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DEUTSCHE BANK PLAYERS CHAMPIONSHIP
Royal Liverpool GC >> Hoylake, England
20. - 23. Juli 2006 >> € 6,000.000

GOLF PLAYERS CHAMPIONSHIP OF EUROPE - Gut Kaden bringt Open-Revanche

1. Runde:
27.7.2006 - 21:51 MEZ  Golf-Live.at - J. Widl
 


Birdiefest der Anderen

Bei den tiefen Scores in Hamburg kann Markus Brier (74) nicht mithalten. Lee Westwood (63) führt vor Retief Goosen (64).

 

34 Grad und strahlener Sonnenschein: der erste Spieltag bei der Players Championship bringt sowohl eine Hitzeschlacht wie auch ein tolles Birdiefest.

Als Markus Brier um 13:00 Uhr vom ersten Abschlag auf die Runde geht, prangt bereits eine 63 von Lee Westwood und die 64 von Retief Goosen und Robert Karlsson am Leaderboard. "Zuvor wars noch windstill, bei uns hat aber der Wind dann ordentlich geblasen, auch die Grüns waren nicht mehr so gut," ist die Nachmittagsgruppe benachteiligt.

Brier früh in der Defensive

Die beiden langen Bahnen zu Beginn spielt der Österreicher sicher in Par. Gegenwind am ersten Par 5 verhindert, dass Markus das Grün mit dem zweiten Schlag attackieren kann, somit spielt er nur das Par: "Vor allem die ersten Bahnen haben sich sehr zäh bei Gegenwind gespielt."


Wettquoten vom 25.7.06:
Wer gewinnt die
Players Champ. 2006?
 Retief Goosen 13.0
 Sergio Garcia 15.0
 Padraig Harrington 16.0
 Luke Donald 16.0
 Angel Cabrera 17.0
 David Howell 23.0
 Henrik Stenson 23.0
 Thomas Björn 25.0
 Tim Clark 25.0
 Carl Pettersson 25.0
 Paul Casey 25.0
 Niclas Fasth 25.0
 Michael Campbell 25.0
 Miguel-Angel Jiménez 35.0
 Lee Westwood 35.0
 Ian Poulter 35.0
 Bernhard Langer 80.0
 ein Anderer 3.00
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Schwerste Bahn auf den Front 9 ist das 421 Meter stramme Par 4 der 4, das sich voll in den Wind spielt: mit dem Doppelbogey gerät Markus früh in ärgste Bedrängnis: "Den Grünschuss rechts in den Bunker gedrückt und eine Bergab-Lage auf die kurze Fahne gehabt," bringt er den Ball auf Anhieb nicht heraus.

Das Par 5 der 6 ist die leichteste Bahn, auch Brier schafft die "4" und macht damit einen Schlag gut: "Nur noch ein Eisen 4 ins Grün geschlagen und mit zwei Putts vom Vorgrün das Birdie gespielt." Auch das längste Par 4, die 7, bereitet Markus trotz Rückenwind Probleme und kostet einen weiteren Schlag: "Im Fairwaybunker war ich völlig einzementiert, konnte nur quer rausspielen." An der kurzen, aber wasserreichen 8 gelingt eine kleine Ergebniskorrektur - 1 über Par zur Halbzeit.

Back 9 beginnen mit einem Bogey

Auch zu Beginn der Back 9 bleibt die Fehlerquote zu hoch: die 10 spielt sich voll in den Wind, der mittlerweile mit Böen von 30 km/h bläst, Brier fällt mit dem Bogey auf 2 über Par zurück: "Ein schlechtes Eisen geschlagen, linsk vom Grün gabs keinen Weg mehr zum Par."

Weiter will das Spiel des einzigen Österreichers in Hamburg nicht so richtig ins Laufen kommen. Auch am kurzen Par 4 der 13 gelingt Brier kein Birdie.

Nach 14 Löchern stoppt ein aufziehendes Gewitter um 17 Uhr den Österreicher: "Leider bis dahin ein paar ganz schwache Schläge gemacht, die haben mich volle Länge gekostet. Jetzt nach der Gewitterpause hoffe ich, dass auf den beiden Par 5 noch was geht," gibt Brier rasch einen Zwischenbericht.

Nachteil auf den langen Bahnen

Nach dem heftigen Gewitter, dass zwei Stunden lang einiges an Regen brachte, wird seit 19:30 Uhr wieder gespielt. Der Platz spielt sich allerdings deutlich länger, Brier schafft nicht das Wunsch-Birdie am Par 5 der 15: "Der Abschlag war nicht gut genug, um mit zwei Schlägen hinzukommen." Auch das andere Par 5, dass sich am Vormittag wie ein mittellanges Par 4 spielte, ist nun eine zähe Angelegenheit und erlaubt Brier nur das Par: "Das lag aber eher am Put, der böse ausgelippt ist."

Ohne die eingeplanten Par 5-Birdies muss Brier die 74 notieren, bei 2 über Par und Platz 127 hat der Österreicher satte vier Schläge Rückstand auf die Cutlinie. Somit hilft ihm am Freitag nur eine Superrunde von zumindest 66, 67 Schlägen. "Zwei Birdies waren einfach viel zu wenig hier. Aus ein paar schlechten Schlägen habe ich zu viel Rückstand aufgerissen."

Woosie nicht nur ein Captain

Dass er noch immer gutes Golf spielen kann, bewies Europas Ryder Cup-Captain Ian Woosnam mit der besten Nachmittagsrunde von 65 Schlägen, die ihn auf den 4. Platz bringt.

Scores nach 1 von 4 Runden (Par 72):

Platz Spieler Land Par R1
1 WESTWOOD, Lee ENG -9 63
T2 GOOSEN, Retief RSA -8 64
T2 KARLSSON, Robert SWE -8 64
T4 HAVRET, Gregory FRA -7 65
T4 REMESY, Jean-François FRA -7 65
T4 WOOSNAM, Ian WAL -7 65
T7 CABRERA, Angel ARG -6 66
T7 GALLACHER, Stephen SCO -6 66
T7 HAEGGMAN, Joakim SWE -6 66
T7 HOUSTON, Garry WAL -6 66
Weiters:
T11 DONALD, Luke ENG -5 67
T21 EDFORS, Johan SWE -4 68
T21 HARRINGTON, Padraig IRL -4 68
T21 STRÜVER, Sven GER -4 68
T45 GARCIA, Sergio ESP -3 69
T58 McGINLEY, Paul IRL -2 70
T58 STENSON, Henrik SWE -2 70
T80 DIER, Tobias GER -1 71
T80 HOWELL, David ENG -1 71
T103 DALY, John USA Par 72
T118 SIEM, Marcel GER 1 73
T127 BRIER, Markus AUT 2 74



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