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Samstag - Vierer:
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23.9.2006 - 19:35 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Klar voran vor den Singles
Paul Casey gewinnt sein Match mit Hole in One. Garcia,
Donald holen den vollen Punkt im Vierer. Nur Woods, Furyk punkten
für Amerika voll.
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Alle vier Auseinandersetzungen in den Fourballs und Foursomes
enden mit dem gleichen Ergebnis: 2,5 zu 1,5 Punkte zugunsten der Europäer
- macht 10 zu 6 Punkten für die Titelverteidiger, die das Geschehen
an den ersten beiden Tagen klar dominierten.
Nach dem Bestball vom Vormittag,
bei denen Tiger Woods eine desaströse Vorstellung
abgab, gelang dem Superstar am Nachmittag in den Foursomes die Revanche
- gemeinsam mit Partner Jim Furyk holte er den einzigen
vollen Punkt.
Klassischer Vierer (Foursomes) am Samstag Nachmittag:
2 & 1 Garcia / Donald :
Mickelson / Toms
Sowohl Sergio Garcia als auch Phil Mickelson
lassen ihre Birdieputts an der 2 an der Lochkante verhungern. Am ersten
Par 5 teilen sich die Teams mit Birdie das Loch, spielen auch in der Folge
auf hohem Niveau, teilen sich aber ein Loch nach dem anderen. Das ändert
sich erst rund ums 7. Grün, als Toms seinen Chip fett trifft und
mit Doppelbogey das Loch für die Amerikaner verloren geht. Das Par
3 der 8 teilen beide mit Birdie, am 9. Grün profitiert Donald von
einer perfekten Annäherung Garcias, bringt die Europäer zur
Halbzeit 2 Auf.
Einen guten Abschlag ins 12. Grün von Mickelson verwertet Superputter
David Toms zum Lochgewinn. Auch an der 13 schiesst Lefty scharf zur Fahne,
während Garcia in den Bunker pfeffert. David Toms gleicht das Match
nervenstark aus. Am 14. Grün teilen beide nach Dreiputts mit Bogey
das Loch.
Toms leistet sich einen dicken Schnitzer am viertletzten Loch, als er
den Drive ins Wasser schickt und mit dem Bogey in Rückstand gerät.
Garcia kommt mit einem wilden Tee-Shot am Par 5 der 16 weg: seine
Annäherung übers Wasser ist dafür perfekt, Donald verwertet
aus vier Metern zum Birdie. Toms verschiebt darauf seinen Putt, die Europäer
gehen 2 Auf. Als Mickelson vom 17. Fairway sein Wedge in den Bunker spielt,
ist alles für die Europäer gelaufen: Garcia und Donald bleiben
auch beim Ryder Cup 2006 in den Foursomes somit ungeschlagen, holen auch
den zweiten vollen Punkt im Vierer.
Montgomerie / Westwood - All Square - Campbell
/ Taylor
Monty legt ein perfektes Eisen 9 tot an den Stock, Westwood
verwertet und bringt sein Match am 2. Grün 1 Auf.
Campbell und Taylor sind jedoch die Besseren
am ersten Par 5 und gleichen mit Birdie aus. Das Match wogt hin und her,
Taylor verliert das 6. Loch mit dem Schlag ins Wasser,
Westwood schickt seine Annäherung ins 7. Grün
baden, beide Lochverluste gleichen sich aus.
An der 8 chippt Monty ein, auch eine Möglichkeit um nicht in Rückstand
zu geraten. Am Par 5 der 10 verschiebt Westwood den kurzen Par-Putt, damit
gerät sein Team erstmals in Rückstand. Das macht der Engländer
aber vom 12. Tee gut, Monty hat keine Mühe auf dem Par 3 aus etwas
mehr als einem Meter einzulochen und das Match wieder auszugleichen.
Vaughn Taylor wusste nicht, dass David Toms wenige Minuten vor
ihm seinen Abschlag ins Wasser setzte, er macht es seinem Landsmann jedenfalls
am 15. Tee nach, Monty reicht das Par um 1 Auf zu gehen. Mit verzogenem
Abschlag und zu aggressivem Chip leistet sich der Schotte gleich zwei
Fehler an der 17, womit die Amerikaner ausgleichen können. An der
18 legt Monty noch eine gute Eagle-Chance auf, die Westwood nicht nützen
kann. In diesem engen Match kommt es zur verdienten Punkteteilung.
5 & 4 Casey / Howell
- Cink / Johnson
Ein nervöser Start mit zwei schwachen Chips rund ums Grün
bleibt mit Bogeys ohne Folgen. Doch dann locht Paul Casey
die Putts, die am Vormittag nicht fallen wollten: Birdies an der 2, 3
und 4 bringen die Europäer rasch 3 Auf, Johnson
schiebt einen Kurzen an der 4 vorbei. Cinks Bogey an der 5 kostet die
Amerikaner ein weiteres Loch. An der 8 lässt Johnson eine weitere
dicke Chance auf den Lochgewinn aus. Cink setzt seinen
Abschlag an der 12 in den Grünbunker, verschiebt den Par-Putt, Casey
/ Howell gehen 5 Auf.
Paul Casey beendet das ungleiche Match mit dem Schlag des 36.
Ryder Cups: an der 14 locht er aus knapp 200 Metern vom Abschlag ein,
das 5. Hole in One in der Geschichte des Ryder Cups (alle von Europäern
erzielt) führt zum 5 & 4-Erfolg.
Harrington / McGinley : Woods / Furyk 3
&2
Mit soliden Pars geht die mit Spannung erwartete Top-Paarung auf den Weg.
Tiger locht an der 3 einen guten Birdieputt - das bringt aber nichts,
da auch Harrington zur 2 verwertet. Am ersten Par 5 erreichen beide erst
mit dem dritten Schlag das Grün, doch nur Furyk
verwertet aus vergleichbarer Distanz. Die Probleme häufen sich für
die Iren, auch an der 5 ist das lange Spiel zu ungenau, mit Doppelbogey
geht das Loch verloren.
Aber nun fangen sich die Iren: Harrington hat einen perfekten Abschlag
ins 8. Grün, McGinley lässt sich die Chance nicht entgehen und
verkürzt auf 1 Down. Harrington ist nach seiner Annäherung ins
9. Grün komplett tot, mit Bogey fallen die Iren wieder zurück.
An der 11 teilen McGinley und Furyk mit Birdies das Loch, Tiger Woods
legte neuerlich mit starkem Schlag ins Grün gut auf. Harrington lässt
McGinley an der 12 nicht mehr als einen Meter zum Putten, die Iren kommen
mit dem Birdie bis auf 1 Loch heran.
Aus dem Grünbunker an der 13, in dem beide Teams landen, ist Furyk
der Bessere, Tiger locht zum Par und baut den Vorsprung wieder aus. Als
Furyk an der 15 einen langen Birdieputt stopft gehen die Euroäer
"Dormie", also 3 Down bei ebenso vielen verbleibenden Löchern.
McGinley bleibt bei der Annäherung ins 16. Grün zu kurz, der
Schlag ins Wasser beendet diese Auseinandersetzung zugunsten der Amerikaner.
Beim Stand von 10:6 benötigen die Europäer am Sonntag nur 4,5
von 12 zu vergebenden Punkten in den Singles.
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