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28.3.2007 - 08:24 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Home Sweet Europe
Mit der Open de Portugal beginnt für Markus Brier
die sehnsüchtig erwartete "Heimsaison" - wie in den
Vorjahren gilt es jetzt aufzuholen.
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3 Cuts bei 7 Starts in Asien und im arabischen Raum brachten Markus
Brier in der neuen Order of Merit der European Tour nur auf Rang
135. "Die Verhältnisse in Europa sind gewohnter und einfach
besser für mich. Alle Jahre wieder bin ich erleichtert, wenn es endlich
bei uns los geht," freut sich niemand mehr über die Heimkehr
der Europan Tour als der Österreicher.
Dabei ist Rang 135 vor der Portugal Open noch besser als in den Vorjahren,
wo er als 157. (2005) und 2006 gar nur als 185. in Europa anlandete. Im
Vorjahr startete der 38-jährige Wiener in Portugal mit einem 7. Platz
seinen Erfolgslauf, vor zwei Jahren, als zuletzt im Oitavos GC von Estoril
gespielt wurde, führte er sensationell mit 65 Schlägen nach
der 1. Runde: "Damals hats mich am Wochenende leider ein wenig zerrissen,"
erinnert er sich an den Rückfall auf Platz 72, "aber insgesamt
überwiegen die positiven Erinnerungen an diesen Golfplatz, das hilft."
Brier schmeckt das "Grün-Zeug" nicht
Der sehr windanfällige und mit 6.300 Metern nicht allzu lange Kurs
an der Atlantikküste liegt dem Österreicher, weil weniger Brachialgewalt
vom Tee als präzise Annäherungen in die kleinen Grüns gefordert
sind. Die Grüns sind leider bei weitem nicht so gut wie vor zwei
Jahren, als er 7 Birdies in Runde 1 lochte: "Es gibt noch wenig Graswuchs,
weil es hier sehr trocken war und aufgrund des befürchteten Winds
werden die Grüns nicht gemäht," schmeckte Brier auf der
Trainingsrunde nicht gerade der Zustand der Puttoberfläche.
Noch dazu hat sich der Kursarchitekt bei den Grüns einige Sünden
erlaubt, zu üppige Wellen erzwingen manche Dreiputts geradezu, und
vor allem auf den Grüns im letzten Drittel gibt es keinen geraden
Putt mehr, sei die Annäherung noch so gut.
"Das Kriterium wird aber der Wind werden, am Dienstag hatten wir
schon 40 km/h und beim Turnier soll es auch nicht besser sein," übte
Brier fleißig gepunchte Schläge und flache Schüsse ins
Grün. Was hilft: Rough ist praktisch nicht vorhanden und die harten
Fairways geben dem Ball genügend Roll mit.
Broadhurst der Chef in Portugal
Paul Broadhurst gewann die letzten beiden Ausgaben der
Open de Portugal, der Engländer ist somit klarer Topfavorit in Oitavos.
Allerdings ist er der Einzige von Europas erster Garde, der von der CA
Championship zurück nach Europa geflogen ist. Stenson, Monty, Casey
und Co. bereiten sich lieber in Amerika auf das US Masters in der kommenden
Woche vor.
Nick Dougherty, Gonzalo Fernandez-Castano und Paul
McGinley verleihen dem Starterfeld in Portugal ein wenig Glanz,
das mit vielen Tourschülern aufgefüllt wurde. Aufgrund der Lage
des Clubhauses gibt es übrigens in Oitavos eine Kuriosität:
gestartet wird vom 1. und vom 8. Tee.
Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 13:55 MEZ vom 8. Tee
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