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US PGA Tour
FedExCup
WACHOVIA CHAMPIONSHIP
Quail Hollow GC, Charlotte, North Carolina
3. - 6.5.2007 >> € 6,400.000

Final:

7.5.2007 - 03:14 MEZ Golf-Live.at - Andreas Trippolt

Tiger ganz oben

Tiger Woods (69) siegt erneut, da Rory Sabbatini (74) zurückfällt. Steve Stricker (69) und Phil Mickelson (70) belegen die Plätze hinter Tiger.


Von Tiger Woods wird in den letzten Jahren ohnehin nur mehr in Superlativen gesprochen. Bei den Wachovia Championship hat er wieder bestätigt, warum das so ist. Die 69-iger Runde reicht der Nummer 1 für den dritten Sieg beim sechsten Antreten, obendrein gibt es ein Taschengeld von $1,1 Millionen. Zudem sichert sich Tiger die Führung vor Vijay Singh im FedEx-Cup.

Tiger, der Außerirdische...

... zumindest am Golfplatz. Auf Loch Nummer 7 wäre sein Ball beinahe im Wasser gelandet. Nur mit Glück bleibt die weiße Kugel kurz vor dem Hindernis liegen. Tiger kann es kaum fassen und knallt den zweiten aufs Grün, um danach zum Eagle zu putten. Damit hat er am Finaltag die Führung übernommen. „Ich habe schon einige Turniere gewonnen, aber in Charlotte mit diesem Starterfeld, den äußeren Umständen und dem Golfkurs, ist es schon überwältigend“, so der Champion.

Der zweitplatzierte Steve Stricker war bis zur 15-ten Bahn noch gleich auf mit Tiger. Auf der 16 ist er aber in Probleme geraten: Stricker haut seinen Abschlag in die Bäume, der Zweite geht in den Bunker. Mehr als ein Doppelbogey ist dann nicht drin gewesen.
“Irgendwie ist es bittersüß, ich bin sehr glücklich, dass ich das Wachovia als Zweiter beendet habe. Aber ich hätte auch gewinnen können“, merkt Stricker an.

Phil Mickelson hat sich im laufe des Wochenendes stetig gesteigert. Er schließt das Turnier mit der 70 als geteilter Dritter, ebenso wie Rory Sabbatini, der als Führender in die Finalrunde gestartet ist.

David gegen Goliath

„Es ist ein Duell zwischen David und Goliath“ hat Rory Sabbatini vor dem Finale gesagt. Nicht ganz ernst gemeint, hat der Südafrikaner Woods als Außenseiter bezeichnet. Sabbatini hat in Runde 4 aber nicht mehr so aufgeigen können, wie am Vortag. Der 31-jährige hat bis zur 10 auf sein erstes Birdie warten müssen. Danach folgen drei Bogeys. Letzten Endes reicht es am Finaltag nur zur 74. Was wiederum die Tiger-Statistik bestätigt: Woods spielt in Finalrunden im Schnitt 68-iger Runden. Seine Mitspieler benötigen etwas mehr als 72 Schläge.

Vijay Singh ist am Finaltag im Quail Hollow Club auf den geteilten 7. Rang zurückgefallen. Zwischenzeitlich hat er geführt. Der Fijianer wird aber durch ein bitteres Tripple-Bogey auf der 18 auf  74 Schläge zurückgeworfen. Auf dieser Bahn hatte Singh zwei Wasserbälle. Eine starke Vorstellung lieferte Bernhard Langer (69) ab. Der Deutsche spielt im Finale seine stärkste Runde am Wochenende und belegt Platz 10. Nur einen Schlag hinter dem Deutschen finden sich Sergio Garcia und Trevor Immelman wieder.







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