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US PGA Tour FedExCup |
US PGA CHAMPIONSHIP 2011 Atlanta Athletic Club, Atlanta, GA, USA 11.8. - 14.8.2011 >> € 6.500.000 |
| Final: | 15.8.2011 - 02:20 MEZ | Golf-Live.at - Joachim Widl |
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Der 25-jährige Amerikaner Keegan Bradley erlöst seine Landsleute von der längsten Major-Durststrecke seit 80 Jahren. Zugleich macht der Neffe von LPGA-Legende Pat Bradley seinen eigenen amerikanischen Traum wahr: sein Major-Debüt nutzt der Modellathlet aus Vermont, die Nummer 108 der Weltrangliste, gleich zum Titelgewinn, Damit sahen die letzten 7 Majors neue Sieger, auch da gab es noch nie.
Bradley setzt sich in einem 3 Loch-Stechen gegen Landsmann Jason Dufner durch und schenkt damit der US PGA Championship einen weiteren Überraschungssieger, wie zuletzt schon durch Rich Beem oder Shaun Micheel: "Das alles ist für mich wie ein Traum. Hoffentlich wache ich nicht in fünf Minuten auf und es war nicht wahr," konnte Bradley das Ganze selbst kaum glauben.
Euro-Stars starten Grossangriff
Am schwül-heissen Finaltag im Atlanta Athletic Club rafften sich einige der bislang so enttäuschenden Euro-Stars zu einer Generalattacke auf. Ein tiefes Score posten und die amerikanischen Überraschungsleute in den Schlussflights unter Druck setzen, so ihre Kalkulation.
Luke Donald, Lee Westwood, Anders Hansen und vor allem Robert Karlsson setzten auf dem megaschweren Golfplatz zu tiefen Runden an, scheiterten jedoch an den gefürchteten Schlusslöchern. Karlsson erreichte nach dem Eagle am letzten Par 5 schon 8 unter Par, das hätte für einen Platz im Stechen gereicht. Der zuvor so perfekt schwingende Schwede notiert auf den Schlusslöchern jedoch einen Bogey-Dreierpack und fällt auf Platz 4 zurück. Hansen kostet sein einziger Fehler auf Loch 16 den möglichen Sieg, Plaz 3 für den Dänen. Westwood locht zu wenig, Donald kassiert zwei späte Bogeys, somit nur der geteilte 8. Rang für die zwei Besten im World Ranking.
Duell der Underdogs
Von den drei amerikanischen Überraschungsleuten verabschiedete sich nur Brendan Steele vorzeitig aus dem Titelrennen. Keegan Bradley und vor allem Jason Dufner kontrollierten das Geschehen an der Spitze. Der noch sieglose Dufner, der die meisten Grüns in Regulation in dieser Woche traf, spielte gross auf und lochte seelenruhig einen Putt nach dem anderen um 11 unter Par zu erreichen.
Sein gefährlichster Konkurrent, Keegan Bradley, schien sich an der 15 aus dem Titelrennen zu verabschieden, als er ins Wasser chippt und das Triplebogey kassiert: "Lass dieses eine schlechte Loch nicht das ganze Turnier verpatzen," schwor er sich in diesem Augenblick.
Tatsächlich sollte er fünf Schläge auf Dufner auf den letzten drei Löchern gutmachen. Bradley sichert sich im schweren Finish zwei Birdies, unter anderem mit einem Monsterputt aus 12 Metern an der 17. Dufner zeigte plötzlich Schwächen und öffnete mit drei Bogeys die Tür für Bradley auf der Zielgeraden.
Beim Gleichstand von 8 unter Par nach 72 Löchern müsste wie schon im Vorjahr (Kaymer gegen Dustin Johnson) ein 3 Loch-Playoff entscheiden. Dabei reichte Longhitter Bradley ein Birdie an der 16, dem ersten Loch im Stechen, um mit einem Schlag Vorsprung den Majortriumph sicherzustellen.
Nachdem Bradley, der sich über die Hooters-Tour langsam in die Millionenliga hochdienen musste, fast das Geld ausgegangen war, kassierte er nun 1,445.000 Dollar und als Majorchampion ein Stück Golfgeschichte. "Hoffentlich zähle ich nicht zu jenen, die wieder in der Versenkung verschwinden," möchte Bradley nicht das Schicksal mit Beem und Micheel teilen, "so wie mein Idol Phil Mickelson will ich ein Seriensieger werden - zumindest ist das der Plan."
| Platz | Spieler | Par | R1 | R2 | R3 | R4 |
1 |
Keegan Bradley | -8 |
71 |
64 |
69 |
68 |
2 |
Jason Dufner | -8 |
70 |
65 |
68 |
69 |
3 |
Anders Hansen | -7 |
68 |
69 |
70 |
66 |
T4 |
Robert Karlsson | -5 |
70 |
71 |
67 |
67 |
T4 |
David Toms | -5 |
72 |
71 |
65 |
67 |
T4 |
Scott Verplank | -5 |
67 |
69 |
69 |
70 |
7 |
Adam Scott | -4 |
69 |
69 |
70 |
68 |
T8 |
Lee Westwood | -3 |
71 |
68 |
70 |
68 |
T8 |
Luke Donald | -3 |
70 |
71 |
68 |
68 |
| weiters: | ||||||
T12 |
Sergio Garcia | -1 |
72 |
69 |
69 |
69 |
T19 |
Phil Mickelson | E |
71 |
70 |
69 |
70 |
T26 |
Bubba Watson | 1 |
74 |
68 |
70 |
69 |
T34 |
Francesco Molinari | 2 |
72 |
71 |
67 |
72 |
T34 |
Alexander Noren | 2 |
70 |
72 |
68 |
72 |
T37 |
Matteo Manassero | 3 |
68 |
74 |
71 |
70 |
T39 |
Ian Poulter | 4 |
74 |
68 |
70 |
72 |
T51 |
Rickie Fowler | 6 |
74 |
69 |
75 |
68 |
T64 |
Padraig Harrington | 11 |
73 |
69 |
75 |
74 |
T64 |
Rory McIlroy | 11 |
70 |
73 |
74 |
74 |
T64 |
Miguel Angel Jimenez | 11 |
69 |
73 |
72 |
77 |
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