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| 3. Runde: |
31.3.2007 - 17:55 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Big Move am Moving Day
Markus Brier nutzt die frühe Startzeit bei weniger
Wind optimal zur 68 aus. Mit 5 Birdies legt er den Grundstein, zwei
späte Bogeys im starken Wind verhindern ein noch besseres Score.
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Vom letzten Platz startete Markus Brier ins Wochenende
bei der Open de Portugal, da gab es nur eine Devise: Vollgas geben! Die
Finalrunden waren aber bislang das Problem des Österreichers, keine
einzige von 6 Runden spielte er in der neuen Saison unter Par. Doch das
sollte er diesmal ändern.
Erste Birdies auf den Front 9
Die Bedingungen sind für die frühen Starter deutlich besser:
"Bis zur Halbzeit gabs weniger Wind, aber danach hat es gepfiffen
wie am Donnerstag," findet Brier anfangs eine perfekte Wiese für
seinen Generalangriff vor.
Das Birdie gleich am engen Eröffnungsloch, einem der schwersten am
Platz, macht Mut - es ist sein erster Schlaggewinn der Woche auf den schwierigen
Front 9: "Dazu ist gleich aus vier Metern der Putt gefallen. Die
Greenkeeper haben beim Mähen nur drüberrasiert, es war also
Glückssache, welche Puttlinie man vorfindet" Nach sicheren Pars
auf den folgenden, teils kniffligen Bahnen schaltet Markus ab der 6 wieder
voll auf Attacke um: der Birdieputt fällt am 6. Grün aus 5 Metern.
Das Par 5 der 7 kann er ebenfalls erstmals zu einem Schlaggewinn ausnützen,
ein perfekt gechipptes 9er-Eisen lässt dem Putter nicht mehr viel
Arbeit über. Bogeyfreie 3 unter Par lautet der erfreuliche Halbzeitstand.
"Die ersten 13 Grüns habe ich alle getroffen, auch sehr gut
gedrived, heute nur ein Fairway verfehlt."
Zwei Drittel lang auf der Überholspur
Die Back 9 liegen dem Wiener, das beweist er gleich am 10. Grün,
als das nächste Birdie fällt: "Ein Rückensturm auf
dieser Bahn, mehr als Holz 3 und Eisen 9 habe ich für die 406 Meter
nicht gebraucht," versenkt er aus 3 Metern auch noch den Putt. Das
vom Abschlag erreichbare Par 4 der 11 ist ein gefundenes Fressen: "Wieder
mit dem Driver attackiert, von rechts hinter dem Grün auf zwei Meter
hingechippt und sicher verwertet. Heute waren viele gute Putts dabei,"
sollte er den Putter nur 28 Mal bemühen; bei 15 Grüntreffern
ein sehr guter Wert.
Besonders aufpassen heißt es auf den drei Par 3 der Back 9: die
14 ist zwar nicht allzu lang, das kleine Grün ist jedoch nicht leicht
zu treffen: "Für die 150 Meter habe ich gegen den Wind noch
ein Eisen 3 geschlagen, leider etwas weggepullt und eine ganz schlechte
Lage für den Chip vorgefunden." Brier kassiert hier sein erstes
Bogey.
Probleme auf den letzten Rückenwindbahnen
Im Finish läuft dann bei starkem Wind nicht mehr alles nach Wunsch:
das Par 5 der 16 bringt nur das enttäuschende Par, obwohl Markus
für den zweiten Schlag nur ein Eisen 6 in der Hand hat - und am langen
Par 4 zum Abschluss passiert das zweite Bogey: "Bei Rückenwind
das Eisen 7 nicht gut getroffen, dazu ein schwacher erster Chip, wo der
Ball wieder vom Grün zurückgerollt ist."
Die 68 (-3) markiert dennoch eine der besten Runden, Markus Brier zählt
klar zu den Gewinnern des Moving Day, verbessert sich gleich um 40 Ränge
auf den 22. Platz (1 über Par).
Tourneulinge weiter im Blickpunkt
| Für Halbzeit-Leader Ross McGowan, der mit
der 72 auf Platz 2 zurückfiel, sprang ein anderer Neuling ein:
Alexander Noren übernahm mit der 68 bei 6 unter
Par die Führung. Der im US-Collegegolf aufgewachsene Schwede
konnte sich einen verschobenen Tap-In am vorletzten Loch leisten,
um dennoch einen Schlag Polster auf McGowan ins Finale mitzunehmen.
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Der spanische Amateur Pablo Martin-Benavides komplettiert
auf Platz 3 ein sensationelles Leaderboard.
Nick Dougherty leistete sich vom 13. Grün weg gleich
vier Dreiputts in Serie, auch Titelverteidiger Paul Broadhurst
beförderte sich mit der 74 aus den Top 10 heraus. Sven Strüvers
Dreiputt an der 16 verhinderte ein Top 10-Ergebnis, der Hamburger ist
nach der 72 auf Platz 12 zu finden, Martin Kaymer (73)
teilt sich mit Brier den 22. Rang.
Scores nach 3 von 4 Runden (Par 71):
| Platz |
Spieler |
Land |
Par |
R1 |
R2 |
R3 |
| 1 |
NOREN, Alexander |
SWE |
-6 |
71 |
68 |
68 |
| 2 |
McGOWAN, Ross |
ENG |
-5 |
68 |
68 |
72 |
| T3 |
MARTIN-BENAVIDES, Pablo (am) |
ESP |
-4 |
73 |
70 |
66 |
| T3 |
STORM, Graeme |
ENG |
-4 |
72 |
67 |
70 |
| 5 |
TESHIMA, Taichi |
JPN |
-3 |
71 |
69 |
70 |
| T6 |
FORSYTH, Alastair |
SCO |
-2 |
73 |
69 |
69 |
| T6 |
JACQUELIN, Raphaël |
FRA |
-2 |
70 |
69 |
72 |
| T6 |
JONZON, Michael |
SWE |
-2 |
71 |
71 |
69 |
| T6 |
LAWRIE, Paul |
SCO |
-2 |
72 |
72 |
67 |
| T6 |
OLDCORN, Andrew |
SCO |
-2 |
76 |
69 |
66 |
| T6 |
SPENCE, Jamie |
ENG |
-2 |
72 |
73 |
66 |
|
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weiters: |
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| T12 |
STRÜVER, Sven |
GER |
-1 |
70 |
70 |
72 |
| T16 |
DOUGHERTY, Nick |
ENG |
Par |
69 |
69 |
75 |
| T22 |
BRIER, Markus |
AUT |
1 |
75 |
71 |
68 |
| T22 |
KAYMER, Martin |
GER |
1 |
72 |
69 |
73 |
| T33 |
BROADHURST, Paul |
ENG |
2 |
69 |
71 |
75 |
| T39 |
McGINLEY, Paul |
IRL |
3 |
76 |
70 |
70 |
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Hände voll zu tun
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