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DUBAI DESERT CLASSIC
Emirates GC, Dubai, VAE
1. - 4.2.2007 >> US$ 2,400.000

Final:

4.2.2007 - 15:50 MEZ   Golf-Live.at - J. Widl


Stenson ein ganz Großer

Henrik Stenson spielt in Dubai Ernie Els, Tiger Woods und Niclas Fasth in einem packenden Finalkrimi aus.

Henrik Stenson etablierte sich in der heißen Wüste von Dubai endgültig als "Iceman" des Golfsports. Der 30-jährige Schwede versalzte Tiger Woods und Ernie Els ordentlich die Suppe, die sich eigentlich den Sieg untereinander ausmachen sollten. Nach zwei Siegen im Vorjahr und dem Gewinn des entscheidenden Ryder Cup-Punkts für Europa, holt sich Stenson das Megaturnier von Dubai und sollte erstmals unter die Top 10 im World Ranking vorstossen.

Woods derzeit nur daheim ein Seriensieger

Die Präsenz von Woods und Els alleine reichte nicht, um die Konkurrenz einzuschüchtern. Denn der US-Superstar und Titelverteidiger traf vom Tee nur viermal das Kurzgemähte, damit hatte Tiger keine Chance die geforderte Birdielawine loszutreten. Der Endspurt mit vier Birdies im letzten Drittel kam zu spät - während Woods in Amerika die letzten 7 Turniere gewann, bleibt er somit auf der European Tour wie zuletzt in Shanghai sieglos, muss sich nach der 69 mit dem geteilten 3. Platz begnügen.

Überraschungsmann Ross Fisher eliminierte sich mit zwei Dreiputt-Bogeys an der 16 und 17 spät, aber doch aus dem Titelrennen. Niclas Fasth, der anfangs kräftig Attacke ritt, schaffte kein Birdie mehr auf den späten Par 5, somit reichte es für den Schweden nur zum geteilten 3. Platz bei 17 unter Par.

Showdown am Schlussloch

Der dreifache Dubai-Champion Ernie Els blieb als Einziger bis zum Schluss an Stenson dran. Der Schwede hatte mir drei Birdies auf den Back 9 die Führung an sich gerissen und lag vor dem abschließenden Par 5 einen Schlag vor seinem südafrikanischen Flightpartner. Stenson nahm nur das Holz 3 vom Tee, scheute danach das Hasardspiel mit dem zweiten Schlag, legte nur vor. Ernie Els riskierte trotz schlechter Lage aus dem Semirough den Schlag mit dem langen Eisen übers Wasser, mit Erfolg, und hatte alle Chancen aufs Birdie.

Somit musste Stenson über Pitch und Putt ebenfalls das Birdie spielen um ein Stechen zu vermeiden. Aus drei Metern stopfte der in Dubai wohnhafte Schwede auch nervenstark den Putt zum Sieg.

Bei Wind und schweren Fahnen schaffte Maarten Lafeber mit der 66 die beste Sonntagsrunde, danach folgten schon Stenson und Fasth mit der 68.

Marcel Siem erreicht mit der 73 zum Abschluss den 31. Platz, während Markus Brier schon am Freitag um zwei Schläge am Cut gescheitert war.


Final Scores nach 4 Runden (Par 72):


Platz Spieler Land Par R1 R2 R3 R4
1 STENSON, Henrik SWE -19 68 64 69 68
2 ELS, Ernie RSA -18 66 65 68 71
T3 FASTH, Niclas SWE -17 69 69 65 68
T3 WOODS, Tiger USA -17 68 67 67 69
5 FISHER, Ross ENG -16 65 65 71 71
6 HANSON, Peter SWE -14 69 65 69 71
T7 DYSON, Simon ENG -13 67 69 69 70
T7 MEESAWAT, Prom THA -13 68 68 68 71
T7 RANDHAWA, Jyoti IND -13 66 68 67 74
T10 BJÖRN, Thomas DEN -12 70 69 66 71
T10 JIMÉNEZ, Miguel Angel ESP -12 67 68 71 70
T10 KARLSSON, Robert SWE -12 70 67 68 71
T10 MONTGOMERIE, Colin SCO -12 73 66 68 69
weiters:
T20 CASEY, Paul ENG -9 70 68 68 73
T20 CLARKE, Darren NIR -9 68 70 68 73
T25 McGINLEY, Paul IRL -8 69 69 71 71
T25 WESTWOOD, Lee ENG -8 68 69 75 68
64 NORMAN, Greg AUS 2 70 71 71 78




Alles Spielberichte von der Dubai Desert Classic:

>> 3. Runde: E(l)s ist angerichtet

>> 2. Runde: Brier von den Drives verlassen

>> 1. Runde: Brier findet die Birdies

>> Vorschau: Mit Tiger in der Luxusoase



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