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GOLF ABU DHABI
CHAMPIONSHIP - Markus Brier hat Cut
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2. Runde:
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20.1.2006 - 14:43 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Am Schlussloch gescheitert
Eine tapfere Aufholjagd bleibt unbelohnt: Markus Brier verpasst am
schwersten Loch das Par und scheitert trotz der 71 zum dritten Mal
in Folge am Cut.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: sonnig, bis zu 23 Grad, mäßiger Wind
Markus Brier 2. Runde: 71 (-1) / 1 über Par / 71. Platz
Cut erwartet bei: Par (Top 65 Pros)
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Markus
Brier musste sich am zweiten Spieltag in Abu Dbai
steigern, mehr Birdies sollten her, die Fehlerquote musste klein bleiben. Mit
einer späten Startzeit wollte er zumindest eine Punktlandung auf den Cut
hinlegen: "Ich habe auch sehr solide gespielt, doch wenn die Burschen alle
so gut spielen und auf meiner Runde nicht viel läuft, dann reicht es halt
nicht."
Ziel: Runde in den roten Zahlen
Denn der Wind hatte nachgelassen, daher waren die Scores besser, der Cut
sprang auf bei Even Par hinauf. Für den
einzigen Österreicher im Feld hieß das: eine Runde in den roten Zahlen musste
her, zumindest eine 70.
Neuerlich erwischt der Österreicher einen guten Start, profitiert von einem
gelungenen Birdieputt aus 7 Metern am 11. Loch, seiner zweiten Bahn. Die
Freude darüber währt nur zwei Golflöcher lang: das Par 4 der 13 ist mit
besonders gefährlichen Fairway- und Grünbunkern gespickt: "Der Abschlag
ging noch, aber dem folgte ein schlechtes Eisen, das um 5 Meter das Grün
verfehlt hat." Damit lässt er sich einen unlösbaren Bergab-Chip, aus 5
Metern will der Par-Putt nicht mehr fallen.
Neuerlich spielt Markus insgesamt grundsolide, sollte 10 Fairways und 12 Grüns treffen.
Über die schwerste Ecke des Platzes, die langen Löcher 15 bis 17 kommt er
tadellos hinweg, schreibt allerdings auch am zweiten Par 5 nur das Par auf die
Scorekarte.
Zwischenspurt im richtigen Moment
Nun muss langsam etwas passieren, Markus Brier kann auch tatsächlich im
richtigen Moment einen Gang hoch schalten: nach einem guten Drive ist das 1.
Grün offen für die Attacke, das so wichtige Birdie gelingt. Das
anschließende, leichteste Par 5 spendiert das Pflicht-Birdie, damit presst sich
der Österreicher erstmals in den Cut hinein: "Auch an der 3 gab es eine
tolle Birdiechance, dort hätte ich alles klar machen können."
Jetzt heißt es wieder aufpassen, die langen Bahnen 5 bis 7 absolviert Brier mit
dem Messer zwischen den Zähnen, hält sich innerhalb der Cutlinie: "Das
waren hart erkämpfte Pars, nachdem ich mit den langen Eisen die Grüns nicht
getroffen hatte." Die schwerste
Aufgabe wartet allerdings zuletzt, das Par 4 der 9 ist mit einem Durchschnitt
von 4,4 Schlägen das härteste Golfloch: "Der Drive war einen halben Meter
im Rough, die Lage war aber so bescheiden, dass ich nur vorhacken konnte."
50 Meter vor dem Grün fängt ein Bunker seinen Ball, fast unmöglich von dort
die Fahne anzuspielen: "Der Par-Putt war noch gute 8 Meter lang. Ich
wusste, der muss rein, war mir leider nicht vergönnt."
Mit der 71er-Runde hat Markus bei insgesamt 1 über Par um einen einzigen Schlag
zuviel am Konto. Auch beim dritten Turnier, das zur Rangliste 2006 zählt,
verfehlt er den Cut, erstmals jedoch denkbar knapp. "Es zählt nicht,
wieviele Schläge fehlten. Einfach zu schlecht gespielt, das ist die
Wahrheit." Besonders bitter ist, dass Brier kommenden Woche in das Turnier
in Qatar nicht hineinkommt, daher geht es für ein paar Tage heim und erst
Anfang Februar nach Dubai zum nächsten Turniereinsatz.
Ein Südafrikaner löst den anderen ab
Während sich Auftaktleader Keith Horne mit einer farblosen 74 ins
Mittelfeld verabschiedet, sorgt ein weiterer Südafrikaner für die Halbzeit-
führung in Abu Dhabi: der 21-jährige Charl Schwartzel locht gleich auf
seinem ersten Loch, der 10, einen Monsterputt zum Eagle und scort in der Folge
mit der 66 die beste Tagesrunde. Bei 9 unter Par übernimmt er die knappe
Führung.
Der Däne Soren Hanson und der argentinische Longhitter Ricardo
Gonzalez teilen sich Platz 2, Gonzalez schenkte mit einem Bogey am
abschließenden Par 5 die Führung her. US-Star Chris DiMarco, Vijay Singh
und Miguel-Angel
Jimenez retteten mit Platz 5 die Ehre der Millionenstars.
John Daly und Europas aktuelle Nummer 1, David Howell,
enttäuschten dagegen und scheiden vorzeitig aus. Der einzige Deutsche im Feld, Marcel
Siem, wird 119. und Vorletzter.
Scores nach 2 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
| 1 |
SCHWARTZEL, Charl |
RSA |
-9 |
69 |
66 |
| T2 |
GONZALEZ, Ricardo |
ARG |
-8 |
68 |
68 |
| T2 |
HANSEN, Søren |
DEN |
-8 |
70 |
66 |
| 4 |
JAIDEE, Thongchai |
THA |
-7 |
68 |
69 |
| T5 |
DIMARCO, Chris |
USA |
-6 |
71 |
67 |
| T5 |
HAVRET, Gregory |
FRA |
-6 |
70 |
68 |
| T5 |
JIMÉNEZ, Miguel Angel |
ESP |
-6 |
70 |
68 |
| T5 |
LIMA, José-Filipe |
POR |
-6 |
70 |
68 |
| T5 |
LYNN, David |
ENG |
-6 |
69 |
69 |
| T5 |
SINGH, Vijay |
FIJ |
-6 |
68 |
70 |
| T5 |
STENSON, Henrik |
SWE |
-6 |
69 |
69 |
| T12 |
GARCIA, Sergio |
ESP |
-5 |
70 |
69 |
|
|
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|
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Weiters: |
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| T17 |
MONTGOMERIE, Colin |
SCO |
-4 |
72 |
68 |
| T22 |
BJÖRN, Thomas |
DEN |
-3 |
73 |
68 |
| T22 |
POULTER, Ian |
ENG |
-3 |
72 |
69 |
| T55 |
CASEY, Paul |
ENG |
Par |
72 |
72 |
| T55 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
Par |
74 |
70 |
|
|
|
|
|
|
|
Cut verpasst (Par): |
|
|
|
|
| T71 |
BRIER, Markus |
AUT |
1 |
74 |
71 |
| T71 |
HAEGGMAN, Joakim |
SWE |
1 |
76 |
69 |
| T91 |
DALY, John |
USA |
3 |
72 |
75 |
| T91 |
FASTH, Niclas |
SWE |
3 |
78 |
69 |
| T101 |
HOWELL, David |
ENG |
4 |
73 |
75 |
| 119 |
SIEM, Marcel |
GER |
9 |
80 |
73 |
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