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GOLF MATCH PLAY
CHAMPIONSHIP - Tiger Woods aus der Traum
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Semifinale:
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26.2.2006 - 03:29 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Love gegen Ogilvy
Außenseiter-Duell um den inoffiziellen Titel eines Weltmeisters
im Match Play. Mit Retief Goosen scheitert der letzte
Topfavorit bereits im Viertelfinale.
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Die hochklassigen Match Play-Duelle der besten 64 Profigolfer
der Welt "überlebten" die Nummer 28 und 53 der Weltrangliste. Nicht
gerade ein Traumfinale, das am Sonntag im La Costa Resort von Carlsbad zwischen Davis
Love III und Geoff Ogilvy über die Bühne gehen wird.
Goosen sagt Goodbye am Vormittag
Samstag Vormittag verabschiedete sich mit Retief Goosen der letzte
Topgesetzte im Viertelfinale. Der amerikanische Aufsteiger 2004, Zach Johnson,
machte einen frühen Rückstand wett und überrollte noch den Südafrikaner zu
einem klaren 3 & 2-Erfolg.
Davis Love III musste schon etwas Besonderes zeigen, um ein absolut
ausgeglichenes Match gegen Padraig Harrington für sich zu entscheiden.
Der Ire lochte am Schlussloch zum Birdie, doch der Amerikaner übertraf dies
noch mit dem Schlag des Turniers: aus knapp über 100 Metern lochte er sein
Wedge zum Eagle, das brachte ihn mit 1 Auf ins Semifinale.
Geoff Ogilvy schaltete den stärksten Europäer, David Howell aus.
Das Besondere dabei: wie schon in allen Matches zuvor, setzte sich der
Australier auch gegen Howell erst auf den Extralöchern durch. Dazu musste
Ogilvy jedoch einen 8 Meter-Putt am 19. Loch versenken.
Tom Lehman musste sogar 21 Löcher spielen, um Tiger-Bezwinger Chad
Campbell auszuschalten. Doch der 47-jährige Captain des US Ryder Cup-Teams
lochte immer dann die wichtigen Putts, wenn er sie brauchte - so auch am 21.
Loch.
Klare Sache am Nachmittag
Die beiden Semifinali waren am Nachmittag weit weniger umkämpft. Davis Love
III präsentierte sich in absoluter Überform und ließ Zach Johnson
mit 6 Birdies nicht den Funken einer Chance. Mit 4 & 2 stieg der 41-jährige
Amerikaner ins Finale auf - zum zweiten Mal in den letzten 3 Jahren.
Geoff Ogilvy gewann ab der 4 drei Löcher in Folge und verteidigte diesen
Vorsprung gegen Tom Lehman bis zum 15. Grün, wo der 4 & 3-Sieg
endgültig feststand. Auf seinem Weg ins Finale stellte der Australier einige
skurrile Rekorde auf: die ersten vier Runden gewann er alle auf Extralöchern.
Um ins Finale aufzusteigen, musste Ogilvy 95 Löcher spielen, so viele wie noch
kein Finalist vor ihm.
Ergebnisse im Semifinale:
Geoff Ogilvy (13) besiegt Tom Lehman (11) 4 & 3
Davis Love III (6) besiegt Zach Johnson (15) 4 & 2
Ergebnisse im Viertelfinale:
Tom Lehman (11) besiegt Chad Campbell (5) 21.Loch
Geoff Ogilvy (13) besiegt David Howell (3) 19.Loch
Davis Love III (6) besiegt Padraig Harrington (5) 1 Auf
Zach Johnson (15) besiegt Retief Goosen (1) 3 & 2
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