legt Martin Wiegele einen fliegenden Start am Nachmittag hin - gleich am 1. Grün fällt ein 15 Meter-Putt - und erreicht damit kurzzeitig 6 unter Par und die Top 10. Der Grazer spielt neuerlich hervorragend, beeindruckend weiterhin sein praktisch fehlerloses langes Spiel - nur mit Fortdauer der Runde legt der Wind ordentlich zu und erschwert die Aufgabe.
Nach 23 Löchern im Tunier verliert Martin mit dem ersten Bogey seine weisse Weste - mit Dreiputt - und von da an sollte scoretechnisch total der Wurm drinnen sein. Aus vier verfehlten Grüns macht der European Tour-Aufsteiger zwei Bogeys, einmal gelingt der Par-Save aus einem Bunker. "An der 17, das war ein supergenialer Save," freut sich Wiegele über seine kämpferischen Erfolge, "davor aber ein Dreiputt-Par aus 30 Metern an der 16 und ein Drive zu einem Baum an der 12."
Auf den Back 9 fällt kein einziger Birdieputt. Mit der 73 (+2) geht es vorerst um 23 Ränge zurück auf Platz 36, 5 Shots ausserhalb der Top 10. "Auch die Fahnen waren heute sehr schwer," bemerkt Wiegele, der jedoch weiss, dass am Wochenende wieder die Karten neu gemischt werden.
Brier: hält der Rücken?
Deutlich mehr hat Markus Brier am Freitag zu kämpfen. Die bange Frage: hält der lädierte Rücken und wie wirken sich die Probleme aus? "Es war eine mühsame Partie heute. Auf den ersten Löchern hat es geregnet und zum Schluss hat mein Rücken richtig weh getan." Vor allem auf das lange Spiel wirkte sich das aus, nur vier Fairways sollte der 42-jährige treffen und sich viel Stress einbrocken. "Der Schmerz strahlt von der Mitte der Wirbelsäule in alle Richtungen aus. Die nächsten zwei Tage werde ich noch die Zähne zusammenbeissen. Vor allem die Drives und langen Eisen machen Probleme."
Auf den Front 9 läuft es noch besser, bogeyfrei erreicht Brier den Halbzeitturn und hat auf dem einzigen Par 5 bis dahin das Pflichtbirdie geschafft. Zwei Schlagverluste zu Beginn der Back 9 (Abschlag ins Wasser und an der 11 links ins Rough) läuten aber auch bei ihm den kontrollierten Rückmarsch am Leaderboard ein, den Markus jedoch mit all seiner Routine und Kampfgeist abbremsen kann.
Ein zweites Birdie nach starkem Eisen 7 und Dreimeterputt stabilisiert sein Spiel. Das Bogey am vorletzten Loch zur 72 kann den ersten Finaleinzug seit der BMW International Open nicht mehr gefährden. Bei 1 unter Par zieht Brier als 45. ins Wochenende ein. "Die letzten Löcher waren eine Qual. Der Tourarzt hat mir die Stelle vereist. Wenn man sich mit anderen Dingen zu beschäftigen hat, ist das Spiel oft gar nicht schlecht."
Fisher fischt sich die 61
Während am Nachmittag zartrote Runden rar gesät waren, purzelten am Morgen die Scores. Vor allem Ross Fisher trumpfte mit 10 Birdies zur 61 gross auf. Seine beste Karriererunde pushte den Engländer auf 12 unter Par hoch und zu drei Schlägen Vorsprung auf den Italiener Francesco Molinari. Unter den besten 11 finden sich nur Spieler mit frühen Startzeiten.
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