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Sonntag - Singles:
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24.9.2006 - 17:55 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Europa gewinnt Ryder Cup
Cink holt den ersten Punkt. Monty gewinnt das Topmatch
gegen Toms, Henrik Stenson macht den 15. Punkt, der den Ryder Cup
in Europa belässt.
Europa |
18,5
: 9,5 |
Amerika |
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Europa gewinnt erstmals in der Geschichte drei Mal in Folge
das prestigeträchtige Kontinentalduell gegen Amerika. Nach dem Sieg
in allen vier Duellen in den Vierern, dominierte das Team von Ian
Woosnam auch klar die Singles und gewinnt erstmals alle 5 Entscheidungen.
Colin Montgomerie brachte den so wichtigen ersten Punkt
gegen Jim Furyk ins Trockene, starke Leistungen von
Tiger Woods und Stewart Cink, die volle Punkte
holten, nutzte den Gästen nichts. Ein Paul Casey
in Überform, eine tolle Vorstellung von Luke Donald
sowie ein spätes Birdie-Furioso von David Howell brachte
vier Punkte für die Europäer: Henrik Stenson
blieb es vorbehalten, am 15. Grün den alles entscheidenden 15. Punkt
zu sichern, der die erfolgreiche Cup-Verteidigung bedeutete. Mit 18,5
zu 9,5 Punkten wiederholen die Europäer ihren Rekordsieg von 2003.
Europäer starten wieder besser:
Monty dominiert vom ersten Schlag sein
Match gegen David Toms, mit Birdies an der 2 und 4 geht Europas Mister
Ryder Cup rasch 2 Auf. Paul Casey (gegen Furyk) und
Robert Karlson (gegen Tiger) gewinnen gleich ihr
erstes Loch. Die Amerikaner haben nur in einem der frühen Matches
die Nase vorne: Stewart Cink zieht mit vier Birdies
auf den ersten 5 Löchern gleich 3 Löcher gegen Sergio
Garcia davon.
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Tiger Woods macht einen deutlich stärkeren
Eindruck als in den Vierern, trotz tapferer Gegenwehr von Robert
Karlsson geht die Nummer 1 rasch 2 Auf. Paul McGinley
könnte ebenfalls zum Matchwinner werden, er liegt rasch mit 2 Auf
gegen J.J. Henry. Colin Montgomerie
kann seinen knappen Vorsprung nicht ausbauen, da er einige Birdieputts
auf der Linie zu kurz lässt. Dafür zieht Casey
gegen Furyk davon (3 Auf). "The Luck of the Irish" hat Monty
beim Schlag ins 11. Grün, als sein Ball von den Steinen aufs Vorgrün
statt ins Wasser springt und er das Loch teilen kann. Nach den ersten
zwei Stunden haben die Europäer wieder die Nase knapp voran, dank
McGinley und Clarke. Vaughn Taylor überrascht
bei den Amerikanern mit einer frühen 2 Loch-Führung gegen Stenson.
Rückversicherung in den späten Flights
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In den späten Matches dominiert ebenfalls "blau":
Lee Westwood gewinnt gegen Chris DiMarco
die ersten beiden Löcher, David Howell und Jose-Maria
Olazabal (gegen Phil Mickelson) gehen in Führung. Tiger
verliert weiter keine Löcher - dafür sein Caddie Steve Williams
das Eisen 9, dass ihm ins Wasserhindernis an der 7 entgleitet. |
Garcia schafft sein zweites Birdie am 11. Grün,
verkürzt seinen Rückstand auf 3 Löcher. Noch wichtiger:
Monty locht den Birdieputt an der 14, geht im so wichtigen ersten Match
2 Auf. Tiger buddelt sich im Grünbunker der 10 aus, kommt nicht raus,
Karlsson verkürzt auf 1 Down. In 6 der letzten 7
Flights halten die Europäer frühe Führungen, eine angenehme
Rückversicherung für Ian Woosnam.
Die ersten Punkte
David Toms locht einen lebenswichtigen Putt an der 17,
zwingt Monty damit Monty zur Entscheidung an der 18. Die ersten Punkt
scoren somit die Amerikaner: Cink locht aus 10 Metern
an der 15 zum 4 & 3-Sieg über Sergio Garcia. Monty
behält die Nerven, teilt sich mit Sandy-Birdie das letzte Loch und
holt mit 1 Auf den so wichtigen vollen Punkt im ersten Match.
Luke Donald der sich mit Chad Campbell die ersten 10
Löcher in Par teilte, gewinnt plötzlich drei Löcher in
Folge, zwei davon mit Birdies. Derweil locht Furyk aus
20 Metern einen Putt mit viel Break zum Eagle, verkürzt gegenüber
Paul Casey auf 2 Down. Tiger schlägt einen Wunderschlag
mit dem Eisen 6 ins 16. Grün, Karlsson muss ebenfalls riskieren,
landet im Wasser - damit gewinnt der US-Star mit 3 & 2.
Paul Casey versenkt sein 7. Birdie am 17. Loch,
sorgt damit für Furyks erste Niederlage in den Singles und bringt
den zweiten vollen Punkt für Europa ins Trockene. Chad
Campbell schickt seine Annäherung ins 17. Grün
baden, verspielt damit endgültig sein Match gegen Luke
Donald. David Howell läuft gegen Brett
Wetterich im Finish heiß, locht 5 Birdies in Folge
und holt mit 5 & 4 den vollen Punkt am 14. Grün - mit 14
Punkten können die Europäer den Cup nicht mehr verlieren.
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Nur Sekunden später locht Henrik Stenson am 15.
Grün den Birdieputt zum 4 & 3-Erfolg über Vaughn Taylor,
der den 15. Punkt und damit endgültig den Sieg der Europäer
besiegelt.
Erstes Hole-In-One für die Amerikaner
Ironie des Schicksals: als der Cup bereits verloren ist, gelingt Scott
Verplank im letzten Match das erste Hole in One eines Amerikaners
beim Ryder Cup. So wie Casey gelingt dieses Kunststück an der 14,
Verplank schlägt Padraig Harrington
mit 4 & 3.
Wie gut die Stimmung zwischen den beiden Teams ist beweist: Paul
McGinley schenkt J.J. Henry einen längeren
Birdieputt am letzten Grün, womit er den Punkt mit dem amerikanischen
Rookie teilt. Olazabal ringt Phil Mickelson
mit 2 & 1 nieder: die Nummer 2 der Welt steuert für das US-Team
gerade Mal ein halbes Pünktchen bei, und das in den Vierern.
Die 12 Singles:
1 Up Colin Montgomerie :
David Toms
Sergio Garcia : Stewart Cink 4 & 3
2 & 1 Paul Casey : Jim Furyk
Robert Karlsson : Tiger Woods 3
& 2
2 & 1 Luke Donald :
Chad Campbell
Paul McGinley - Halbiert - J.J. Henry
3 & 2 Darren Clarke :
Zach Johnson
4 & 3 Henrik Stenson :
Vaughn Taylor
5 & 4 David Howell :
Brett Wetterich
2 & 1 Jose-M. Olazabal :
Phil Mickelson
2 Up Lee Westwood : Chris DiMarco
Padraig Harrington : Scott Verplank 4
& 3
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