>> HOME / US PGA Tour / Spielbericht
US PGA Tour
FedExCup
LG SKINS GAME 2007
Celebrity Course, Indian Wells, Kalifornien
24. - 25.11.2007 >> € 700.000

Final:

26.11.2007 - 00:17 MEZ Golf-Live.at - E. Anderson

Ames lacht als Letzter

Stephen Ames gewinnt Skins am ersten und letzten Loch, das genügt um wie schon im Vorjahr das LG Skins Game zu gewinnen.


"Du mußt nur zuschauen, wie sich die anderen gegenseitig abschießen und im rechten Moment selbst zuschlagen," beschreibt Stephen Ames das Schöne und zugleich Grausame am Skins Game.

Bei der 25. Auflage des Show-Events, diesmal ausgetragen am Celebrity Course im kalifornischen Indian Wells, verteidigte Ames seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich, obwohl er eine Leistung ablieferte, die er selbst als seine "schlechtesten 18 Löcher Golf" bezeichnet.

Couples und Ames gewinnen jeweils zweimal

Doch weder Rekordsieger Fred Couples noch die beiden Rookies Zach Johnson und Brett Wetterich konnten Ames das Wasser reichen. Denn das besondere Spielformat beim Skins Game - nur wer ein Loch alleine, gegen die drei anderen gewinnt, streift das Preisgeld für dieses Loch plus jenes der letzten geteilten Löcher ein - wurde wie gewohnt zur "strategischen Lotterie".

Stephen Ames sackte mit Birdie am ersten Loch gleich 25.000 Dollar ein. Fred Couples, der 8 Monate wegen chronischer Rückenprobleme pausieren musste und entsprechend rostig wirkte, holte dann den unglaublichsten Skin an der 4, mit gelochtem Sandschlag zum Eagle, sowie an der 10 mit Birdie aus zwei Metern: damit holte Couples 325.000 US Dollar.

Die Bahnen 11 bis 17 teilten sich die Kontrahenten und stapelten somit stolze 650.000 US Dollar für das große Finale an der 18 auf. Ames, der zuvor mit einer Fülle wilder Drives scheinbar der Schwächste der vier Kontrahenten war, schlug im entscheidenden Moment zu, schüttelte mit dem Eisen 9 aus 130 Metern eine perfekte Annäherung aus dem Ärmel und lochte als einziger den Birdieputt.

675.000 US Dollar Preisgeld somit für Ames, 325.000 für Couples, während die Neulinge Wetterich und Johnson selbst Lehrgeld zahlten und leer ausgingen. 20 % des Preisgelds geht an die vom Spieler ausgewählte Charity-Organisation, der Rest ein kleines Weihnachtsgeld.







>> STARTSEITE GOLF-LIVE.AT