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Ladies Swiss Open
Golf Gerre, Losone, Schweiz
17. - 20. Mai 2007 >> € 525.000

Final:

20.05.2007 - 17:24 MEZ Golf-Live.at - Andreas Trippolt

Steinberger zeigt auf

Eva Steinberger beendet das Ladies Swiss mit der 69 am Finaltag als beste Österreicherin. Natascha Fink spielt mit der 72 ihre beste Runde am Wochenende. Stefanie Michl, in aussichtsreichster Position gestartet, fällt zurück. Derzeit Stechen um den Turniersieg.


Das Ladies Swiss Open in Losone zählt zu den bestdotierten Turnieren auf der europäischen Proetten-Tour. Eva Steinberger hat vor dem Finale mit ihrem Score gehadert und hat sich vorgenommen zuzulegen. Das Vorhaben ist geglungen. Natascha Fink hat sich zwar persönlich gesteigert, im Ranking bleibt sie aber dennoch eher hinten kleben. Durch die 8 auf einem Par 3 nimmt sich Michl rasch alle Möglichkeiten auf ein Top-Ergebnis.

Endlich passen Spiel und Score zusammen

Aufatmen bei Eva Steinberger nach der 69-iger Finalrunde. Die Steirerin hat gleich mit einem richtigen Birdielauf losgelegt. Nach vier Spielbahnen war die Österreicherin bereits drei unter für den Tag. Zwei weitere Birdies bei nur zwei Bogeys auf der Runde bedeuten die 69 und +4 in der Gesamtwertung. Am Ende wird es Rang 25. Steinberger schneidet in der Schweiz damit ähnlich gut ab wie im Vorjahr. 2006 ist die Proette 16. geworden.

„Endlich passen Score und Spiel zusammen“, freut sich die Spielbergerin. „Der Start in die Runde mit drei Birdies ist sehr gut gelungen. Das Birdie auf der 18 war auch super“, so Steinberger. „Ich bin nicht annähernd verunsichert gewesen, auch die Bogeys waren nicht weiter schlimm“, blickt Steinberger entspannt auf das nächste Ladies-Event in Italien.


Natascha Fink
hat am Finaltag ihre beste Runde in der Schweiz gezeigt. Die Grazerin hat mit der 72 zumindest keine Rückschritte mehr gemacht und ist am Scoreboard nach vorne gereicht worden. Der Auftakt mit zwei Birdies war verheißungsvoll: Jeweils aus kürzester Distanz sind die Putts gefallen. „Auf der 5 habe ich den Abschlag ins Rough verzogen, danach musste ich vorlegen. Zwei Putts und das Bogey war geschehen. Auf der 6 habe ich dann einen Drei-Putt benötigt“, beschreibt Fink ihre Finalrunde.

Nash hat auf den Back 9 noch weitere Birdiechancen vorgefunden und sie auch verwandelt. Auf der 11. Bahn fällt der Putt aus vier Meter. Auf der 16 kassiert die Steirerin aber ein bitteres Doppelbogey. „Der Ball ist gerade noch ins Rough gehüpft, der nächste Schlag landet im Bunker, dann treffe ich den zu fett und der Ball landet erneut im Rough. Aus eineinhalb Meter habe ich den Putt vorbeigeschoben und so habe ich das Doppelbogey kassiert“! sagt Natascha Fink, die das Turnier auf der 45. Position beendet. „Manchmal mache ich noch blöde Fehler aber es geht zusehends bergauf. Mein Spiel wird von Turnier zu Turnier besser und an meinen Belly-Putter gewöhne ich mich auch immer mehr“ so Fink nach ihrem Auftritt in der Schweiz.

Michl und die bittere 8

Stefanie Michl ist von der aussichtsreichen 18. Position in die Finalrunde gestartet. Die Runde hat sich aber bald in die völlig falsche Richtung entwickelt. Bogeys auf den Bahnen 4 und 5, danach ein Birdie auf der 6. Die 7, eine Par 3 Bahn, beendet Michl aber mit +5 Schlägen. Ab diesem Zeitpunkt hat die Grazerin den Faden verloren. Übrigens: Auf der selben Bahn hat Rebecca Coakley ein Hole in One geschossen. Auf den weiteren Bahnen bis zu 18 hat es noch 4 weitere Bogeys gesetzt. Mit der 82 belegt Michl den 68 und letzten Rang beim Ladies Swiss Open. Im Vorjahr hat die Proette als 6. ihr bestes Karriereergebnis eingefahren.

Deutscher Triumpf in der Schweiz

Seit dem ersten Tag lag Bettina Hauert in Führung, aber nie alleine. Das änderte sich auch im Finale nicht. Anna Rawson (Aus) und Paula Marti (Spa) zwangen die Deutsche in ein Stechen, das Hauert überhaupt erst dank eines Birdie-Tripplepacks auf den letzten Löchern erreichte. Dort hatte Hauert das bessere Ende für sich und holt sich ihren ersten Titel auf der Damentour. Sensationell auch das Abschneider ihrer Landsfrau Katharina Schallenberg auf Rang 8, die ihren Status als aktuell beste Amateurin Europas eindrucksvoll bestätigte.



Final Scores nach 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Par R1 R2 R3 R4
1 Bettina Hauert (GER) -3 68 73 72 72
2= Anna Rawson (AUS) -3 72 72 69 72
2= Paula Marti (ESP) -3 73 73 69 70
4 Lisa Holm Sorensen (DEN) -2 74 71 71 70
5= Trish Johnson (ENG) -1 74 73 71 69
5= Eleanor Pilgrim (WAL) -1 68 75 70 74
7 Johanna Westerberg (SWE) Par 75 70 71 72
8= Amanda Moltke-Leth (DEN) 1 76 73 74 66
8= Louise Stahle (SWE) 1 72 75 74 68
8= Katharina Schallenberg (Am) (GER) 1 73 72 73 71
8= Ursula Wikstrom (FIN) 1 70 74 73 72
8= Lora Fairclough (ENG) 1 69 73 71 76
weiters:
13= Rebecca Coakley (IRE) 2 75 74 70 71
16= Nikki Garrett (AUS) 2 68 77 73 72
19= Sophie Sandolo (ITA) 3 72 72 76 71
25= Eva Steinberger (AUT) 4 73 76 74 69
44= Natascha Fink (AUT) 7 74 75 74 72
68 Stefanie Michl (AUT) 13 73 76 70 82


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