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2. Runde: |
15.5.2009 - 20:47 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Nicole schwimmt obenauf
Im strömenden Regen bleibt Gergely bogeyfrei und verbessert sich auf Rang 2. Steffi Michl hält ihren guten Mittelfeldplatz, nur Eva Steinberger scheidet aus. |
Nicole Gergely wird am Samstag im Schlussflight die dritte Runde bei der Deutsche Bank Ladies Swiss Open absolvieren, nicht schlecht beim drittbest dotierten Damenturnier Europas (525.000 Euro): "Der Platz in der Schweiz taugt mir, weil man hier mit Hirn spielen muss statt blind zu attackieren", erklärt die 17. des Vorjahres und nun Zweitplatzierte zur Halbzeit, warum es bei diesem Megaturnier so gut läuft.
Alles richtig gemacht
Dabei waren die Vorzeichen am Freitag Nachmittag alles andere als vielversprechend: "Auf der Range war ich sehr besorgt, weil sich die Schläge nicht gut angefühlt haben." Zudem schüttet es wie aus Schaffeln, der Golfplatz von Gerre Losone ist beinahe am Absaufen: "Es sollte dann eine Regenschirmpartie vom 1. bis zum 18. Loch werden."
Gergely selbst bleibt zwar nicht trocken, aber ihr Score spielt sie staubtrocken herunter, bogeyfrei umrundet sie den pitschnassen Platz: "Zweimal war ich arg in Bedrängnis nach Problemen vom Tee, aber an der 9 habe ich aus drei Metern und an der 13 aus zehn Metern die Par-Putts gemacht." Zudem bleibt Gergely geduldig und verwertet jene Chancen, die sich bieten, wie an der 1, 8, 15 und 17. "Einfach sehr solide gespielt und auch gut geputtet. Ich habe auf den vielen Regenrunden im vergangenen Jahr gelernt, die Bedingungen zu akzeptieren wie sie sind."
Nur ein Bogey im bisherigen Turnier und nach Runden von 70 und 69 Schlägen geteilte Zweite bei 7 unter Par mit der Engländerin Melissa Reid, so kann es für Gergely ruhig am Wochenende weitergehen.
Michl in Schweiz-Fom
Stefanie Michl erreicht bei ihrem ersten Turniereinsatz nach drei Monaten Pause ebenfalls souverän das Wochenende, kein Wunder auf jenem Platz, der ihr vor drei Jahren mit Platz 6 ihr strahlendstes Karriere-Highlight beschert hatte. Bis auf das Doppelbogey am hantigen Par 4 der 9 scort sie hervorragend, mit zwei Birdies bei nur einem Bogey: "Ich habe mit meinem langen Spiel gekämpft, aber das Kurzspiel und das Putten waren ok, somit ist es ganz gut gelaufen," ist Michl mit dem Tagesscore zufrieden.
Die 74 (+1) genügt angesichts des Schlechtwetters um mit Platz 28 ihre Position im guten Mittelfeld zu halten (gesamt 1 unter Par). "Mal schauen, was Morgen geht."
Eva scheitert klar
Kein einziges Birdie im gesamten Turnier: mit der Höchststrafe jedes Playing-Pros scheidet Eva Steinberger zur Halbzeit aus. Der 76 lässt die Spielbergerin eine 84 folgen und kommentiert entsprechend enttäuscht: "Ich habe sehr schlecht gespielt." Bei 14 über Par und Platz 122 bleibt der Cut gleich um 13 Schläge unerreichbar.
Die Finnin Jenni Kuosa setzt sich mit der 70 um zwei Schläge von Nicole Gergely an der Spitze ab, die vielleicht gefährlicheren Spielerinnen folgen jedoch auf Platz 4 mit Karen Lunn (Aus) oder den Engländerinnen Lisa Hall und Georgina Simpson auf Platz 6.
Scores nach 2 von 4 Runden (Par 73):
| Platz |
Spieler |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
Jenni Kuosa (FIN) |
-9 |
67 |
70 |
| 2= |
Nicole Gergely (AUT) |
-7 |
70 |
69 |
| 2= |
Melissa Reid (ENG) |
-7 |
71 |
68 |
| 4= |
Karen Lunn (AUS) |
-6 |
73 |
67 |
| 4= |
Marianne Skarpnord (NOR) |
-6 |
69 |
71 |
| 6= |
Lill Kristin Saether (NOR) |
-5 |
69 |
72 |
| 6= |
Emma Zackrisson (SWE) |
-5 |
67 |
74 |
| 6= |
Georgina Simpson (ENG) |
-5 |
69 |
72 |
| 6= |
Lisa Hall (ENG) |
-5 |
68 |
73 |
| 6= |
Felicity Johnson (ENG) |
-5 |
70 |
71 |
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weiters: |
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| 11= |
Gwladys Nocera (FRA) |
-4 |
72 |
70 |
| 24= |
Denise-Charlotte Becker (GER) |
-2 |
70 |
74 |
| 28= |
Cecilia Ekelundh (SWE) |
-1 |
71 |
74 |
| 28= |
Rebecca Hudson (ENG) |
-1 |
73 |
72 |
| 28= |
Stefanie Michl (AUT) |
-1 |
71 |
74 |
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Cut verpasst (+2): |
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| 122= |
Eva Steinberger (AUT) |
14 |
76 |
84 |
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