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"Was ich derzeit brauche ist den Stress einer heißen Turnierschlacht," diagnostizierte Adam Scott, der sich nach ausgedehnten Surfurlauben ziemlich rostig vor dem US Master fühlte. Sehenswertes Birdieduell der Australier Landsmann Stuart Appleby sorgte dafür, dass Scott bekam, was er wollte am Finaltag der Shell Houston Open. Denn die Herren dahinter im Schlussflight, mit Bubba Watson, Johnson Wagner und Paul Stankowski keiner in den Top 150 der Weltrangliste, waren mehr damit beschäftigt, Nerven und Spiel zusammen zu halten. Doch Titelverteidiger Stuart Appleby packte seine bekannte Houston-Form aus und schoss sich mit 4 Birdies in Folge zwischen den Löchern 3 und 6 rasch in Führung. Scott, der zuletzt hart um Cuts kämpfen musste, konterte seinerseits mit 4 Birdies im ersten Drittel, damit hatten sich die beiden Australier bis zur Halbzeit um zwei Schläge abgesetzt. Appleby kann aufgelegte Chance nicht nutzen Ans Schlussloch kam Scott, der zuvor praktisch jedes Grün getroffen hatte, mit einem Schlag Vorsprung. Als er seinen Drive links ins Wasser schoss, öffnete er die Tür meterweit für seinen Flightpartner. Doch Appleby wich dem Wasser zu ängstlich aus, landete im Fairwaybunker. Von dort musste er alles bei der Annäherung riskieren und schickte seine Siegchancen mit dem Schlag ins Wasser baden. Mit dem Doppelbogey kommt er drei Schläge hinter Scott ins Ziel. Scott, als Nummer 5 der Welt bestgerankter Spieler im Feld, traf mit dem Dritten das Grün und versenkte stilvoll aus fast 20 Metern den Putt zum Par und Sieg. Mit der 66er-Runde erreicht Scott das Endergebnis von 17 unter Par. Longhitter Bubba Watson, der seine Bälle weit über den Platz verstreute, wie durch ein Wunder nur zwei Bogeys kassierte, rettet sich mit der 72 als geteilter Zweiter bei 14 unter Par ins Ziel. Die beste Schlussrunde spielte Robert Garrigus mit der 65, Platz 5 hinter Haudegen Tommy Armour III. Langer mit seltenem Wutausbruch Dass das Feuer noch heiß in im lodert, beweis Bernhard Langer am 11. Grün, als er nach verschobenem Putt zu seinem einzigen Bogey den Ball im Stile eines Tormanns in den Teich kickte. Mit der 70 zählte der 49-jährige Evergreen dennoch zu den Gewinnern, spielte sich auf Platz 9 vor. Alex Cejka torpedierte seine Aufholjagd mit drei Bogeys auf den Front 9: ein lupenreiner Birdie-Hattrick auf der zweiten Hälfte rettete die Par-Runde und mit Platz 42 wenigstens einen akzeptablen Scheck. Final Scores nach 4 Runden (Par 72):
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