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KLM DUTCH OPEN
Kennemer G & CC >> Zandvoort, Holland
10. - 13. August 2006 >> € 1,600.000

Markus Brier rettet das Top 10-Ergebnis.

Endergebnis:
13.8.2006 - 17:50 MEZ  Golf-Live.at - J. Widl
 


Eingechippt - Dreigeputtet

Markus Brier durchlebt am Finaltag ein Wechselbad der Scores - mit Happy End an der 18, das Birdie rettet das Top 10-Ergebnis. Simon Dyson feiert seinen 2. Saisonsieg im Stechen gegen Richard Green

 


Drei Schläge fehlten Markus Brier vor dem Finaltag der Dutch Open auf Platz 2 - und beim noch sieglosen Leader, Damien McGrane, konnten die Nerven flattern ...

Erstmals seit der BA-CA Golf Open spielte der Österreicher wieder um den Sieg mit. Doch Brier sollte nicht ganz in Reichweite eines zweiten Tourtitels zu kommen - die Birdiepost ging leider in den Flights hinter ihm so richtig ab. "Der Wind kam heute aus einer ganz anderen Richtung, daher bin ich oft zu weit weg von den Fahnen gewesen," sollte dem Wiener das notwendige ganz tiefe Score nicht vergönnt sein.

Frühes Bogey - aber kein Birdie

Außerdem erwischt der Wiener keinen guten Start. Am ersten Par 5 geht die riskante Attacke schief, so wie am Freitag fängt er sich sogar ein Bogey ein: "Heute bei Gegenwind zu spielen, daher vorgelegt, aber dann den dritten Schlag nebens Grün gesetzt."


Wettquoten vom 8.8.06:
Wer gewinnt die
KLM Dutch Open 2006?
 Colin Montgomerie 8.0
 Paul McGinley 15.0
 Paul Broadhurst 15.0
 Richard Green 15.0
 Anders Hansen 20.0
 Maarten Lafeber 20.0
 Søren Hansen 20.0
 Simon Dyson 20.0
 David Lynn 25.0
 Gonzalo F.Castano 30.0
 Soren Kjeldsen 35.0
 Thongchai Jaidee 35.0
 Richard Sterne 35.0
 Markus Brier 35.0
 Lee Slattery 40.0
 Peter Lawrie 40.0
 Francesco Molinari 40.0
 Peter O'Malley 40.0
 Marcel Siem 65.0
 ein Anderer 3.00
>> MyBet.com

Wahnsinns-Zwischenspurt ab der 6

Am kurzen Par 4 der 6 erzwingt Markus sein Glück: "Da habe ich versucht vom Tee anzugreifen, war dann so 10 Meter neben dem Grün - praktisch, dass gleich der Chip gefallen ist," bringt Brier sein Score mit dem Eagle auf Touren. Das Erfolgserlebnis bringt auch endlich den Putter zum Laufen: am folgenden Par 5 stopft Brier einen 7 Meter-Putt zum Birdie. Auch das 205 Meter Par 3 der 8, wo er dank Rückenwind nur noch ein Eisen 5 ins Grün schlägt, schnupft Markus mit dem Birdie so richtig auf: "Nur 20 Zentimeter haben auf das Hole-in-One gefehlt."

Am schwersten Loch am Platz, dem Par 4 der 9, muss Brier einen Schlag abgeben - leistet sich einen Dreiputt über die Welle - damit beträgt der Rückstand vor den entscheidenden letzten 9 Löchern 5 Schläge auf Richard Green, der auf den Front 9 mit einer wahren Birdieflut davonzieht.

Nach sicheren Pars auf den schweren Bahnen zu Beginn der Back 9 attackiert Brier erstmals wieder erfolgreich am Par 4 der 13: mit dem Birdie aus 5 Metern vom Vorgrün verbessert er sich auf 9 unter Par. Am folgenden Par 3 trifft er zwar das Grün, allerdings weit weg von der Fahne: "Nach dem zweiten Dreiputt habe ich realisiert, dass ich schon zu weit weg bin von den Führenden," geht es von da an um ein möglichst gutes Ergebnis.

Happy Birdie-End

Auf den letzten drei Löchern konnte Brier an den Vortagen immer zusetzen, doch zum Abschluss spielt er "nur" das Par an der 16 und 17. Dafür ist die Freude groß über das toll herausgespielte Birdie am letzten Loch - das Brier mit Caddie Max Zechmann mit einem "High Five" feiert: "Ein 6 Meter-Putt, über die Welle, der hat noch einige Euro gebracht." Mit der 68 presst sich Brier bis auf Platz 7 vor und sichert sich einen weiteren dicken Scheck von rund 35.000 Euro am Weg ins Volvo Masters.

Damit hat sich Brier den Familienurlaub in der kommenden Woche mehr als nur verdient, bevor es bei der UNIQA FinanceLife Styrian Open im GC Murtal wieder zum 1. Abschlag geht.

Green und Dyson im Playoff
Mit Runden von 62 und 65 Schlägen spielte sich Richard Green am Wochenende vom letzten bis auf den ersten Platz vor. Nur der Engländer Simon Dyson, Dritter bei der BA-CA Golf Open, kann dank drei Birdies auf den letzten vier Löchern mit der 66 die Bestmarke von 14 unter Par einstellen, während sich Damien McGrane mit der 70 mit dem 3. Platz begnügen muss.


Im Stechen macht Dyson gleich am ersten Loch, der 18, kurzen Prozess: aus drei Metern versenkt der Engländer den Birdieputt zu seinem zweiten Saisonsieg nach der Indonesian Open.

Final Scores nach 4 Runden (Par 71):

Platz Spieler Land Par R1 R2 R3 R4
1* DYSON, Simon ENG -14 67 71 66 66
2 GREEN, Richard AUS -14 73 70 62 65
3 McGRANE, Damien IRL -13 69 68 64 70
4 CÉVAËR, Christian FRA -12 65 71 69 67
5 HOUSTON, Garry WAL -11 72 68 67 66
6 LAWRIE, Peter IRL -10 69 71 64 70
T7 ARCHER, Phillip ENG -9 68 68 70 69
T7 BRIER, Markus AUT -9 66 73 68 68
T7 CANIZARES, Alejandro ESP -9 67 73 66 69
T7 HANSEN, Anders DEN -9 65 72 71 67
T7 LYNN, David ENG -9 75 65 71 64
T7 McLARDY, Andrew RSA -9 68 71 69 67
Weiters:
T14 MONTGOMERIE, Colin SCO -7 70 71 67 69
T22 McGINLEY, Paul IRL -6 72 70 66 70
T27 WOOSNAM, Ian WAL -5 72 70 67 70
T63 STRÜVER, Sven GER 3 68 75 72 72

* Sieg mit Birdie am ersten Extraloch


Alle Beiträge von der KLM Dutch Open:

>> 3. Runde: Eagle sei dank!

>> 2. Runde: Birdiefinish beim Nachspiel

>> 1. Runde: Brier on "Route 66"

>> Vorschau: Linksgolf a la Hollandaise


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