Dubai Desert Classic
Emirates GC, 
Dubai
3. - 6. März 2005
Preisgeld: € 1,667.000

European Tour

DUBAI DESERT CLASSIC - Europas Stars in der Wüste.

Vorschau:

2.3.2005 / 07:38 MEZ
Golf-Live.at / Joachim Widl
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Stars in der Wüste

Die Scheichs lassen bitten, die Stars von Els bis Monty kommen gerne. Markus Brier freut sich auf sein 6. Antreten bei der Dubai Desert Classic. 

Alle Jahre wieder schickt die European Tour ihre Stars in die Wüste. Und die lassen sich angesichts des fürstlichen Preisgelds von 1,7 Millionen Euro nicht zweimal bitten, um sich bei der Dubai Desert Classic miteinander zu messen: "Der Emirates Golf Club ist fantastisch gepflegt, ist aber ein echter Test", weiß Markus Brier schon aus den Vorjahren.

Brier steht in Dubai im Regen

Nach kurzem Heimaturlaub und ein paar Tagen Schifahren mit der Familie ist Österreichs Golfass wieder ganz heiß auf Turnierstress: "Dubai ist auch vom Wetter äußerst angenehm, obwohl es auf der Proberunde 45 Minuten lang geregnet hat, was hier nur alle heiligen Zeiten vorkommt." Der mit über 6.600 Meter elendslange Platz spielt sich dadurch noch länger: "Auf einigen Bahnen schlagen wir noch Eisen 3 oder 4 ins Grün, dafür sind die Fahnen leichter anzuspielen, weil der Regen die Grüns etwas aufgeweicht hat".

Die Länge des Platzes ist das eine Problem - das hohe Rough das andere: "Im ersten und zweiten Cut geht's gerade noch, aber im ganz hohen Rough bist Du komplett im Eimer". Longhitter wie Ernie Els, der mit 61 Schlägen den Platzrekord hält, sind in Dubai klar im Vorteil, aber auch der Österreicher hat aufgerüstet: "Seit Australien spiele ich einen neuen Driver, den Callaway Big Bertha Titanium 454, der fühlt sich sehr gut an, hat eine stabilere Flugbahn". 

Ein präzises, langes Spiel ist der eine Schlüssel zum Erfolg, das Nützen der wenigen Birdiechancen der andere: "auf den Par 5 muss man punkten, hier sind zwei Bahnen mit zwei Schlägen erreichbar. Auf den kurzen Par 4 der 2. und 17. Bahn kann man sich mit einem guten Wedge ebenfalls Chancen erarbeiten". Auf die strichigen Grüns hat sich der Österreicher auf der Trainingsrunde gut eingestellt. Sollte allerdings der gefürchtete Wüstenwind Sand auf die Grüns blasen, werden kontrollierte Putts sehr schwer werden.

Startzeit Markus Brier am Donnerstag: 09:25 MEZ vom 10. Tee 
(3 Stunden Zeitverschiebung zu Österreich)

Niki Zitny im Wartelisten-Frust

Das harte Los eines Tourschool-Qualifikanten bekam Niki Zitny zu spüren. Obwohl in Dubai erstmals ein volles Feld von der European Tour startberechtigt ist, blieb Österreichs Tourneuling als 4. Reserve ohne Startplatz. Als Letzter kam Sven Strüver, die Nummer 14 unter den Tour-Schülern ins Feld, für Zitny, die Nummer 18 reichte es somit knapp nicht: "Trotzdem bin ich hergeflogen, zumindest um zu trainieren und mit Markus eine Proberunde zu spielen. Ich wollte perfekt vorbereitet sein, falls es sich doch noch ausgeht", bewies Zitny einmal mehr eine höchst professionelle Einstellung. Auch für Qatar in der nächsten Woche sieht es nicht gut für ihn aus, hier ist er momentan nur 32. auf der Warteliste...

Ernie Els führt stargespicktes Feld an

Titelverteidiger Mark O'Meara (USA) wird es schwer haben, neuerlich im Emirates Golf Club zu gewinnen. Neben dem zweifachen Dubai-Sieger Ernie Els ist mit Colin Montgomerie, David Howell, Thomas Björn, Ben Curtis, Greg Norman, Joaquim Haeggman, Lee Westwood, Miguel-Angel Jimenez und Paul MCGinley das bislang stärkste Feld des Jahres am Start.


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