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GOLF 135. BRITISH OPEN - Royal Liverpool, Hoylake
Vorschau 2: |
19.7.2006 - 09:00 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Denksport bei der Open
Welchen Schläger nehme ich vom Tee? Für die
135. British Open braucht man Köpfchen statt dicker Oberarme,
Markus Brier knobelt fleißig an der richtigen Strategie.
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In zwei Trainingsrunden am Dienstag und Mittwoch erarbeitet
Markus Brier seinen Schlachtplan für
die dritte Open-Teilnahme.
Die Ausgangsposition am Linkskurs von Royal Liverpool: trotz
der 6.500 Meter spielt sich der Platz sehr kurz, da die Fairways
knochenhart sind und die Bälle 40, 50 Meter ausrollen.
Das gefährlichste Hindernis sind die viele Fairway- und
Grünbunker: "Wenn Du da drinnen liegst, hast Du
in 9 von 10 Fällen keinen Schuss nach vorne mehr,"
hat Brier ausgetestet.
Geheimwaffe: das lange Eisen
Seine Antwort lautet daher: "Viele Eisen 2 und 3 vom
Tee nehmen, nur ja den Ball ins Spiel bringen, lieber einen
langen Schuss ins Grün als gar keinen."
Was heisst: es bleiben viele mittlere und längere Eisen
ins Grün: "Obwohl sie die Grüns ein wenig gewässert
haben, halten die Bälle kaum, man muss den Ball selbst
mit dem Wedge 10 bis 15 Meter vorher aufkommen lassen."
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Wer gewinnt
die
British Open 2006? |
| Tiger Woods |
6.00 |
| Phil Mickelson |
10.0 |
| Ernie Els |
13.0 |
| Vijay Singh |
15.0 |
| Retief Goosen |
15.0 |
| Padraig Harrington |
20.0 |
| Jim Furyk |
20.0 |
| Sergio Garcia |
23.0 |
| Luke Donald |
23.0 |
| David Howell |
30.0 |
| Colin Montgomerie |
30.0 |
| Paul Casey |
35.0 |
| Darren Clarke |
35.0 |
| Stuart Appleby |
35.0 |
| Michael Campbell |
35.0 |
| Bernhard Langer |
150 |
| ein Anderer |
5.00 |
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Respekt ja, aber Angst nein, im Gegenteil: Markus fiebert
dem Kräftemessen mit Tiger Woods, Phil Mickelson
oder Ernie Els entgegen, kein Wunder nach den Erfolgen
der letzten Wochen: "Das wird recht spaßig werden, Linksgolf
ist an sich schon eine spannende Sache, aber hier gibt es keinen leichten
Schlag und das gesamte Spiel wird hier sicher gefordert werden, vor allem
wenn der Wind dazukommt."
Wenig Wind = gute Scores
Wenigstens der Wetterbericht verspricht Positives, es soll in Liverpool
von den 30ern bis auf 22 Grad abkühlen, überwiegend trocken
bleiben mit nur schwachem Wind: "Etwas Wind würde ich mir schon
wünschen, weil dann kann ich den Ball in den Wind faden und drawen,
damit er weich landet und nicht so stark verspringen kann."
Die Grüns sind klein, dafür flach und nicht allzu schwer, auch
das Rough ist für Open-Standards nicht so schlimm. Wo liegen die
Birdiechancen? "Auf allen Par 5 kommt man eigentlich mit zwei Schlägen
hin, solange der Wind mitspielt, dort muss man seine Birdies machen."
Kurze Par 4 gibt es wenige, am ehesten verspricht noch die 11 einen kurzen
Schlag ins Grün. "Dafür heißt es bei den Par 3 aufpassen,
eher Mitte Grün zielen und das sichere Par spielen."
Ziel: 15. Platz
Nach Platz 46 bei der British Open 2003 - zwei Jahre zuvor war Brier noch
am Cut gescheitert - steckt sich Brier die Ziele deutlich höher:
"Es hängt natürlich vom Turnierverlauf ab: aber ein 15.
Platz hätte den Vorteil, dass ich für die Open 2007 automatisch
qualifiziert wäre."
Brier wohnt übrigens in einem von seinem Ausrüster Wilson gemieteten
Haus, begleitet von seiner Familie: "Das ist viel angenehmer als
in einem Hotel und der Golfplatz ist nur 5 Minuten entfernt."
An den ersten beiden Tagen spielt Brier mit dem Neuseeländer David
Smail und dem US-Haudegen Jeff Sluman, beides
eher ruhige Zeitgenossen. In 9 Minuten-Abständen wird am Donnerstag
und Freitag in Dreiergruppen vom 1. Tee gestartet, zwischen 7:30 und 17:21
MEZ. Brier hat für seine erste Runde mit 16:37 MEZ eine späte
Startzeit ausgefasst, geht am Freitag um 11:26 MEZ auf die zweite Runde.
Das Wichtigste zur 135. British Open
>> Favoriten: Tiger - oder ein Europäer?
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