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Den coolen Schweden Johan Edfors, Auftaktleader in Loch Lomond, dann aber bis auf den 24. Platz zurückgefallen, hatte wohl niemand mehr auf der Rechnung gehabt. Der Einzige, der noch an seine Chance beim Endspiel bei der Scottish Open glaubte, war Edfors selbst: "Warum nicht, 9 Birdies habe ich schon am Donnerstag gespielt, also kann ich das auch am Sonntag machen, nur die Bogeys musste ich diesmal weglassen." 9 unter Par nach 14 Löchern Gesagt, getan: der 30-jährige Schwede, heuer bereits siegreich bei der TCL Classic und beim British Masters, absolvierte die Front 9 mit 6 Birdies in 30 Schlägen und hatte seine Prophezeiung bereits nach 14 Löchern, nach einem Birdie-Hattrick, zu 100 % wahrgemacht. Das einzige Bogey des Tages kassierte Edfors am gefürchteten Par 3 der 17, setzte dennoch mit der 63 eine Clubhausbestmarke bei 13 unter Par, die zwei Stunden lang, bis zum letzten Flight halten sollte: "Ich dachte, es könnte für ein Playoff reichen, aber mit einem Sieg mit zwei Schlägen Vorsprung hätte ich nicht gerechnet," war Edfors selbst überrascht, wie gut seine Runde war. Edfors hatte nur das Glück, dass alle anderen tiefen Runden von Spielern wie Luke Donald (66), Charl Schwartzel (67) gespielt wurden, die selbst schon einigen Rückstand hatten. In den Topflights wurde eigentlich nur noch der toll aufspielende, junge Argentinier Andres Romero gefährlich. An der 17 vergab er knapp den Birdieputt, am Schlussloch attackierte er eine unmögliche Fahne, bezahlte die Alles-oder-Nichts-Taktik mit einem Sandy-Bogey. Kein Punch im Schlussflight Darren Clarke hatte wie schon zuletzt öfters alles Pech der Welt am Schlusstag an seinen Schlägern kleben. Was immer der Nordire versuchte, ging ziemlich daneben. Wenig zeigte sein Kumpel im Schlussflight, auch Thomas Björn spielte die 72 (+1), das Ryder Cup-Duo fiel damit auf den geteilten 5. Platz zurück. Den zweiten Platz teilen sich Andres Romero, Luke Donald und Charl Schwartzel bei 11 unter Par. Marcel Siem verbesserte sich mit der 70 noch um ein paar Ränge auf den 32. Platz und sammelt weiter fleißig Preisgeld für die neue Tourkarte. Mit seinem dritten Saisonsieg spielte sich Johan Edfors endlich auch knapp an die Ryder Cup-Startplätze (European Tour-Ranking) heran. Denn es wäre eigenartig, wenn ausgerechnet der Schwede, der so viele Turniere wie noch kein anderer im heurigen Jahr gewann, nicht im K-Club aufteen würde ... Final Scores nach 4 Runden (Par 71):
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