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GOLF OPEN DE FRANCE - Le Golf National.
| Vorschau: |
28.6.2006 - 06:50 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Das Turnier danach
Wie präsentiert sich der frisch gebackene Tourwinner bei
der Open de France? Noch dazu bei einem von Markus Briers
absoluten Lieblingsevents?
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Die zwei Wochen Pause und der Paukenschlag in 72 Takten
davor in Fontana haben so richtig gut getan: Zufrieden mit sich und der
Welt und voller Tatendrang kehrt Markus Brier bei der
Open de France in den Touralltag zurück: "Jimenez, Lafeber,
alle haben mir gratuliert," ging bei seiner Ankunft in Paris vorerst
die Gratulationstour weiter.
Brier seit 1994 ein gern gesehener Gast
In Le Golf National wartet jedoch schon die nächste schwere Aufgabe.
Bei dem 4 Millionen Euro-Event hat sich Europas Golfelite vollständig
versammelt. Da Brier den Kurs seit der Amateur-WM 1994 mit schöner
Regelmäßigkeit spielt, ist er erst am Dienstag angereist: "Gleich
9 Löcher gespielt, am Mittwoch schaue ich mir den Rest an, es hat
sich am Kurs soweit ich gesehen habe nichts Großartiges verändert."
Die Birdies muss man hier früh machen, vor allem auf den eher kurzen,
linksartigen Löchern 3 bis 6. Die zweite Hälfte ist dann Kampf
pur, vor allem mit den langen Bahnen 15 bis 18, wo ähnlich wie in
Fontana noch zahlreiche Wasserhindernisse ins Spiel kommen. "Der
Platz ist weicher als in den letzten Jahren, spielt sich somit länger,
dafür sind die Grüns leichter anzugreifen."
Mutschlag nicht immer belohnt
Für die ersten beiden Spieltage ist Wind vorhergesagt, das erschwert
die Sache auf dem offenen Kurs zusätzlich, bringt die hohen Roughs
noch zusätzlich ins Spiel. Auf das 192 Meter lange Par 3 der 2 freut
sich Markus besonders, es ist eines seiner drei Lieblingslöcher auf
der Tour: "Ein geiler Mutschlag übers Wasser auf ein kleines
Grün, ähnlich wie die 17 in Fontana, nur 20 Meter länger.
Am Dienstag landete ich mit dem Eisen 4 im Wasser, hätte doch das
Eisen 3 nehmen sollen."
Trotz der strammen 6.600 Meter Par 71 hat Brier in Paris schon viele gute
Ergebnisse erzielt, auf dem schweren Parcours gehen die Scores auch nicht
allzu tief. "Dennoch ist es kein reiner Longhitter-Kurs, vielmehr
muss man die Bälle gut im Spiel halten, denn im kniehohen Rough ist
man tot", gibt Brier die Strategie vor. Im Jahr 2001 erreichte der
Österreicher mit Platz 28 sein bestes Ergebnis, das absolute Spitzenresultat
fehlt ihm bei der Open de France noch.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 12:50 MEZ vom 1. Abschlag
Französischer Sieg Nummer 3?
Seit exakt 100 Jahren wird die älteste Golf Open am europäischen
Kontinent gespielt und zur Freude der Franzosen konnte Jean-Francois
Remesy die beiden letzten Auflagen für sich entscheiden.
Doch drei Monate vor dem Ryder Cup haben sich die meisten europäischen
Stars angesagt, die den Hausherren den dritten Sieg in Folge schwer machen
werden: David Howell, Jose Maria Olazabal und Henrik
Stenson führen ein Weltklassefeld an. Zu beachten sollte
auch der wieder erstarkte Ire Padraig Harrington sein
sowie Lee Westwood, Niclas Fasth, Thomas Björn, Miguel-Angel
Jimenez und Kenneth Ferrie.
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