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EUROPEAN NATIONS CUP 2011
La Sella Resort, Alicante, Spanien
31.3. - 3.4.2011 >> € 350.000 |
| 2. Runde: |
15.4.2011 - 16:08 MEZ |
Golf-Live.at - Joachim Widl |

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Steigerung im Vierer
Stefanie Michl und Nicole Gergely kehren im Valencia-Vierer zu solidem Spiel zurück, können die rote Laterne jedoch nicht abgeben. |
Was ist überhaupt noch drinnen für Team Österreich beim European Nations Cup nach dem total verpatzten Bestball-Auftakt? Konsolidierung war einmal angesagt am zweiten Spieltag im "Valencia Vierer", diese Übung gelang Stefanie Michl und Nicole Gergely vorerst einmal mit der 72 (Par). "Das Score war heute besser und Steffi hat brav gespielt. Ich habe meinerseits das Nötige beigetragen, damit wir ein passables Ergebnis liefern können," berichtet Gergely vom rotweissroten Teamwork.
Vom 18. und letzten Platz konnten sich die Steirerinnen zwar nicht lösen, dafür bleiben aber noch zwei Spieltage Zeit. "Mir passieren noch zu viele Fehler," analysiert Gergely, "ich muss einfach geduldig bleiben und weiter hart arbeiten Aber Morgen ziehe ich voll durch, egal wo der Ball hingeht. Weil auf der Range funktioniert es ja auch."
Spielerisch gesteigert
Die deutlich schwierigere Aufgabe wartete am zweiten Tag mit dem exotischen "Valencia Vierer," einer Greensome-Variante: Gergely und Michl schlagen dabei beide vom Tee ab, spielen dann auf den Par 4 einmal und am Par 5 zweimal den Ball der Kollegin weiter. Abwechselnd wird danach, so wie auch an den Par 3 schon nach den Abschlägen, der besser platzierte Ball, ins Loch befördert.
Ein früher Birdie-Doppelschlag lässt Michl / Gergely an ihren russischen Flightpartnerinnen sogar in der Anfangsphase vorbeiziehen, danach fallen keine Putts mehr. Im Verlauf der Runde sammeln sich drei Bogeys auf der rotweissroten Scorekarte an, mit dem Birdie am abschliessenden Par 5 ist die Par-Runde aufaddiert.
Verchenova / Kostina steigern sich auf den Back 9 deutlich und hängen den Österreicherinnen mit ihrer 71 wieder die rote Laterne um. Bei 5 über Par gilt es für Gergely / Michl am Wochenende zumindest die vier Schläge Rückstand auf die Russinnen wegzuhobeln.
Schwedens Star-Duo Sophie Gustafsson und Ana Nordquist bastelt eine fantastische 63 zusammen. Noch ohne jeden Schlagverlust im Turnier übernehmen die Schwedinnen die Spitze bei 13 unter Par, einen Schlag vor den spanischen Lokalfavoritinnen.
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