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WORLD CUP QUALIFIKATION GOLF - Austria in Aruba
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Vorschau:
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27.9.2006 - 16:53 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Austria in Aruba
2 von 12 Teams qualifizieren sich in Aruba für den World
Cup - Brier und Prader zählen
auf der Karibik-Insel zu den Favoriten
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Nur zwei Teams - statt ursprünglich angenommen drei - steigen
im Qualifikationsduell der Nationen an diesem Wochenende in Aruba auf
- eine beinharte Sache? "Nicht unbedingt, wir brauchen ja nur einen
Platz," scherzt Clemens Prader unter der Karibiksonne.
Breite Touristen-Wiese, aber gut gebaut
Am Robert Trent-Kurs von Tierra del Sol matchen sich ab Donnerstag 12
Teams an jeweils zwei Tagen im Bestball und im Klassischen Vierer um die
beiden Tickets für den Anfang Dezember auf Barbados stattfindenden
World Cup: "Ein sehr gut gebauter Platz, breite Fairways, große
Grüns, mit den langen Bahnen alle bei Rückenwind zu spielen.
Weil hier bläst täglich der gleiche Wind," hat sich Clemens
Prader gleich mit dem Layout angefreundet.
"Auf das Bermuda-Rough rund um die Grüns muss man aufpassen,
auch die Par 3 sind alle eher auf der längeren Seite, dafür
sind die Grüns nicht allzu schwer," sieht Markus Brier
keine allzu großen Schwierigkeiten auf das Team Austria zukommen.
Sowohl Brier als auch Prader hatten in den letzten Wochen auch starke
Form gezeigt
"Ich bin ja eigentlich auf Bermuda-Grüns aufgewachsen,"
haben wir zudem mit Clemens Prader einen absoluten Putt-Spezialisten für
diese Grüns, wie sein 10. Platz von Costa Rica auf der Challenge
Tour beweist, "den Putter von damals habe ich für dieses Turnier
wieder ausgegraben."
Wenige Tourspieler in Aruba
Von der Papierform zählen die Österreicher zu den Favoriten:
nur die Mexikaner mit Estaban Toledo (US PGA) und Paraguy mit Marco Ruiz
(European Tour) haben etablierte Tourspieler im Team. Wie Brier und Wiegele
jedoch vor zwei Jahren in Cancun leidvoll erfahren mussten, kann das gegen
den "Heimvorteil" der Karibikstaaten herzlich wenig zählen,
die Österreicher waren dort klar gescheitert.
Am Mittwoch wollen Brier und Prader im Pro-Am die Taktik ausschnapsen,
vor allem für den klassischen Vierer am Freitag, wo nur mit einem
Ball gespielt wird und die Reihenfolge der Abschläge festzulegen
ist - wahrscheinlich wird Prader auf den ungeraden Löchern abschlagen
um seine Längen besser auszuspielen.
Am Donnerstag und Samstag gilt es im Bestball mit Köpfchen zu attackieren
und möglichst gut verteilt die Birdies aufzusammeln. Und selbst falls
das Abenteuer Aruba nicht mit Platz 1 oder 2 endet, hat Österreich
aufgrund des guten World Rankings von Brier noch die Chance, wie vor zwei
Jahren in letzter Minute ins Starterfeld zu rutschen.
Die 12 Teams:
ARUBA: Oliver Riding & Adam Williamson
AUSTRIA: Markus Brier & Clemens Prader
BAHAMAS: Lemon Gorospe & Keno Turnquest
BERMUDA: Michael Sims & Dwayne Pearman
BRAZIL: Rafael Barcellos & Ronaldo Francisco
CHILE: Roy Mackenzie & Mark Tullo
JAMAICA: Peter Horrobin & Delroy Cambridge
MEXICO: Octavio González & Esteban Toledo
PARAGUAY: Marco Ruiz & Fabrizio Zanotti
PERU: Luis F. Graf & José Cárdenas
PUERTO RICO: Wilfredo Morales & Miguel Suárez
VENEZUELA: Carlos Larrain & Miguel Martínez
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