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GOLF NISSAN IRISH OPEN - Markus Brier in Pole Position.
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1. Runde:
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19.5.2006 - 13:10 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Sturmschaden auf Scorekarte
Starker Wind bläst zum Auftakt in Irland die Scores nach oben,
leider auch jenes von Markus Brier, der mit der
84 alle Chancen verspielt.
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| Das
Wichtigste in Kürze |
Wetter: bewölkt, max. 15 Grad, starker Wind, Gewitter erwartet
Markus Brier 1. Runde: 84 (+12)
/ 152. Platz
Drei Doppelbogeys, kein Birdie
im Sturm
Johan Edfors (Swe) führt mit 69 Schlägen (-3)
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Seit dem Morgen pfiff ein kräftiger Südwestwind
mit Böen von bis zu 50 km/h über die Anlage von Carton House,
der im Laufe des Tages sogar auf Sturmstärke zulegte - und zu Mittag
zu einer 6-stündigen Unterbrechung zwang: "Das war vom Morgen
an schon fast irregulär. Als die Grüns auftrockneten hats dann
die Bälle endgültig weggeweht," beschreibt Markus
Brier eine der extremsten Sturmrunden seiner Karriere.
Par wäre ein gutes Score ...
Gemeinsam mit seinen Flightpartnern Lima und Lara ging es für Brier
um 08:20 MEZ am 10. Abschlag los, im ersten Flight sozusagen als Testpiloten,
die frühe Startzeit somit eher Fluch als Segen. Das Motto des Tages
auf dem ultralangen und schweren Kurs lautete ganz klar: Mitte Grün
zielen und irgendwie versuchen, das Par zu halten! Leichter gesagt, als
getan, auf der 425 Meter langen 10. Bahn, wo der Wind seitlich von rechts
hineinpfeift, eröffnen sowohl Brier als auch Lara und Lima mit einem
Bogey.
Gleiches Bild an der noch einmal um 11 Meter längeren 11. Bahn: wieder
schafft keiner der 3 Pioniere im ersten Flight das Par! Nächste Aufgabe:
ein 192 Meter langes Par 3, Lima spielt sein erstes Par, Brier und Lara
ihr drittes Bogey in Folge - danach gibt der Spanier Lara auf: "Jose
hatte Fieber und Husten, hat ganz elend ausgesehen, aufzuhören war
das einzig Gescheite," kommentiert der Österreicher rückblickend.
Nur kurze Entspannung
Doch kurzfristig stellt sich Brier auf den starken und vor allem sehr
böigen Wind besser ein, schafft es zumindest mit einigen Pars den
Aderlass an seinem Score zu stoppen - wenn es auch zum ersten Birdie noch
nicht reichen will: "Das waren mehr als vier Schläger Wind.
Mit dem Eisen 7 habe ich bei Gegenwind 115 Meter Carrylänge erwartet,
gut 40 Meter weniger, trotzdem blieb der Schlag dann um 15 Meter zu kurz."
Auf der kurzen Rückenwind-Bahn der 17 erwischt es Brier leider mit
einem Doppelbogey, das die gewonnene Sicherheit wieder wegbläst:
"Aus dem Grünbunker habe ich zwar das Grün erreicht, der
Ball ist aber mit dem Wind weit drüber und runtergerollt." Am
folgenden, kürzesten Par 5 zurück zum Clubhaus kassiert er das
nächste Doppelbogey, diesmal nach einem Chip und drei Putts: +7 nach
9, vorletzter Platz, so lautet die grimmige Zwischenbilanz.
Schadensbegrenzung auf den zweiten 9?
Will Markus Brier seine Chancen auf den Cut halbwegs intakt halten, muss
es auf den vorderen 9 Bahnen deutlich besser laufen. Doch schon auf Bahn
Nummer 2, einem engen Par 4, muss er neuerlich einen Schlag abgeben. Auch
am Par 5 der 4, mit 553 Metern allerdings überlang, will das erste
Birdie nicht gelingen.
Da der Sturm weiter zulegt und die Bälle auf den Grüns endgültig
wegrollen, muss zu Mittag die erste Runde für 6 Stunden, bis um 18:40
MEZ unterbrochen werden: "Am exponierten 5. Grün haben die Referees
zuerst uns und dann vier weiteren Flights zugesehen, wie die Bälle
vom Wind bewegt wurden. Erst als dies auch Dougherty & Co. passierte,
haben sie abgebrochen."
Nach der Pause geht es bei weiterhin starkem Wind in der gleichen Tonart
weiter: Doppelbogey am kurzen Par 4 der 6, Bogey am folgenden Par 3, ein
letzter Schlagverlust am Par 5 der 8: "Dazu hat es geschüttet,
der einzige Grund, warum die Bälle nicht mehr vom Grün rollten,"
hatten sich die Bedingungen eher noch verschlechtert.
Mit der 84 (+12) wird Brier an das hintere Ende des Zwischenklassements
verblasen, der Cut wohl schon in unerreibarer Ferne.
Broadhurst richtet Score mit einem Ass
Nur wenige Spieler kommen mit den extrem windigen Bedingungen zurecht:
so etwa Padraig Harrrington und Ian
Poulter bei 1 unter Par. Die Führung im Clubhaus setzte
jedoch Iain Pyman mit der 70: der englische Routinier
Paul Broadurst schoss am 192 Meter langen Par 3 der 12
ein Hole in One.
Aufgrund der Spielunterbrechung konnte die Spieler der 2. Gruppe ihre
Auftaktrunden erst am Freitag beenden. Und bei schwächerem Wind wurden
die besseren Scores gespielt: British Masters-Champion Johan Edfors
stellte seine Superform mit der besten Runde von 69 Schlägen neuerlich
unter Beweis.
Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
| 1 |
EDFORS, Johan |
SWE |
-3 |
69 |
| T2 |
PYMAN, Iain |
ENG |
-2 |
70 |
| T2 |
HANSEN, Anders |
DEN |
-2 |
70 |
| T2 |
GARRIDO, Ignacio |
ESP |
-2 |
70 |
| T2 |
CÉVAËR, Christian |
FRA |
-2 |
70 |
| T6 |
POULTER, Ian |
ENG |
-1 |
71 |
| T6 |
HARRINGTON, Padraig |
IRL |
-1 |
71 |
| T6 |
GONZALEZ, Ricardo |
ARG |
-1 |
71 |
| T6 |
FDEZ-CASTAÑO, Gonzalo |
ESP |
-1 |
71 |
| T6 |
LAFEBER, Maarten |
NLD |
-1 |
71 |
| T6 |
DREDGE, Bradley |
WAL |
-1 |
71 |
| T12 |
HEDBLOM, Peter |
SWE |
Par |
72 |
|
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Weiters: |
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| T12 |
CAMPBELL, Michael |
NZL |
Par |
72 |
| T21 |
CASEY, Paul |
ENG |
1 |
73 |
| T31 |
SANDELIN, Jarmo |
SWE |
2 |
74 |
| T45 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
3 |
75 |
| T45 |
CABRERA, Angel |
ARG |
3 |
75 |
| T45 |
STENSON, Henrik |
SWE |
3 |
75 |
| T45 |
DODD, Stephen |
WAL |
3 |
75 |
| T45 |
CLARKE, Darren |
NIR |
3 |
75 |
| T90 |
MONTGOMERIE, Colin |
SCO |
5 |
77 |
| T107 |
BJÖRN, Thomas |
DEN |
6 |
78 |
| 152 |
BRIER, Markus |
AUT |
12 |
84 |
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