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GOLF NISSAN IRISH OPEN
- Carton House, Colin Montgomeries Kurs.
| Vorschau: |
17.5.2006 - 07:03 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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"Danke, Monty!"
Colin Montgomerie hat den Kollegen ein Monster
gebaut: auch Markus Brier wird es schwer haben,
in Carton House den richtigen Weg zu finden.
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Colin Montgomerie definiert den Begriff
"Heimvorteil" auf der European Tour neu: bei der Nissan Irish
Open wird zwar nicht in seiner Heimat gespielt, aber auf einem von ihm
gebauten Kurs in Carton House bei Dublin. "Bei vier von fünf
Drives spielt man hier einen Fade, also Monty's Hauskurve,", so Niki
Zitny.
Denn der kennt den Platz aus dem Vorjahr sehr gut (gecuttet und Platz
74), konnte Markus Brier somit wertvolle Tipps für die Irish Open
geben - und davon braucht man jede Menge, wie sich Brier bei seiner Proberunde
am Dienstag überzeugen konnte: "Dieser Golfplatz ist vom Feinsten
und vom Schwersten. Hier gibt es keinen Schlag zum Ausruhen, jeder Drive,
jede Annäherung muss zu 100 % sitzen oder es setzt ein Bogey,"
geizt der Fontana-Pro nicht mit Superlativen.
Wie Fontana - nur länger und alles viel schwerer
6.675 Meter Par 72, gespickt mit Fairway- und Grünbunkern, schmalen
Spielbahnen, dickem Rough und kleinen Landezonen auf den welligen Grüns:
"Dazu ist der Platz sehr weich, spielt sich lang, man muss also den
Driver vom Tee nehmen und Eisen 3 bis 5 nachlegen," schildert Brier
die zu erwartende Schwerstarbeit.
Besonderes Augenmerk verdienen die Pottbunker, sowohl am Fairway als auch
rund ums Grün: "Die sind meist 2 Meter tief, daraus ist man
chancenlos". Dazu blies in den letzten Tagen teils heftiger Wind,
der die Bälle ins tief Rough verblies: "Eisen 8 oder 9 ist im
zweiten Cut das Maximum, damit erreicht man aber kein Grün,"
werden krumme Abschläge sofort maximal bestraft. Somit konzentriert
sich Brier in der Vorbereitung auf alle Aspekte des Spiels: "Querbeet
braucht man hier alles, vor allem präzise Drives und scharfe Eisen."
Nach zuletzt zwei verpassten Cuts will Brier unbedingt die Chance bei
dem hoch dotierten Event in Irland nutzen - zudem hat er endlich einmal
eine optimale Startzeit: 07:20 Uhr Ortszeit (08:20 MEZ), die allererste
Tee-Time und mit Jose-Manuel Lara und Jose-Filipe
Lima nette Flightpartner.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 08:20 MEZ
Monty will es besser machen
Die hämischen Kommentare seiner Kollegen, die sich für den ultraschweren
Golfplatz bei Monty entsprechend bedankten, entkräftete
der Schotte im Vorjahr mit dem für ihn enttäuschenden 28. Platz:
"Es ist nicht leicht, auf seinem eigenen Platz zu spielen, wie man
sieht." Stephen Dodd gewann im Vorjahr im Stechen
gegen David Howell, auch heuer ist die komplette britische
Golfelite am Start. Im Blickpunkt steht das irische Kleeblatt, bestehend
aus Padraig Harrington, Paul McGinley, Darren Clarke
und Graeme McDowell.
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