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WGC-Series

World Cup of Golf - Qualifikation
Tierra del Sol GC, Aruba
28.9. - 1.10.2006

WORLD CUP QUALIFIKATION GOLF - Austria in Aruba

Vorschau:

27.9.2006 - 16:53 MEZ   Golf-Live.at - J. Widl


Austria in Aruba

2 von 12 Teams qualifizieren sich in Aruba für den World Cup - Brier und Prader zählen auf der Karibik-Insel zu den Favoriten

Nur zwei Teams - statt ursprünglich angenommen drei - steigen im Qualifikationsduell der Nationen an diesem Wochenende in Aruba auf - eine beinharte Sache? "Nicht unbedingt, wir brauchen ja nur einen Platz," scherzt Clemens Prader unter der Karibiksonne.

Breite Touristen-Wiese, aber gut gebaut

Am Robert Trent-Kurs von Tierra del Sol matchen sich ab Donnerstag 12 Teams an jeweils zwei Tagen im Bestball und im Klassischen Vierer um die beiden Tickets für den Anfang Dezember auf Barbados stattfindenden World Cup: "Ein sehr gut gebauter Platz, breite Fairways, große Grüns, mit den langen Bahnen alle bei Rückenwind zu spielen. Weil hier bläst täglich der gleiche Wind," hat sich Clemens Prader gleich mit dem Layout angefreundet.

"Auf das Bermuda-Rough rund um die Grüns muss man aufpassen, auch die Par 3 sind alle eher auf der längeren Seite, dafür sind die Grüns nicht allzu schwer," sieht Markus Brier keine allzu großen Schwierigkeiten auf das Team Austria zukommen. Sowohl Brier als auch Prader hatten in den letzten Wochen auch starke Form gezeigt

"Ich bin ja eigentlich auf Bermuda-Grüns aufgewachsen," haben wir zudem mit Clemens Prader einen absoluten Putt-Spezialisten für diese Grüns, wie sein 10. Platz von Costa Rica auf der Challenge Tour beweist, "den Putter von damals habe ich für dieses Turnier wieder ausgegraben."

Wenige Tourspieler in Aruba

Von der Papierform zählen die Österreicher zu den Favoriten: nur die Mexikaner mit Estaban Toledo (US PGA) und Paraguy mit Marco Ruiz (European Tour) haben etablierte Tourspieler im Team. Wie Brier und Wiegele jedoch vor zwei Jahren in Cancun leidvoll erfahren mussten, kann das gegen den "Heimvorteil" der Karibikstaaten herzlich wenig zählen, die Österreicher waren dort klar gescheitert.

Am Mittwoch wollen Brier und Prader im Pro-Am die Taktik ausschnapsen, vor allem für den klassischen Vierer am Freitag, wo nur mit einem Ball gespielt wird und die Reihenfolge der Abschläge festzulegen ist - wahrscheinlich wird Prader auf den ungeraden Löchern abschlagen um seine Längen besser auszuspielen.

Am Donnerstag und Samstag gilt es im Bestball mit Köpfchen zu attackieren und möglichst gut verteilt die Birdies aufzusammeln. Und selbst falls das Abenteuer Aruba nicht mit Platz 1 oder 2 endet, hat Österreich aufgrund des guten World Rankings von Brier noch die Chance, wie vor zwei Jahren in letzter Minute ins Starterfeld zu rutschen.

Die 12 Teams:

ARUBA: Oliver Riding & Adam Williamson
AUSTRIA: Markus Brier & Clemens Prader
BAHAMAS: Lemon Gorospe & Keno Turnquest
BERMUDA: Michael Sims & Dwayne Pearman
BRAZIL: Rafael Barcellos & Ronaldo Francisco
CHILE: Roy Mackenzie & Mark Tullo
JAMAICA: Peter Horrobin & Delroy Cambridge
MEXICO: Octavio González & Esteban Toledo
PARAGUAY: Marco Ruiz & Fabrizio Zanotti
PERU: Luis F. Graf & José Cárdenas
PUERTO RICO: Wilfredo Morales & Miguel Suárez
VENEZUELA: Carlos Larrain & Miguel Martínez



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