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US PGA Tour
FedExCup |
MATCH PLAY CHAMPIONSHIP 2011
Ritz Carlton Golf Club, Marana, USA
23.2.- 27.2.2011 >> € 8,500.000 |
| Final: |
28.2.2011 - 07:58 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Zwei Champions
Luke Donald schlägt Martin Kaymer zwar im Finale mit 3 und 2, der Deutsche steigt dennoch zur neuen Nummer 1 der Golfwelt auf. |
Luke Donald erweist sich am Finaltag der Accenture Match Play Championship als der Bessere im Lochwettspiel, Martin Kaymer kann das locker verkraften, löst er doch trotz der Finalniederlage Lee Westwood als Nummer 1 im World Ranking ab.
Ein bizarres Finale mit Schneefall am Morgen in der Wüste von Arizona konnte die Zuschauer nie so richtig erwärmen. Müde von den Strapazen der letzten Tage brachten weder Donald, noch Kaymer oder die beiden US-Boys im Consolation-Match, Bubba Watson und Matt Kuchar, so richtig Feuer in ihr Golfspiel.
Luke Donald spulte sein unglaublich konstantes Programm ein weiteres Mal ab, der 33-jährige Engländer lag in keiner einzigen Partie jemals im Rückstand. Mit dem feineren Händchen auf den Grüns zog er schon im ersten Drittel mit 3 Auf davon. Eine kurze Schwächephase des Engländers konnte Kaymer nutzen um kurzzeitig sogar wieder auszugleichen. Seinen Ruf als "schwacher Closer" entkräftete Donald im Finish mit den entscheidenden drei Lochgewinnen um mit 3 & 2 seinen ersten Titel in 5 Jahren auf der US PGA Tour sicherzustellen, samt Preisgeldscheck von 1,4 Millionen US Dollar: "Jetzt bin ich hoffentlich den Affen am Rücken los weil ich schon so lange nicht mehr gewonnen habe," bilanziert Donald zufrieden.
Martin Kaymer steigt im zarten Golfalter von 25 Jahren zur Nummer 1 im World Ranking auf, als zweiter Deutscher nach Bernhard Langer und jüngster Spieler nach Tiger Woods. Mit Kaymer vor Westwood, Donald und McDowell nehmen erstmals seit 1992 wieder vier Europäer die Toppositionen im Golfsport ein.
"Es war eine sehr gute Woche für mich, leider habe ich die letzten Tage nicht mehr so gut gespielt," fasst der von den US-Medien als "Germinator" betitelte Kaymer zusammen. "Vom golferischen Standpunkt her kann er alles, für ihn gibt es kein Limit," zählte Bernhard Langer zu den ersten Gratulanten, "das ist fantastisch. Genau, was der Golfsport in Deutschland braucht."
Aufgrund des rein europäischen Finales standen auch heuer die US-Boys im Ritz Carlton Golfclub in der zweiten Reihe. Katt Kuchar gewann ein lustlos vorgetragenes Match um Platz 3 mit 2 & 1 gegen Bubba Watson. Woods und Mickelson waren bereits in der frühen Phase des Turniers ausgeschieden.
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