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31.1.2007 - 08:24 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Mit Tiger in der Luxusoase
Ein hartes Stück Arbeit, für das fürstlicher
Lohn winkt, wartet auf Markus Brier: ein Staraufgebot mit Tiger
Woods geht in Dubai an den Start.
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Die drei Turniere des "Gulf Swing" der European Tour erleben
an diesem Wochenende ihren Höhepunkt: Tiger Woods, Els, Goosen
sowie 9 europäische Ryder Cup-Helden (u.a. Garcia, Monty,
Howell, Casey, Clarke) matchen sich bei der Dubai Desert Classic
um Titel, Weltranglistenpunkte - und für diese Herren fast nebensächlich
- um ein Preisgeld von 2,4 Millionen Dollar.
Kann Brier sich steigern?
Mit dabei beim heissen Tanz in der Wüste von Dubai: Markus
Brier, der nach der Enttäuschung von Qatar emsig an seinem
Spiel feilte, um im 120er-Weltklassefeld wettbewerbsfähig zu sein:
"Viel trainiert, das Spiel wird besser und den Majlis-Kurs hier kenne
ich wie meine Westentasche," fühlt sich der Wiener bereit für
sein 8. Antreten in Dubai. Allerdings schaffte er hier erst zweimal den
Cut, mit Platz 41 im Vorjahr sein bestes Ergebnis.
Auf langen Plätzen wie Dubai (6.677 Meter) haben die Longhitter ihre
Vorteile, Brier relativiert das jedoch: "Die Fairways sind heuer
enger geschnitten, die Roughs teilweise echt brutal. Die Kunst wird sein,
den Ball im Spiel zu halten. Die Grüns sind heuer weich genug, dass
man sie auch mit mittleren oder längeren Eisen anspielen kann."
Rescue von Sonartec überzeugt Brier
Dennoch schlug Brier auf seiner Proberunde auf zwei Par 4 noch ein Rescue
ins Grün und sieht nur auf einem Par 5 eine realistische Chance,
das Grün mit zwei Schlägen zu erreichen: "es wird sehr
viel vom Wind abhängen, daher verwende ich hier auch das Sonartec-Rescue
statt dem guten alten Holz 5, einfach wegen der flacheren Flugkurve."
Achillesferse war jedoch eher in den letzten Wochen das Putten, auf den
Grüns von Dubai fühlt sich Brier jedoch wohler als in Abu Dhabi
oder Qatar: "Obwohl der Graswuchs dichter ist, sind die Grüns
weniger strichig, fast europäisch zu putten." Somit erhofft
er sich endlich mehr Birdies, im heurigen Jahr spielte er bei 6 Runden
im Schnitt nur 2,5 Birdies und noch kein einziges Eagle.
Beim Pro-Am am Mittwoch will sich der Österreicher den letzten Feinschliff
holen, die Marschrichtung steht jedoch bereits fest: "Ball im Spiel
und Fehlerquote gering halten, auf den kurzen Bahnen mit guten Wedges
zuschlagen."
Tiger führt die Karawane an
Tiger Woods, Stammgast und Titelverteidiger in Dubai,
hat Brier am Dienstag auch schon ausgespäht: "Er hat auf der
Range vorbeigeschaut, mit Menschentrauben im Schlepptau." Briers
Wunsch, in Ruhe seine Runden abspulen zu können, ging in Erfüllung:
zweite Startzeit am Donnerstag. Woods spielt erst in der Nachmittagsgruppe,
Kilometer weit entfernt ...
Startzeit von Markus Brier am Donnerstag: 4:35 MEZ vom 1. Tee
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