| IRISH OPEN 2010 Killarney Golf & Fishing Club, Killarney, Irland 29.7. - 1.8.2010 >> € 3,000.000 |
| 2. Runde: | 29.7.2010 - 20:36 MEZ | Golf-Live.at - Joachim Widl |
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Die letzten Wochen verliefen für die österreichischen European Tour Pros nicht nach Wunsch. Drei verpasste Cuts in Folge von beiden rot-weiß-roten Vertretern lassen darauf schließen, dass es nun wieder Zeit ist Geld zu verdienen. Mit drei Millionen Euro Preisgeld wäre eine Wochenende-Teilnahme in Irland äußerst lukrativ. Der Auftakt in die Turnierwoche ist vielversprechend. Martin Wiegele bleibt bogeyfrei und scort die 67, die für den 13. Zwischenrang reicht. Markus Brier bringt die 69 ins Klubhaus und platziert sich am 33. Platz.
Trendwende
Martin Wiegele kam erst am Mittwoch im Killarney Golf & Fishing Club an, spielte nur beim Pro-Am und scheint sich dennoch sehr gut auf dieser von Wasser umzogenen Anlage zurecht zu finden. Der Steirer, der aufgrund seines Sieges in Saint-Omer ohne Druck aufspielen kann, spult eine absolut fehlerfreie Runde ab. Auf dem 6.500 Meter langen Kurs benötigt der 32-Jährige ein paar Löcher um seinen Rhythmus zu finden, kann sich dann aber nach einem Birdie auf dem einzigen Par 5 der Frontnine im hinteren Teil der Runde deutlich steigern.
Auf dem Par 3 der 10 befördert der Grazer das Eisen nah an die Fahne, versenkt den Birdieputt und nimmt am Leaderboard Fahrt nach vorne auf. Auf dem über 400 Meter langen Par 4 der 12 fällt der dritte Birdieputt des Tages. Auch auf der 15 verzeichnet der Steirer eine weitere Verbesserung und sichert so die 67 zum Start in die Irish Open. Martin Wiegele teilt sich seinen Platz damit mit Spielern, wie Rory McIlroy oder Francesco Molinari. Der Steirer agiert vor allem mit den Eisen überzeugend. Selbst, wenn der Ball nicht das Fairway fand, bringt Wiegele die weiße Kugel auf dem Grün unter. Die Greens in Regulation Statistik ist blitzsauber, 18 Mal befördert der Grazer den Ball direkt auf die Platte, hatte also noch zahlreiche weitere Birdiechancen auf dem Putter.
Über einen positiven Auftakt darf sich auch Markus Brier freuen. Nach Halbzeit auf der European Tour werden Preisgeldränge für den Wiener immer wichtiger. Die Tendenz geht nach oben, endlich gelingt wieder eine Runde in den roten Zahlen zu Beginn eines European Tour Events. Der Fontana Pro legt einen sehr soliden Start hin. Bereits auf der 1 fällt der erste Birdieputt nach dem der Routinier den Flaggenstock traf, auch auf der 3 geht es einen Schritt nach vor. Auf dem Par 5 der 7 lässt sich Brier die nächste Chance nicht nehmen. "Auf den ersten Neun ist es blendend gelaufen, ich habe alle Grüns getroffen", so Brier.
Der Wiener hatte mit zunehmenden Rückenproblemen zu kämpfen und handelt sich zwei Bogeys nach verpassten Grüns ein. Zumindest gelingt aber auf der 17 noch ein Birdie zur Runde in den 60-igern. Vor allem die Eisen, die zuletzt die Präzision vermissen haben lassen, funktionierten am ersten Tag über weite Strecken. Markus Brier trifft 15 Grüns in Regulation, auch auf den Driver war mit 10 getroffenen Fairways häufig Verlass. "Zum Schluss habe ich mit Schmerzen gespielt und nur mehr versucht mein Score zu halten. Man wird sehen, wie es morgen geht", hofft Brier auf eine Besserung am Rücken.
Lange nichts gehört
David Howell scheint einen Weg aus der Krise gefunden zu haben. Mit der 64 findet der 35-Jährige zurück zu alten Zeiten. Derzeit ist der Engländer an der 479 Stelle in der Weltrangliste zu finden, vor vier Jahren war er Neunter. "Ich wollte nie aufgeben, aber ich machte mir Gedanken", so Howell. "Wenn ich so weiterspiele wie im Vorjahr, dann muss ich mir sorgen um meine Karriere machen". Auf dem Weg zur 64 gab Howell keinen Schlag ab. "Das war gut, das habe ich schon lange nicht mehr gemacht", so der Engländer, der vor Damien McGrane und Richard Green führt.
>> Leaderboard Irish Open
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