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16.1.2007 - 17:30 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Kein Rost trotz langer Rast
Top vorbereitet nach gutem Training stellt sich Markus
Brier der Standortbestimmung in der Wüste von Abu Dhabi. Mit
neuen Schlägern und frischem Schwung startet er ins Golfjahr
2007.
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"Ich fühle mich tadellos in Form, das Spiel funktioniert sehr
gut und bin überhaupt nicht rostig," fiebert Markus
Brier nach 9 Wochen Pause dem ersten Einsatz 2007 entgegen. Die
Abu Dhabi Championship wartet jedoch mit einem Weltklasserfeld auf; der
Wiener verpasste im Vorjahr nach Bogey am Schlussloch um einen Schlag
den Cut.
Mehr Kraft und neue Eisen
Warum Brier dennoch voller Optimismus strotzt, hat drei Gründe: "Erstens
habe ich zwei Tage in Dubai toll trainiert, zweitens hat sich das Krafttraining
im Winter voll ausgezahlt, jetzt halte und führe ich den Schläger
deutlich besser, und drittens spiele ich das neue Wilson Eisenset, das
sich perfekt anfühlt."
Montag und Dienstag absolvierte Brier jeweils 9 Löcher in Abu Dhabi,
am Mittwoch spielt er auch noch das Pro-Am, somit sollte er den Platz
gut unter Kontrolle haben: "Die 3 und die 6 wurden verlängert,
dazu wurden einige neue Fairwaybunker gebaut, aber insgesamt spielt sich
der Platz nicht viel anders als im Vorjahr."
Viele lange Schläge ins Grün
Die strategische Marschroute bleibt die Gleiche wie im Vorjahr: "Den
Ball gut im Spiel halten, bei meiner Form im langen Spiel mache ich mir
da wenig sorgen. Nur das Kurzspiel ist noch nicht ganz das Alte, da muss
ich mich mit meiner Routine drüberretten."
Vor allem auf den vielen langen Par 4 muss man unbedingt die Spielbahnen
treffen: "Aus dem Rough kann man nur kurze und mittlere Eisen schlagen
- und vor allem auf den Back 9 schlägt man fast nur lange Eisen,
bei Gegenwind sogar ab und zu ein Holz ins Grün."
Als größtes Hindernis könnte sich wie im Vorjahr der Wind
entpuppen: "Man muss auf den Grüns die richtigen Plateaus treffen,
weil manche Grüns ordentlich schief oder wellig sind. Bei dem harten
Gras ist das Putten sowieso schon sehr anspruchsvoll."
Kleiner Vorteil: bei dem kleinen Feld von nur 120 Spielern ist der Cut
der besten 65 leichter zu schaffen, doch Brier will mehr: "Ich fühle
mich sehr gut, traue mir durchaus ein gscheites Ergebnis zu, auch wenn
viele Topleute am Start sind."
Europäer fordern DiMarco und Goosen
Denn Europas erste Garde will Titelverteidiger Chris DiMarco
das Siegen schwer machen: Sergio Garcia, Henrik Stenson, Monty,
Padraig Harrington, Thomas Björn oder Miguel-Angel
Jimenez sind ebenfalls am Start, dazu kommt noch Retief
Goosen: "Die meisten haben die letzten 4, 5 Wochen ebenfalls
nicht gespielt, somit habe ich keinen großen Nachteil," schätzt
Brier.
Startzeit von Markus Brier am Donnerstag: 9:40 MEZ vom 1. Tee
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