Mit der ersten Startzeit und einem Zähler als Flightpartner
ging Thomas Feyrsinger kurz nach 7 Uhr hinaus
auf den Platz - gut spielen, mit Anstand das Turnier beenden
und die rote Laterne abgeben, so hieß die Aufgabe: "Heute
habe ich deutlich besser gespielt, ich hatte auch nichts zu
verlieren, habe voll attackiert, aber wieder schlecht geputtet,"
fasst er seine Leistung zusammen.
Zu wenige Birdies
Die trockenen und windarmen Bedingungen am Morgen erlauben
Feyal weit besser, sein Spiel aufzuziehen. Der für den
GC Adamstal spielende Kitzbüheler agiert auch wieder
solide wie an den ersten beiden Tagen. Nur am längsten
Par 4, der 2, muss er früh einen Schlag abgeben.
Birdiechancen an der 3 und 7 kann Feyrsinger nicht nutzen.
Die hantige 8 zeigt dem Österreicher seine Zähne:
"Mein einziger schlecher Drive, zum falschen Zeitpunkt,
landete im Wasser." Mit dem Dritten überschlägt
er das Grün, kassiert so das Doppelbogey. Der erste Birdieputt
fällt am Par 5 der 9, nach einem guten Eisen 4 ins Grün.
Frustrierendes Finish
Mit zwei Bogeys beginnt Feyal die Back 9: "Drei Dreiputt-Bogeys
gemacht, bitter vor allem jenes an der 11." Erst an der
14 kann er wieder einen Schlag gut machen, nachdem er seinen
längsten Putt des Tages locht.
Alles oder nichts spielt er an der 18, typisch für sein
Wochenende geht das schief: "Mit dem Rescue attackiert
und so den Zweiten ins Wasser geschossen und mit einem Dreiputt
aufgehört." So beendet er sein Debüt als Profi
auf der European Tour mit einem Doppelbogey.
Mit 76 Schlägen (+5) erreicht der zweite Österreicher
im Finale ein Endergebnis von 19 über Par, kann damit
die rote Laterne nicht mehr abgeben. "Nur mit den ersten
beiden Runden war ich wirklich zufrieden. Bei dem schlechten
Wetter am Samstag fehlte mir noch das Vertrauen," weiß
er, dass er ein gutes Ergebnis auf der dritten Runde verspielt
hat.
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