>> HOME / US PGA Tour / Spielbericht
US PGA Tour
FedExCup
SHELL HOUSTON OPEN 2009
Redstone GC, Humble, Texas
2.4. - 5.4.2009 >> € 5,700.000

Final:

6.4.2009 - 06:14 MEZ Golf-Live.at - Joachim Widl

Bann gebrochen

Paul Casey gelingt nach 77 Anläufen der erste Sieg auf der US PGA Tour, wenn auch erst im Stechen gegen J.B. Holmes.


"Es wird Zeit daran zu glauben, ich könne ein Top 10-Spieler in der Welt sein, vielleicht sogar einer unter den besten 5," brachte es Paul Casey auf den Punkt, was ihm der Sieg bei der Houston Open bedeutet. Nach 9 Titeln in aller Welt bricht der 31-jährige Engländer endlich den Bann auf amerikanischem Boden. Ein guter Zeitpunkt bei der Masters-Generalprobe, Casey fliegt mit einer Extraportion Selbstvertrauen und als 6. im World Ranking nach Augusta.

Par-Runde und Bogey am ersten Extraloch reicht

Der Titel in der Windlotterie von Houston war schwer verdient. Nachdem der Donnerstag aufgrund des Sturms als Spieltag teilweise ausgefallen war, musste das Turnier trotz schwieriger Verhältnisse durchgepeitscht werden. Casey ging bei 11 unter Par als Co-Leader mit Geoff Ogilvy, Fred Couples, Bo Van Pelt und Colt Knost in die Schlussrunde - eine Par-Runde sollte Casey trotz Gedränge an der Spitze am Ende reichen.

Die Runde des Tages scorte J.B. Holmes. Der Longhitter erreichte mit einem Birdie-Hattrick zu Beginn der Back Neun 11 unter Par und legte mit der 69 die Latte im Clubhaus. Drei Stunden musste der Ryder Cupper warten, ehe sein Score für einen Platz im Stechen reichen sollte.

Bei den ungemein schwierigen, windigen Bedingungen zerlegte es die Stars in den letzten Flights gleich reihenweise. Fred Couples, der zuletzt 2005 in Houston gewann, begrub seine Siegchancen mit drei Bogeys auf den schwierigen Schlusslöchern. Überraschungsmann Colt Knost wurde mit der 81 vom geteilten 1. auf den 42. Rang zurückgereicht.

Auch Casey kam nicht ohne Hickups über den Redstone GC von Humble bei Houston. Drei Bogeys konnte der insgesamt sehr solide spielende Engländer jeweils mit Birdies ausgleichen. Am Schlussloch kann Casey aus dem Grünbunker das Par nicht mehr retten, die 72 reicht für einen Platz im Playoff.

Holmes versenkt seine Chancen im Wasser

Dort setzt sich Casey jedoch gleich am ersten Extraloch durch. Holmes drückt seinen Drive nach dreistündiger Wartezeit ins Wasser. Casey spielt die extrem schwierige 18 konservativ und zweiputtet am Ende zum Bogey, das für den Sieg reicht. Holmes hätte übrigens gewinnen müssen um sich fürs Masters zu qualifizieren. Somit bleibt er der Einzige von Amerikas Ryder Cup-Helden, der in Augusta zuschauen muss.

Henrik Stenson teilt sich mit Couples und O'Hern den dritten Platz. Martin Kaymer fällt mit der 75 auf den 42. Platz zurück. Alex Cejka spielt zum Abschluss ebenfalls 3 über Par, das reicht für den 64. Platz.



Final Scores nach 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1 Paul Casey -11 66 70 69 72
2 J.B. Holmes -11 71 69 68 69
T3 Fred Couples -9 68 69 68 74
T3 Henrik Stenson -9 70 67 72 70
T3 Nick O'Hern -9 72 71 66 70
T6 John Mallinger -8 75 65 70 70
T6 Jason Bohn -8 69 71 66 74
T6 Hunter Mahan -8 71 69 72 68
T6 Tommy Armour III -8 66 70 72 72
T6 Geoff Ogilvy -8 67 69 69 75
weiters:
T11 Lee Westwood -7 69 70 68 74
T14 Ernie Els -6 75 66 71 70
T14 Robert Karlsson -6 70 71 66 75
T14 Brian Davis -6 71 69 68 74
T19 Rory McIlroy -5 67 73 74 69
T26 Padraig Harrington -4 72 67 68 77
T42 Martin Kaymer -2 71 70 70 75
T42 Colt Knost -2 66 70 69 81
T64 Alex Cejka 2 73 69 73 75


>> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT