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COMMERCIALBANK QATAR MASTERS
Doha GC, Doha, Qatar
25. - 28.1.2007 >> US$ 2,200.000

Vorschau:

24.1.2007 - 08:20 MEZ   Golf-Live.at - J. Widl


Brier in der Sandkiste

Zweite Station beim Gulf Swing der European Tour. Brier misst sich in Qatar mit Els, Goosen und 8 Ryder Cup-Spielern.


Im Vorjahr musste Markus Brier in Qatar noch zusehen: zu schlecht war seine Kategorie um in das gemeinsam von European und Asian Tour veranstaltete Qatar Masters hineinzukommen. Als Turniersieger kehrt der Wiener in den Doha GC zurück, das "Willkommen" kam ihm bekannt vor:

4 Schläger Wind in Doha ganz normal

"Gleich auf der Trainingsrunde hatten wir einen Sturm, so wie meistens hier in Doha," zeigte sich die windigste Ecke der European Tour von ihrer bekannten Seite. "4 Schläger Wind, da hatte ich meine Probleme, im Schwung stabil zu bleiben," musste der Wiener schon auf seiner einzigen Trainingsrunde hart kämpfen, wünscht sich somit kein allzu stürmisches Turnier.

Wenig Wind gibts in Doha allerdings selten, auch im Jahr 2000, als Brier mit Platz 14 bei 5 über Par (!) sein bestes Ergebnis erreichte, pfiff es gehörig. Seitdem wurde der zuvor kurze Platz auf über 6.700 Meter verlängert, teils giftige Roughs angepflanzt. In die teils kleinen Grüns schlägt Brier Eisen 3 bis 6: "Zum Glück sind die Grüns heuer etwas weicher, somit kann man den Ball zum Halten bringen, die Grüns sind auch nicht so strichig wie in Abu Dhabi, die sollte ich besser lesen können."

Par 5 ein großer Nachteil

Die Longhitter sind in Doha eindeutig bevorzugt: drei Par 5 sind länger als 530 Meter, Brier kann nur eine der langen Bahnen mit zwei Schlägen erreichen (je nach Wind die 1 oder die 10). Dazu kommen viele lange Par 4 und zwei ultraschwere Par 3: "Die Scores diktiert allerdings der Wind, davon hängt hier alles ab."

Als Hole-in-One Preis gibt es diesmal ein 150.000 Dollar teures Speedboat zu gewinnen: "Dafür hätte ich wirklich keinen Platz in der Garage", würde sich Brier mehr über das Score als den Preis freuen.

Auch wenn in der Vorwoche beim Saisonauftakt noch nicht alles rund lief, ist Brier optimistisch für Qatar: "Der Platz ist vom Layout Fontana viel ähnlicher und die Grüns liegen mir besser."

Els, Goosen und 8 Ryder Cup-Spieler

Die Konkurrenz in dem 120er-Feld ist noch stärker als in der Vorwoche: zu Retief Goosen gesellt sich in dieser Woche sein Landsmann Ernie Els sowie Michael Campbell. Henrik Stenson muss seinen Titel aber gleich gegen 6 Kollegen aus dem europäischen Ryder Cup-Team verteidigen: Clarke, Casey, Garcia, McGinley, Westwood und Karlsson sind ebenso am Start wie US Ryder Cupper Chris DiMarco.

Startzeit von Markus Brier am Donnerstag: 9:20 MEZ vom 1. Tee


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