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24.1.2007 - 08:20 MEZ |
Golf-Live.at - J. Widl |
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Brier in der Sandkiste
Zweite Station beim Gulf Swing der European Tour. Brier
misst sich in Qatar mit Els, Goosen und 8 Ryder Cup-Spielern.
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Im Vorjahr musste Markus Brier in Qatar noch zusehen:
zu schlecht war seine Kategorie um in das gemeinsam von European und Asian
Tour veranstaltete Qatar Masters hineinzukommen. Als Turniersieger kehrt
der Wiener in den Doha GC zurück, das "Willkommen" kam
ihm bekannt vor:
4 Schläger Wind in Doha ganz normal
"Gleich auf der Trainingsrunde hatten wir einen Sturm, so wie meistens
hier in Doha," zeigte sich die windigste Ecke der European Tour von
ihrer bekannten Seite. "4 Schläger Wind, da hatte ich meine
Probleme, im Schwung stabil zu bleiben," musste der Wiener schon
auf seiner einzigen Trainingsrunde hart kämpfen, wünscht sich
somit kein allzu stürmisches Turnier.
Wenig Wind gibts in Doha allerdings selten, auch im Jahr 2000, als Brier
mit Platz 14 bei 5 über Par (!) sein bestes Ergebnis erreichte, pfiff
es gehörig. Seitdem wurde der zuvor kurze Platz auf über 6.700
Meter verlängert, teils giftige Roughs angepflanzt. In die teils
kleinen Grüns schlägt Brier Eisen 3 bis 6: "Zum Glück
sind die Grüns heuer etwas weicher, somit kann man den Ball zum Halten
bringen, die Grüns sind auch nicht so strichig wie in Abu Dhabi,
die sollte ich besser lesen können."
Par 5 ein großer Nachteil
Die Longhitter sind in Doha eindeutig bevorzugt: drei Par 5 sind länger
als 530 Meter, Brier kann nur eine der langen Bahnen mit zwei Schlägen
erreichen (je nach Wind die 1 oder die 10). Dazu kommen viele lange Par
4 und zwei ultraschwere Par 3: "Die Scores diktiert allerdings der
Wind, davon hängt hier alles ab."
Als Hole-in-One Preis gibt es diesmal ein 150.000 Dollar teures Speedboat
zu gewinnen: "Dafür hätte ich wirklich keinen Platz in
der Garage", würde sich Brier mehr über das Score als den
Preis freuen.
Auch wenn in der Vorwoche beim Saisonauftakt noch nicht alles rund lief,
ist Brier optimistisch für Qatar: "Der Platz ist vom Layout
Fontana viel ähnlicher und die Grüns liegen mir besser."
Els, Goosen und 8 Ryder Cup-Spieler
Die Konkurrenz in dem 120er-Feld ist noch stärker als in der Vorwoche:
zu Retief Goosen gesellt sich in dieser Woche sein Landsmann
Ernie Els sowie Michael Campbell. Henrik
Stenson muss seinen Titel aber gleich gegen 6 Kollegen aus dem
europäischen Ryder Cup-Team verteidigen: Clarke, Casey, Garcia,
McGinley, Westwood und Karlsson sind ebenso
am Start wie US Ryder Cupper Chris DiMarco.
Startzeit von Markus Brier am Donnerstag: 9:20 MEZ vom 1. Tee
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